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Posted on March 22nd, 2008 by delijha.
Categories: mmorpgs/games.
Hier also meine Runnerin. Erstellt wird so ein Charakter (das ist fuer die meisten P&P gleich bzw. schon sehr aehnlich) indem man natuerlich erst einmal eine Grundidee braucht. Was will man machen in der Welt die vorgegeben ist? Welche Waffen/Kraefte sollte mein Charakter beherrschen? Wie sieht der Charakter aus – wie ist seine Konstitution, Staerke, Intelligenz usw…
Das ergibt dann Alles in Allem einige Charakterboegen…. Die sind meist rein zahlenmaessig aufgebaut (Aktionen und Reaktionen beim Spielen basieren ja auf Wuerfeln) und mit kurzen Beschreibungen zu den Faehigkeiten und zu den Besitztuemern (Waffen, Autos, Wohnung, Ausruestung,….). Aussehen wird recht detaillreich aufgenommen… aehnlich wie im normalen Reisepass … besondere Kennzeichen, die man erwaehnt haben moechte, erscheinen dort ebenfalls: Tattoos, Percings usw…
Das was hier nun folgt ist einfach die kleine Einfuehrung, ohne besondere Charaktertiefe – sie dient dazu, dass meine Mitspieler im Team enen kleinen Ueberblick bekommen und ist wirklich recht oberflachlich gehalten.
Das mal als Erklaerung, weil ich schon die ersten Augenbrauenzuckungen bekommen habe …
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Delijha ist 26 Jahre alt, 1,75m gross und durch und durch menschlich, auch wenn lautes Rülpsen manchmal etwas Anderes vermuten laesst.
Ihre aktuelle Stimmung kann man ihr meistens an den Augen ablesen – meistens ist sie entspannt, dann sind die Augen vorwiegend gruen und mit Etwas braun durchlaufen. Regt sie sich auf,ist sie wütend, scheinen die Augen kleine Smaragde zu werden, von dem Braun bleiben dann nur ein paar Sprenkel uebrig.
Ihr Charakter ist einfach zu beschreiben: ungeduldig, aber hartnaeckig. Ihre Abneigung kann sie schlecht verbergen. Ihre Zuneigung noch weniger. Manchmal ist sie fuer 2 sekunden respektlos – meistens jedoch tut sie nur so.
Ihre Haare sind von hellem goldblond und fallen ihr bis ueber die Schultern. Der viel zu lange Pony haengt ihr viel zu oft ins Gesicht und dann streicht sie ihn fahrig beiseite. Man sieht sie “bei der Arbeit” meistens mit Pferdeschwanz. (Anm. d. Redaktion: Nein Lorm, es handelt sich dabei nicht um Filzis Teil)
Ihre Figur ist sportlich und gut trainiert. Sie geht gerne joggen, um den Kopf frei zu bekommen und natuerlich, um bei guter Kondition zu bleiben. Warum sie ihre Kletterausruestung meistens im Auto herum faehrt, kann man natuerlich nur erahnen – ein Grund ist auf jeden Fall: Sie klettert unheimlich gerne in ihrer Freizeit.
Sie liebt Musik und ist haeufig bei einem Bier, irgendwo, anzutreffen.
Sie traegt ein Lederband um den Hals. An diesem Band befindet sich ein kleiner, perlenartiger Stein, der einerseits milchig gruen schimmert und an andere Stellen smaragdgruen glänzt. Befestigt ist die Kugel an einem silbernen Drachen, der seinen Hals/Kopf, halb um den kleinen Stein schlingt.
In der Ausbildung wurde ihr gesagt: “Ironie, Sarkasmus oder gar Zynismus seien aermliche Spiegelbilder des seelischen Zustands und finden auf dem Weg des Kriegers gewiss keinen Spielraum.”
Da konnte sie nur euphorisch zustimmen und befolgt das natuerlich heute noch, indem sie mit Bedacht spricht.
In piekfeine Klamotten zwaengt sie sich ungern, deswegen ist sie meistens in Jeans und Lederjacke anzutreffen – lockere Kleidung, die sie ganz gern mal mit dem Tragen ihrer Sonnenbrille aufwertet – nach einer durchzechten Nacht ganz hilfreich. Ihre Pistole vergisst sie nie zuhause (eine Walther Secura).
Sie sieht das mit ihrer Arbeit wie eine bekannte Person: „In every job that must be done there is an element of fun.“
Lebenslauf
Delijha wurde am 17.09.2034 in Berlin jeboren. Dit weeß man meistens schon nach ihr’m ersten Satz.
