was gestern noch unvorstellbar war…

Posted on July 19th, 2007 by delijha.
Categories: gruebeln.

… ist morgen schon wirklichkeit.

so empfinde ich das gerade auch. nach dem telefonat am dienstag abend war ich richtiggehend desorientiert und hab mich andererseits auch gefreut wie ne mutter, deren kinder endlich fluegge geworden sind. nachdem ich die informationen/neuigkeiten etwas verdaut hatte, beschlich mich aber auch noch ein anderes gefuehl – furcht, dass sein neues leben, was so ploetzlich angefangen hat, nicht nur freude, sondern auch viele enttaeuschungen und auch schlimme situationen bringen koennte.

nachdem wir gestern den ganzen abend redend auf dem balkon verbracht haben, bin ich mir immer noch sicher, dass es schlimme dinge in der zukunft fuer ihn geben koennte – gleichzeitig ereilte mich die erleuchtung (bin ich nich helle?), dass jeder in seinem leben dieser gefahr ausgesetzt ist. meistens machen wir diese erfahrungen recht frueh, aber nur weil die situation eine voellig andere ist, als bei den meisten menschen, muss es nicht schlecht werden. wie bei vielen sachen im leben, gilt auch hier eigentlich nur: solange man schultern zum anlehnen hat, freunde zum reden und menschen, die einem beistehen (in jeder situation!), kriegt man alles hin. dieser befreiungsschlag war noetig fuer ihn, mehr als noetig. ich bin furchtbar stolz, dass er es getan hat, gleichzeitig verbluefft und wuensche ihm viel glueck. moege er niemals auf menschen hoeren, die seinem leben nur mit intoleranz,ignoranz, kleingeistigigkeit und falschen moralvorstellungen gegenueberstehen.

[sorry, die kryptik musste sein]

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frauen haben angst vor mir…

Posted on July 18th, 2007 by delijha.
Categories: gruebeln.

… männer manchmal auch*.

ich hol mal etwas weiter aus: in meinem leben gab es schon immer mehr maennliche freunde, als weibliche. ich hab nix generell gegen frauen, manchmal sind sie nur einfach unheimlich nervig, kompliziert und anstrengend. das regte mich schon so mit 8 auf, als ich eine “beste freundin” hatte – die war dann nie sauer, wenn ich was mit meinen besten (maennlichen) freunden machte, aber immer, wenn sich eine weibliche person mir naeherte – und wars nur, weil die sich nach der uhrzeit erkundigen wollte. zickenterrrrror – es kann nur eiiine beste freundin geben. nee, kanns nich… es kann nur ne handvoll wirklich guter freunde geben, aber DIE EINE kanns nich geben. [hier mal einen gruss an die einzig wahre beste freundin von damals, die sich heute (letztens in ner email) noch folgendermaßen bezeichnet: "deiner ältesten nervigsten und verstrahltesten freundin" nee, ich kriegs nich mehr zusammen - sorry, andrea/amanda *g* hah, ich hab doch nochmal nachgeguckt!]

ich beschaeftigte mich also mit jungs und hatte ne menge spass dabei. ja, ich hab mich gerne dreckig gemacht und auto-kartenspiele waren viel lustiger und auch der selbst gebastelte tricorder fuer unsere star trek spielchen war viel geiler, als jedes püppchen.

der aerger mit den frauen fing dann allerdings so in der pubertaet an – nicht, dass irgendne frau jemals zu mir gekommen waere und mir gesagt haette, was sie denkt – nee, die hatten ja angst vor mir… wurde mir immer so ausgerichtet. mir wurde dann von einer, unter anderem, ausgerichtet, ich solle mich von ihrem freund fernhalten – der so ganz nebenbei einer meiner besten freunde war und es bis zu diesem tag keinen grund gab, uns nicht taeglich zu sehen. suggeriert wurde das ganze natuerlich anders – so, dass es, als es spaeter bei mir ankam immer so klang, als wuerde ich den maedchen angst machen – sie verstoeren, sie bedrohen.

frauen denken sich die fiesesten sachen aus, wenn sie die krallen erstmal irgendwo reingeschlagen haben. ich stand da lange zeit drueber und dachte mir jedes mal: was solls, wer glaubt der pute schon? wen kennt er laenger – sie oder mich? – ich wurde oft auch nicht enttaeuscht, stellte sich die “grosse liebe” doch meist eh nach einigen wochen als dumme kuh raus. ich hab auch nie geschmollt danach, wenn quasi reumuetig und kleinlaut gesagt wurde “ich hab ihr doch eh nie geglaubt”.

