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Posted on March 17th, 2007 by delijha.
Categories: gruebeln.
gestern kams mir in den sinn. wenn ich krank war, als ich klein war, war der liebste ort nicht mein eigenes bett, sondern das bett meiner eltern.
genauer gesagt, die seite meiner mama. immer wenn sie dann morgens aufstand, durfte ich mich dort hinlegen. alles war dann irgendwie besser, als in meinem eigenen bett. das ist vergleichbar damit, dass ich frueher auch immer die stullen, die meine oma fuer uns gemacht hat, leckerer fand, als die, die ich mir selber gemacht habe.
die bettwaesche war weicher, es war gemuetlicher und irgendwie war ich fasziniert vom spiegelschrank der im schlafzimmer stand. generell kam mir das schlafzimmer immer etwas aussergewoehnlich und maerchenhaft vor, in meiner kinderwelt. die waende waren in flieder gestrichen, dunkles flieder. es hing eine lampe an der decke, die meine mutter mit borten und kordeln verziert hatte. eine waeschetruhe, mit samt ueberzogen, stand direkt hinter dem bett. so stellte ich mir irgendwie den orient vor… wie in den maerchen aus tausend und einer nacht, die ich zu der zeit oefter las.
dann gab es eben diese spiegelkommode. so hoch, dass man bequem mit einem hocker davor sitzen konnte und sich frisieren konnte. sie war in hellem holz und hatte, wie es damals mode war, links und recht zwei schmalere hohe spiegel, die beweglich waren und in der mitte einen grossen breiten.
ausserdem gab es viele schubfaecher und eine grosse ablage. diese kommode sah ich immer vom bett aus. auch sonst sah ich oft zu, wenn sich meine mutter davor die haare machte, die damals lang und schwarz waren.
wenn ich aber alleine im schlafzimmer war, weil ich krank war und eben doch viel lieber in ihrem bett lag, zog die kommode staendig meine blicke auf sich und ich stellte mir vor, wie dort in diesen spiegeln, hinter diesen spiegeln, eine eigene spiegelwelt war. manchmal war ich sogar sicher, eine person im spiegel vorbeihuschen zu sehen. ich erklaerte mir das damit, dass ja in der spiegelwelt, auch eben solche spiegel stehen mussten – und manchmal eben, durfte man einen kleinen teil der anderen welt sehen. ich hoffte immer, dass ich, wenn ich ganz fest daran glaubte und richtig viel fantasie aufwenden wuerde, diese welt richtig fuer mich sichtbar werden wuerde und ich vielleicht auch einmal irgendwie durch den spiegel gelangen wuerde.
meine mutter lachte immer, wenn ich ihr leise davon erzaehlte. sie lachte mich nich aus, sie sagte nur immer, ich solle mir genau diese fantasie immer bewahren, dass sei unglaublich und immer was besonderes…. so koenne man sich spaeter das leben viel angenehmer machen.
sie nutzte dann die gelegenheit, die ich ja schon mit meinen fantasien zugestopft hatte, um mir geschichten zu erzaehlen. selbst ausgedachte. die protagonistin war immer pippinelly (verzeih, wenn dur dir die schreibweise anders gedacht hast, mama). pippinelly war unheimlich mutig, stark und trotzdem irgendwie eine prinzessin. ich mochte sie. ich mochte es, wie meine mutter selbst zu traeumen begann, waehrend sie erzaehlte.
und heute? heute frag ich mich manchmal, wie beschraenkt doch die momente sind, in denen ich so unverhohlen, ins blaue fantasiere. richtig frei ist meine fantasie fast nur noch beim lesen – es ist sicher nicht grundlos, dass die meistgeschaetzte literatur fuer mich immer noch fantasy und maerchen sind.
als mir die geschichte von frueher wieder einfiel, war ich erstaunt – dann wollt ichs unbedingt aufschreiben, denn die momente waren mir voellig in vergessenheit geraten und hier kanns ich wenigstens festhalten…obwohl mir leider auch der schreibstil abhanden gekommen ist…. und dieser text hier wahrscheinlich nich mal erahnen laesst, wies frueher wirklich war.
Posted on March 16th, 2007 by delijha.