Sie is allerdings ooch durchaus inner Lage vernuenftiget hochdeutsch zu reden.
Das sie ein recht aufgewecktet Kind war, machte sich recht frueh bemerkbar. Mit ihrer Kodderschnauze war sie in ihrer Clique oftmal vorn mit dabei, wenn es Aerger gab. Saetze wie: “Et setzt gleich Keile, Frollein!”, benutzt sie heute noch gerne in den verschiedensten Situationen.
Delijha wuchs inmitten des anarchistischen Berlins auf, wo jeder fuer seine Sicherheit selber zu sorgen hatte. Sie genoss es, sich heimlich an den beschissensten Orten, wie dem Schattenmarkt rumzutreiben. Ihre Eltern dachten sich irgendwann: Entweder das Kind kriegt mal ein bisschen Disziplin beigebracht, oder es wird uns irgendwann Kummer bereiten.
Sie brauchten nicht lange zu ueberlegen, denn Delijha’s Vater hatte geschaeftliche Bekannte, mittlerweile Freunde, in Bangkok. Kurzerhand wurde die, damals, 14jährige Delijha nach Thailand geschickt. Dort traf sie in Bangkok Young Woo Bae, einen buddhistischen Mönch. Er sollte fuer die naechsten 6 jahre ihr Meister werden und sie in der Kampfkunst Arnis unterrichten.
Ihre Mutter sagte frueher oft “Nich jeschimft ist jenuch jeloobt.” – Was wirklich irgendwie positiv gemeint war. Das versuchte sich Delijha bei ihrer Ausbildung, die an immer anderen Orten in Asien stattfand,immer wieder einzureden, denn ihr Meister war recht wortkarg, nicht immer zufrieden mit ihr und sparte auch so sehr mit lobenden Worten.
Ihre Ungeduld half ihr am Anfang nicht gerade, aber das Meiste machte sie durch Hartnaeckigkeit wieder wett. Neben den ueblichen Selbstverteidigungtechniken, lernte Delijha mit allem Moeglichen durch die Gegend zu Zwirbeln – Rattanstoecke standen, rein traditionell natuerlich ganz weit vorn, allerdings vergass sie auch nie, wie nuetzlich ein Kugelschreiber werden kann, wenn man ihn zum tödlichen Wurfgeschoss macht. Ihr Charakter wurde letztendlich stark nach den Werten des Buddhismus geformt und auch die alten Verhaltenkodexe der Samurai, waren ein fester Bestandteil der taeglichen Lehrstunden.
Durch die Zeit in Asien knuepfte sie viele Kontakte, lernte nicht nur die asiatische Lebensweise Gebraueche kennen, sondern geriet irgendwie auch ein wenig zu sehr ins Augenmerk verschiedener Triaden. Rueckblickend lags wohl daran, dass sie nach ihrer Lehrzeit, erstmal ein bisschen das Leben geniessen wollte. Ein wenig zuviel Alkohol, Neugierde, ein paar merkwuerdige Jobs und irgendwie kam sie, auf voellig ungeklaerte Weise, an diese kleine Lieferung Dreamchips…
Alles in Allem wurde Spass bald zu Ernst und sie dachte sich, eine kleine Auszeit koennte nicht schaden und kehrte nach Berlin zurueck. Sie vermisste ihre Eltern und auch das Berlin, dass sie kannte. Das Berlin das sie kannte gabs 2055 nicht mehr lange…
Zurueck in Berlin unterrichtete sie einige Zeit und gab Selbstverteidigungskurse. Bald gelangweilt von immer der selben Arbeit, reaktivierte sie wieder einige Kontakte in Asien und hatte bald eine Menge, viel aufregender, Jobs. Das war bei Weitem auch lukrativer und man musste ja sehen, wo man bleibt. So reiste sie seit 2056 immer wieder zwischen Asien und der ADL hin und her, kehrte aber immer wieder nach Berlin zurueck.
Zur Zeit befindet sich Delijha in Hamburg. Dort bewohnt sie ein Zimmer in einem mittelpraechtigen Hotel (das viel zu teuer fuer den scheiss Zustand ist) und geht einem mal wieder sehr interessanten Job nach. BTL’s scheinen diesmal nicht im Spiel zu sein.
Fuer Alle, die Probleme haben, Delijhas Dialekt zu verstehen, hat sie immer ein kleines Woerterbuch dabei und laesst folgende Sätze nachsprechen:
“Jips jibs inna Jipsstraße. Jibs da keen Jips, jibs ja keen Jips.”
- natuerlich will sie sich damit lustig machen!