leider kam der tag, als einem freund eine frau mehr wert war, als die freundschaft. nicht nur die freundschaft zu mir, sondern auch die zu den anderen jungs in unserer “clique”. ich haette bis zu diesem tage niemals geglaubt, dass gerade er es sein wuerde, der uns den ruecken kehrt und ja: der unsere freundschaft mit fuessen tritt.

wieder wars es wie immer: auf einer party machte er uns mit ihr bekannt. sie war augenscheinlich ganz nett – etwas schuechtern vielleicht – naja, sie kannte ja noch keinen. im laufe des abends redete ich viel mit ihr (will ich doch meine freunde in guten haenden wissen) und sie fragte mich allerhand ueber ihn. ich weiss noch ganz genau, dass sie natuerlich auch hinten rum rauskriegen wollte, ob da jemals was zwischen uns gewesen ist. kein problem… gross und breit erklaerte ich ihr, dass wir fast geschwisterlich gross geworden sind und da nich mal ansatzweise jemals interesse war. alles schoen koennte man also meinen.

in den naechsten zwei wochen schlug dann alles um. ich konnte mir fadenscheinige ausreden anhoeren, warum unser freund keine zeit mehr haette fuer mich und auch eigentlich nich fuer die anderen. irgendwann stellte ich ihn zur rede und er wusste, dass ich bei sowas nich gerade sanft, sondern gerade heraus und ruppig bin. die ganze wahrheit war dann die uebliche geschichte: sie war eifersuechtig auf mich und eigentlich auch auf den rest der freunde…die haetten mehr von ihm, wuessten mehr usw… neidisch war sie wohl vor allem deswegen auf mich, weil wir zusammen immer soviel lachten und spass hatten (als stuende das nich jedem frei).

das erste mal, dass ich nich resignierte und mir einredete, er wuerde schon aufwachen. ich schnappte mir die tante und redete klartext. ich machte ihr klar, dass ich seit ich 4 bin zeit hatte, mich an ihn ranzumachen und keinen grund sehe, es gerade jetzt zu machen und ueberhaupt, wie laecherlich das ganze waere – meine menschenkenntnis truegt mich meistens nicht und im diesem fall baute ich einfach auf ihren klaren menschenverstand und gab mein bestes, alles zweifel auszuraeumen. mir war einfach nich klar, was sie sich davon versprach, uns loszuwerden.

2 tage spaeter machte sich totale enttaeuschung und fassungslosigkeit bei mir breit – die frau hatte den gipfel der unglaublichkeiten noch getoppt. heulend war sie nach unserem gespraech zu ihm gerannt – sprach wirr, ich haette sie bedroht und deutete sanft an, ich haette sie auch irgendwie ruppig angefasst…alles lief darauf hinaus, dass sie angst vor mir haette. ich war nur noch fassungslos. ich dachte auch, ich koennte nicht noch fassungsloser werden – ihr plan ging auf…. mit mehr oder minder entschuldigender mine stand er dann vor mir und meinte, es waer besser, wenn er sich erstmal um sie kuemmere und er wuerde mir schon irgendwie glauben usw….

SCHON IRGENDWIE GLAUBEN??? - das war der bruch. ich wollte gar nichts mehr hoeren, wissen….

ich glaube, 3 jahre voller luegen spaeter und 0 kontakt zu den meisten von uns, wachte er auf – weil SIE schluss machte. ich wuerde mittlerweile meine hand dafuer ins feuer legen, dass ER sie geheiratet haette. selbst nachdem rauskam, dass sie ihre luegen bis in den 7. himmel stapelten, sie auch noch nen anderen kumpel bezichtigte, “was von ihr gewollt zu haben”, sie nach aussen durchblicken lassen wollte, sie waere innerhalb der beziehung geschlagen worden, als sie sich ausdachte, sie waere eventuell nun auch noch schwanger – selbst da sah er nur gaaanz langsam ein, dass er freundschaften fuer so ein widerliches, verlogenes etwas geopfert hatte.

alles in allem kann ich die frauen schon nich mehr zaehlen, denen ich angeblich angst gemacht habe, aber das war wohl die enttaeuschenste erfahrung in bezug auf freundschaften, die ich je erleben musste.

*das kann ich mir uebrigens nicht erklaeren und das aeussert sich meistens auch ganz komisch.

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die sache mit dem schlafen…

Posted on July 17th, 2007 by delijha.
Categories: gruebeln.