Categories: mädchenkram.
was fuer andere (frauen) schuhe sind, sind fuer mich buecher, unterwaesche und buecher und buecher und äääh taschen… da koennt ich mich totkaufen. ich koennte jetzt hier gerne mit meiner buechersucht anfangen, aber dann muesst ich alle paar tage hier updaten, denn buecher kauf ich staendig.
soll aber um letzteres gehen – hab zwei neu taschen erstanden und freu mich tierisch drueber, denn die waren beide sooo guenstig (und das obwohl die eine als “markenware” gilt). nicht das ihr nun nen schreck bekommt – ich bin ja lange nich mehr so daaark wie frueher und wieder brav zum rock chick *gacker* mutiert… aber die warn zuuuu schööön…
ne living deadtoy tasche:
und ne schöne jeanstasche – die hier nun in ganz schlechter quali fotofiert is, sorry:
aber wo ich doch schon mal die schuhe erwaehnt habe… liebaeugel grad noch mitn paar sneakers… eigentlich trag ich ein paar ja immer erst richtig, richtig tot… nur das aktuelle is bereits fast in dem zustand … die pinken sollen eher fuers schöööne wetter sein… mal gucken!
Posted on March 14th, 2007 by delijha.
Categories: musikschnipsel.
ganz klein wirds und guenstig. 14 euro fuer ian o´brien docker im frannz club. der frannz club an sich is bloed irgendwie. zumindest war ich nur zwei mal da und es is wie ne tropfsteinhoehle, ab ner gewissen anzahl leute bzw. bei richtiger temperatur.
das is dann, glaub ich, somit mein guenstigstes konzert. fuer mein teuerstes hab ich gestern karten bestellt. the police fuer 122 euro in hamburg (weil se ja nich nach bärlin kommen). ich muss nur noch ueberlegen, ob dieses stones konzert damals in DM nich noch teurer war…. aber glaube kaum, die preise sind ja heute nich mehr zu toppen… mal meine mama fragen, die erinnert sich sicher noch, war wir dafuer geloehnt haben.
mal schauen, wie das wird… cd hab ich erst zweimal gehoert.. einfach ueberraschen lassen. fuer 14 euro kann man nix falsch machen. und wenns doch doof wird, werden wir danach entschaedigt… bei nem abstecher bei ben&jerrys – gleich ne ecke weiter
taschen taschen taschen » « kollege m. und seine trinkgewohnheiten
Posted on March 11th, 2007 by delijha.
Categories: deli-at-work, kollege m..
nein, nich das ich jetzt endlich ueber m.´s hang zum alkoholismus auspacken moechte… es ist eher der hand zu ekligen gesoeffen und auch essen. heute aber mal nur ersteres – zumindest bildlich. rein vom umfang her, kann ich allerdings auch essenstechnisch ausholen…. es faengt bei 100jährigen eiern vom asiamann an und fuehrt ueber chiligummibaerchen zu “ich-moechte-gerne-mal-lebende-krakentierchen-essen” – naja, zumindest seine letzte exkursion sieht eigentlich nur eklig aus (als haette er die krakentierchen schon durch nen shredder geschoben), an sich is das schon irgendwie wahrscheinlich recht normal. kollege mein herausgefunden zu haben, dass es sich einfach nur asia-cola mit glibber (ich uebersetz ma: gelatine) handelt.
ach, viel geredet, dabei gehts nur um zwei bilder *lach*
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erstes frühjährliches konzert » « ein weiteres zeichen dafuer, dass der fruehling naht
Posted on March 10th, 2007 by delijha.
Categories: deli-at-work, kollege m..
the same procedure as every year -bzw. as last year
ich hoffe aber, dass es wieder ein so tolles ende nimmt – obwohl ich mich schon frage, warum die aus dem wald rueberwatscheln, um sich gegenseitig zu befruchten, nur damit die kinder und kindeskinder und deren kinder und wiederum…. ach was red ich, einfach alle – dann doch wieder ueberfahren werden?! hmmm, irgendwie sollten wir das biotop verlegen lassen. kollege m. ich erwarte sie dienstag in arbeitsbekleidung!
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