mein leiden geht weiter…

Posted on March 4th, 2009 by delijha.
Categories: deli-at-work, gnarf!, kollege m., photos.

vor zwei tagen hat er mir mal wieder was mitgebracht (also heute auch, aber dazu in einem anderen beitrach mehr) – kollege m., der vor ideen spruehende mensch, der gern fremde schreibtische dekoriert und, glaub ich langsam, nur dafuer da ist, mich zu diskreditieren damit die mich da moeglichst schnell ohne abfindung los werden! jawoll – sie sind enttarnt kollege!



eine spongebob wundertüte! YEAH… also hüstel… ich meine, ich bin echt zu doof dafuer. ich bin nicht in der lage eins dieser spielgeraete zu bedienen. naja okay, dieser miniflipper geht gerade noch so – aber die hoechstpunktzahl treff ich auch aeusserst selten.

heute kam der kollege dann auch endlich mal auf eine nuetzliche idee: ein spongebob, schreibtischregal – irgendwo muss der mist ja lagern, nachdem es mittlerweile auch schon ganz schoen schwer wird, das telefon zu finden…meine tastatur bedien ich eh intuitiv. ich wuesste jetze nich mal, ob sie schwarz oder weiß ist….  solange hab ick sie nich jesehn.

also such schoen weiter, freundchen! wir brauchen ein aufbewahrungssystem!

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frustkauf

Posted on March 3rd, 2009 by delijha.
Categories: buecherwahn, gnarf!, its a beautiful day!.

mist verdammter… da wollte ich nur 2 bestellte buecher bei thalia im gesundbrunnen abholen, da hat’s mich direkt wieder erwischt… die beiden buecher sind geschenke. und ich hab mir zusaetzlich auch noch 3 geschenkt. als waere mein SuB nicht schon hoch genug *hier bitte extremes augenrollen einfuegen*. andere (geld)sorgen hab ich ja zur zeit auch nicht, wie ihr ja vor ein paar tagen erfahren habt.

naja, auf einem buecherbein kann man ja nicht stehen, also bin ich noch zu hager&mager rein und hab mich direkt auf größe 68 dort gestuerzt (was weiß ich, was die außer 36 und 38 noch so haben, ich pass da nich rein) und hab mir eine ü b e r g a n g s j a c k e sehr guenstig zugelegt. brauch ich naemlich wirklich. und wenn mir jetzt jemand petzt, wer dieses kackwort (ü b e r g a n g s j a c k e) erfunden hat, kriegt nen lutscher und ein selbstgezeichnetes schmetterlingsding von mir.

zumindest war das wohl der letzte einkauf fuer die naechste zeit, denn ich muss weiter sparsam sein, damit mir der kfo nicht irgendwann die zahnspange rausreisst und meine werkstatt mir den querlenker einfach entwendet.

so um jetzt auch noch die schoene kategorie zu bedienen und die gnarfs und narfs auszugleichen und auch das geld, dass ich heute ausgegeben habe: ich hab heute ne gehaltserhoehung bekommen – jetzt nichts maechtiges, das mich auf eine yacht, weit weg von hier, bringt, aber schon so, dass ich etwas entspannter nach vorne blicke.

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T.C. Boyle – Drop City

Posted on March 2nd, 2009 by delijha.
Categories: buecherwahn.

Drop City
Drop City
Tom Coraghessan Boyle
Dtv 2005-09 Taschenbuch 624 Seiten

Code Generator
Kurzbeschreibung:

Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll: Das große Epos der Gegenkultur »Etwa 60 Hippies leben auf einem Grundstück, das sich Drop City nennt. Sie rauchen Dope, lieben, kochen, schlafen – querbeet und im Einklang mit der Natur. Nur das Latrinenproblem stört, die Feindschaft der umliegenden Farmer, die lauernde Aggressivität der Polizei, die intellektuellen Spanner, die am Wochenende zum Freakseeing anfahren.
Ein Reigen relaxter Erektionen bestimmt den Tagesablauf, die »größte Plattensammlung der Erde« wartet, dazu dopeversetzter Haferbrei und der wöchentliche Nachschub vom Supermarkt – die Natur und das Sozialamt geben’s, die Freaks und ihre Bräute nehmen’s … »Drop City« ist uncool und damit menschlich. Das eine Auge hat Boyle auf die Utopie gerichtet, das andere auf die Realität.« (Konrad Heidkamp in der »Zeit«).
Eine Hippiekommune, die in den 70er Jahren von Kalifornien nach Alaska zieht. »Drop City« ist der Roman einer naiven und idealistischen
Generation, die das Lebensgefühl von vielen von Grund auf verändert und bis auf den heutigen Tag geprägt hat.