… ist irgendwie nich einfach. ich bin auf jeden fall kein frueher vogel. ich geh gern spaet ins bett (am besten was um 3 uhr nachts rum) und steh absolut nicht gerne frueh auf. durchschnittliche 10 stunden schlaf sind angemessen, find ich.

mein groesstes problem ist aber eher das aufstehen. meine augen sind morgens wie zubetoniert. zwei wecker muss ich stellen – einen radiowecker, der laute musik droehnt und einen handywecker mit nervton. hoeren tu ich beide so nach einer stunde dann mal – zwischendurch hab ich sie aber schon zich-fach im schlaf gesnoooozed (gibs das wort eigentlich?). irgendwann kriech ich dann raus und geh mit geschlossenen augen pinkeln, putz mir die zaehne und zieh mich an. eh jemand iiieh schreit: ich bin ein abends-duscher, um morgens zeit zu sparen – und nein, ich schwitz nachts nicht – zumindest nicht in dem ausmasse, wie maenner das immer gross und breit erklaeren…duensten aus jeder pore. ich hab morgens auch zeit zu nix… es bleiben durchschnittlich 15 minuten zwischen ausm bett kriechen und losfahren.

das alles passiert jedenfalls in einer art schwarzem loch oder es is zumindest ne raum-zeit-verschiebung beteiligt… denn irgendwann sitz ich auf der arbeit und weiss nich mal ansatzweise, wie ich da hingekommen bin. mein auto steht aber augenscheinlich vor der tuere.

mal ernsthaft: wann muss ich ins bett gehen, um morgens um 7 ausgeschlafen zu sein? ich hab schon alles versucht… aus trotz moechte ich immer gerne einfach bis 3 oder 4 aufbleiben und lustigen dingen meiner freizeitbeschaeftigung nachgehen – mach ich manchmal auch, meistens kommt allerdings das schlechte gewissen so gegen halb 1. ich habs auch schon mit 11 versucht – da bin ich morgens genauso totmuede… halb 10 hat ich auch schon mal, als ich totale koppschmerzen hatte und nix mehr machen konnte… das war irgendwie gut – aber mal ernsthaft: ich soll quasi um halb 7 oder 7 von der arbeit kommen und dann quasi direkt ins bett gehen? um 10 bin ich meistens mit abendbrot fertig und denke mir: jaaa, jetzt kann der feierabend kommen!

das kanns doch nicht sein. ich vermute echt, es liegt an der uhrzeit. ich wette, wenn ich um 4 ins bett gehen wuerde und um 10 aufstehen muesste, waere ich wesentlich fitter – ja, vielleicht waeren sogar meine augen mal offen. ich bin der ueberzeugung, dass man einfach um 7 gar nicht wach werden/sein kann.

was is nun das fazit? soll ich einfach jeden tach konsequent bis 3 aufbleiben und einfach jeden tag noch verpeilter zur arbeit fahrn? lassen wirs auf einen selbstversuch ankommen… sagen wir, ich gehe 1 woche jeden tag um 23 uhr ins bett (sorry, frueher geht echt nicht, dann dreh ich durch) und die andere probieren wirs dann mal mit … 2 Uhr. das mach ich mal – start naechste woche…

[ich hab eigentlich gleitzeit auf arbeit, kann die aber schon laenger nich nutzen. demnaechst ueberlegen wir allerdings in mehreren schichten zu arbeiten und ich hab ganz laut geschrien, als alle wegen der spaeteren schicht murrten. gerne wieder, gerne!]

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naaa??? wie gehts dir?

Posted on July 17th, 2007 by delijha.
Categories: gruebeln.

ja, ich habs ja schon angekuendigt – ich wollte und werde mich dem thema der hoeflichkeitsfragen und sinnlosen floskeln widmen. nur ansatzweise, denn das thema hat solche tiefe und ausmasse, dass ich es nich mal annaehernd schaffen werde, jede abartige seite zu beleuchten.

am meisten regts mich auf, wenn leute meinen, peinliche pausen mit wildem geschnatter fuellen zu muessen. erstmal sollte ich klarstellen, dass ich pausen beim reden, oder das aufeinandertreffen im fahrstuhl, ueberhaupt nicht peinlich finde. ich hab gedanklich meistens soviel mit mir selbst zu tun, dass ich jahrzehnte einfach nur vor mich hinstarren koennte (das schaff ich uebrigens auch in meetings – dabei wirke ich nach aussen hin sogar interessiert). warum sollte ich um 9 uhr morgens ueberhaupt im fahrstuhl reden? oder nach dem mittag, wenn ich viel mehr mit verdauen zu tun habe, als mir das hoefliche gelaber peinlich beruehrter mitmenschen anzuhoeren?

