die sache mit dem schlafen…

Posted on July 17th, 2007 by delijha.
Categories: gruebeln.

… ist irgendwie nich einfach. ich bin auf jeden fall kein frueher vogel. ich geh gern spaet ins bett (am besten was um 3 uhr nachts rum) und steh absolut nicht gerne frueh auf. durchschnittliche 10 stunden schlaf sind angemessen, find ich.

mein groesstes problem ist aber eher das aufstehen. meine augen sind morgens wie zubetoniert. zwei wecker muss ich stellen – einen radiowecker, der laute musik droehnt und einen handywecker mit nervton. hoeren tu ich beide so nach einer stunde dann mal – zwischendurch hab ich sie aber schon zich-fach im schlaf gesnoooozed (gibs das wort eigentlich?). irgendwann kriech ich dann raus und geh mit geschlossenen augen pinkeln, putz mir die zaehne und zieh mich an. eh jemand iiieh schreit: ich bin ein abends-duscher, um morgens zeit zu sparen – und nein, ich schwitz nachts nicht – zumindest nicht in dem ausmasse, wie maenner das immer gross und breit erklaeren…duensten aus jeder pore. ich hab morgens auch zeit zu nix… es bleiben durchschnittlich 15 minuten zwischen ausm bett kriechen und losfahren.

das alles passiert jedenfalls in einer art schwarzem loch oder es is zumindest ne raum-zeit-verschiebung beteiligt… denn irgendwann sitz ich auf der arbeit und weiss nich mal ansatzweise, wie ich da hingekommen bin. mein auto steht aber augenscheinlich vor der tuere.

mal ernsthaft: wann muss ich ins bett gehen, um morgens um 7 ausgeschlafen zu sein? ich hab schon alles versucht… aus trotz moechte ich immer gerne einfach bis 3 oder 4 aufbleiben und lustigen dingen meiner freizeitbeschaeftigung nachgehen – mach ich manchmal auch, meistens kommt allerdings das schlechte gewissen so gegen halb 1. ich habs auch schon mit 11 versucht – da bin ich morgens genauso totmuede… halb 10 hat ich auch schon mal, als ich totale koppschmerzen hatte und nix mehr machen konnte… das war irgendwie gut – aber mal ernsthaft: ich soll quasi um halb 7 oder 7 von der arbeit kommen und dann quasi direkt ins bett gehen? um 10 bin ich meistens mit abendbrot fertig und denke mir: jaaa, jetzt kann der feierabend kommen!

das kanns doch nicht sein. ich vermute echt, es liegt an der uhrzeit. ich wette, wenn ich um 4 ins bett gehen wuerde und um 10 aufstehen muesste, waere ich wesentlich fitter – ja, vielleicht waeren sogar meine augen mal offen. ich bin der ueberzeugung, dass man einfach um 7 gar nicht wach werden/sein kann.

was is nun das fazit? soll ich einfach jeden tach konsequent bis 3 aufbleiben und einfach jeden tag noch verpeilter zur arbeit fahrn? lassen wirs auf einen selbstversuch ankommen… sagen wir, ich gehe 1 woche jeden tag um 23 uhr ins bett (sorry, frueher geht echt nicht, dann dreh ich durch) und die andere probieren wirs dann mal mit … 2 Uhr. das mach ich mal – start naechste woche…

[ich hab eigentlich gleitzeit auf arbeit, kann die aber schon laenger nich nutzen. demnaechst ueberlegen wir allerdings in mehreren schichten zu arbeiten und ich hab ganz laut geschrien, als alle wegen der spaeteren schicht murrten. gerne wieder, gerne!]

1 comment.

naaa??? wie gehts dir?