man merkt das schon, wenn man am fahrstuhl ankommt. der braucht bei uns immer locker 5 minuten eh er mal da is… und eh er dann oben is, nochmal gefuehlte aeonen. jemand steht bereits vor der tuer und hatte ganz offensichtlich gehofft, alleine hochzufahren. kaum steigen wir ein, faengt wildes gefinger an tasche, kleidungsstueck, handy an. ich lass mich dann traege gegen die fahrstuhlwand fallen und steig wieder hinab in meine welt. ploetzlich dringen dann worte an mein ohr: *räusper* “naaa? auch noch so muede?” *peinlich beruehrtes kichern oder erneutes raeuspern* …..

ganz ehrlich: ich brauch dann einige sekunden, um das tier in mir in zaum zu halten. ich hebe dann den kopf in richtung meines gegenueber und versuche waehrend dieses kleinen augenblicks, ein knurren zu unterdruecken und einigermassen freundlich zu gucken: “was?” – frage ich dann zuckersuess.

noch peinlich beruehrteres friemeln und rumwuseln folgt und ne zaghafte wiederholung der frage. meine antwort sieht dann in meinem kopf so aus, dass ich ein unheimliches massaker im fahrstuhl veranstalte, waehrend ich, erbsensuppe spuckend, antworte: “ja, scheisse – ich hatte die ganze nacht durchfall und konnte genau 2 stunden pennen – aufm klo hatte mein kopf nichts anderes zu tun, als das bloede titellied von heidi immer und immer wieder vor sich her zu summen. klar bin ich muede. dann kommst du, nimmst mir die letzten 5 minuten ruhe, die ich habe, bevor ich an meinen arbeitsplatz komme und mich die bohrmaschinenstimme weiter gen abgrund stoesst!”

das sieht nun immer alles so aus, als sei ich kein menschenfreund. stimmt (nicht ganz). ich verstehe manche menschen einfach nicht. ich verstehe ihr verhalten nicht. manchmal fuehle ich mich wie ein aussenstehendes “etwas”… irgendwas anderes, nur kein mensch.

ich glaube einfach nicht, dass menschen nur freundlich sein wollen, wenn sie mich fragen, wies mir geht. wenn das so waere, dann wuerden sie doch auch die ehrliche antwort haben wollen, oder nicht? wenn ich dann aber mal anfangen wuerde…selbst mit den harmlosesten sachen, wuerden die erstmal einen schritt zurueck machen und mich angucken, als waer ich eben jenes verstoerte etwas….

fragen solcher art gestehe ich nur leuten zu, die ich als meine freunde bezeichne, oder bei denen ich weiss, dass sie an einer ehrlichen antwort interessiert sind. ich unterstelle den meisten menschen, dass sie das eben nicht sind. menschen sind doch nur solange zufrieden, wie sie sich entweder voellig skandalös am leid anderer so richtig laben koennen, oder aber mit eben jenem moeglichst wenig zu tun haben (koennte ja ihr eigenes, perfektes leben beflecken).

ganz anders als nun sicher vermutet wird, gehts mir die meiste zeit tatsaechlich ziemlich gut – allerdings finde ich meinen eigenen zustand so vielfaeltig, dass die frage eben nich so einfach beantwortet werden kann.

okay, das is nich der beitrag, der es werden sollte, aber ich bin zur zeit schon froh, wenn ich irgendwas produziere… vergebt mir Wink

PS: da ich laenger nich so lange texte geschrieben habe, fuehle ich mich fast schon gezwungen, wieder mal zu erwaehnen, dass natuerlich manchnes voellig ueberzeichnet oder ueberspitzt dargestellt ist und ich nich jedem den kopf abreisse, der mich fragt, wies mir geht.

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alice – nur fuer rené

Posted on July 16th, 2007 by delijha.
Categories: kram.

heyy, rené…ja du – rené aus p. – du hattest dochn total knorke vorschlag, was ich bloggen koennte: wie war das mit der frau schwarzer und der bild?

hier wurde z.b. drueber gebloggt.

und ich bleibe weiter dabei – du solltest auch bloggen. dann koennt ich naemlich mal DEINE meinung zu bestimmten themen, in voller laenge, hoeren. nicht immer nur in den comments….

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