Posted on July 17th, 2007 by delijha.
Categories: gruebeln.

ja, ich habs ja schon angekuendigt – ich wollte und werde mich dem thema der hoeflichkeitsfragen und sinnlosen floskeln widmen. nur ansatzweise, denn das thema hat solche tiefe und ausmasse, dass ich es nich mal annaehernd schaffen werde, jede abartige seite zu beleuchten.

am meisten regts mich auf, wenn leute meinen, peinliche pausen mit wildem geschnatter fuellen zu muessen. erstmal sollte ich klarstellen, dass ich pausen beim reden, oder das aufeinandertreffen im fahrstuhl, ueberhaupt nicht peinlich finde. ich hab gedanklich meistens soviel mit mir selbst zu tun, dass ich jahrzehnte einfach nur vor mich hinstarren koennte (das schaff ich uebrigens auch in meetings – dabei wirke ich nach aussen hin sogar interessiert). warum sollte ich um 9 uhr morgens ueberhaupt im fahrstuhl reden? oder nach dem mittag, wenn ich viel mehr mit verdauen zu tun habe, als mir das hoefliche gelaber peinlich beruehrter mitmenschen anzuhoeren?

man merkt das schon, wenn man am fahrstuhl ankommt. der braucht bei uns immer locker 5 minuten eh er mal da is… und eh er dann oben is, nochmal gefuehlte aeonen. jemand steht bereits vor der tuer und hatte ganz offensichtlich gehofft, alleine hochzufahren. kaum steigen wir ein, faengt wildes gefinger an tasche, kleidungsstueck, handy an. ich lass mich dann traege gegen die fahrstuhlwand fallen und steig wieder hinab in meine welt. ploetzlich dringen dann worte an mein ohr: *räusper* “naaa? auch noch so muede?” *peinlich beruehrtes kichern oder erneutes raeuspern* …..

ganz ehrlich: ich brauch dann einige sekunden, um das tier in mir in zaum zu halten. ich hebe dann den kopf in richtung meines gegenueber und versuche waehrend dieses kleinen augenblicks, ein knurren zu unterdruecken und einigermassen freundlich zu gucken: “was?” – frage ich dann zuckersuess.

noch peinlich beruehrteres friemeln und rumwuseln folgt und ne zaghafte wiederholung der frage. meine antwort sieht dann in meinem kopf so aus, dass ich ein unheimliches massaker im fahrstuhl veranstalte, waehrend ich, erbsensuppe spuckend, antworte: “ja, scheisse – ich hatte die ganze nacht durchfall und konnte genau 2 stunden pennen – aufm klo hatte mein kopf nichts anderes zu tun, als das bloede titellied von heidi immer und immer wieder vor sich her zu summen. klar bin ich muede. dann kommst du, nimmst mir die letzten 5 minuten ruhe, die ich habe, bevor ich an meinen arbeitsplatz komme und mich die bohrmaschinenstimme weiter gen abgrund stoesst!”

das sieht nun immer alles so aus, als sei ich kein menschenfreund. stimmt (nicht ganz). ich verstehe manche menschen einfach nicht. ich verstehe ihr verhalten nicht. manchmal fuehle ich mich wie ein aussenstehendes “etwas”… irgendwas anderes, nur kein mensch.

ich glaube einfach nicht, dass menschen nur freundlich sein wollen, wenn sie mich fragen, wies mir geht. wenn das so waere, dann wuerden sie doch auch die ehrliche antwort haben wollen, oder nicht? wenn ich dann aber mal anfangen wuerde…selbst mit den harmlosesten sachen, wuerden die erstmal einen schritt zurueck machen und mich angucken, als waer ich eben jenes verstoerte etwas….

fragen solcher art gestehe ich nur leuten zu, die ich als meine freunde bezeichne, oder bei denen ich weiss, dass sie an einer ehrlichen antwort interessiert sind. ich unterstelle den meisten menschen, dass sie das eben nicht sind. menschen sind doch nur solange zufrieden, wie sie sich entweder voellig skandalös am leid anderer so richtig laben koennen, oder aber mit eben jenem moeglichst wenig zu tun haben (koennte ja ihr eigenes, perfektes leben beflecken).

ganz anders als nun sicher vermutet wird, gehts mir die meiste zeit tatsaechlich ziemlich gut – allerdings finde ich meinen eigenen zustand so vielfaeltig, dass die frage eben nich so einfach beantwortet werden kann.

okay, das is nich der beitrag, der es werden sollte, aber ich bin zur zeit schon froh, wenn ich irgendwas produziere… vergebt mir Wink

PS: da ich laenger nich so lange texte geschrieben habe, fuehle ich mich fast schon gezwungen, wieder mal zu erwaehnen, dass natuerlich manchnes voellig ueberzeichnet oder ueberspitzt dargestellt ist und ich nich jedem den kopf abreisse, der mich fragt, wies mir geht.

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