Meine Meinung:

Grundsaetzlich langeweile ich mich sehr oft, wenn ich “Belletristik” lese – als Fantasyleser braucht man oft das Reinleben in andere Welten, in Unnatuerliches. Wenn man Belletristik liest, muss man sich meistens mit Alltagsdingen konfrontieren. Ich neige dann dazu, “quer zu lesen”… bei Drop City war das anders. Ist es bei T.C. Boyle uebrigens immer irgendwie. Er schafft es, auch den trivialsten Begebenheiten etwas Sonderbares abzugewinnen.

Das Buch faengt an wie man’s erwartet: Kommunenleben, Spaß, Musik und Drogen und das 24 Stunden, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Boyle laesst sich viel Zeit alle Charaktere der Kommune recht ausfuehrlich vorzustellen. Ich mochte es sehr, dass er gerade am Anfang volles Tempo darauf verwendet, einem das Spießerleben so richtig mies zu machen – man wuenschte sich beinahe, Teil dieser Spaßgesellschaft zu sein. Aber eben auch nur beinahe, denn Boyle hat ueber das ganze Buch hinweg all die kleinen Gehaessigkeiten, schlechten Charakterzuege gestreut, die am Ende den Zerfall der Kommune herauf beschwoeren. Das Verfaulen von Innen. Aber ob sie tatsaechlich verfallen wird, verrate ich hier natuerlich nicht ;)

Irgendwann ist allerdings Schluss mit Sonne, kostenlos Wohnen mit Strom, Drogen, Alkohol und leben von der Stuetze. Drop City muss sich auf den Weg machen in den Norden, denn ihr großer Guru Norm hat noch einen Trumpf im Aermel… eine Blockhuette in Alaska – leben von dem, was die Natur so hergibt. Dass ewige Nacht und klirrende Kaelte nicht nur romantische Gefuehle heraufbeschwoeren, wollen die Hippies sich da noch gar nicht vorstellen.

Fand ich die Drop City-Kommune im sonnigen Sueden noch recht ermuedend und dachte auch (trotz Boyles tollem Schreibstil) schon an den naechsten erloesenden Fantasyschinken, den ich nachschieben wollte, so wurde Drop City-Nord und der Weg der Kommune nach Alaska geradezu grandios. Auch die Einfuehrung des “Trappers” Sess und seiner Frau Pamela waren eine willkommene Abwechslung. Sess ist einfach ein knorke Kerl, ein richtiger Naturbursche… und mein absoluter Lieblingscharakter aus dem Buch.

Ich wuerde das Buch guten Gewissens weiterempfehlen – besonders an Leute, die eh gerne ueber die wilden 60er und 70er lesen. Dieses Buch bedient alle Klischees und ist doch durchzogen von Boyles sonderbaren Ideen und teilweise grenzwertigen (aber absolut realistischen) Blicken in die Abgruende der menschlichen Seele.

Ein Sternchen zieh ich ab, weil ich einfach fuer das Genre zu ungeduldig bin und wenn nicht hinter jeder Ecke eine Ueberraschung wartet, ich das leicht als langweilige Laenge empfinde… aber das soll nicht abschrecken :)

:s4:

Hinweis: Die Texte entstehen immer fuer ein Buecherforum und nicht extra fuer den Blog…deswegen auch sternchen usw.

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töfftöff ohne tüvtüv

Posted on March 1st, 2009 by delijha.
Categories: keuch-stoehn-aechz, naisdochwahr!.

so ne kacke ey. freitag war tüv angesagt und das auto is ja eigentlich recht gut in schuss. eigentlich. so dacht ich. ich naivling, ich.

im januar musste ich die hinterbremsen reparieren lassen (verschleiß) – wie konnte ich da nur denken, dass nicht die vorderbremsen auch bald dran sein muessten?! naivling. dann ist außerdem noch irgendwas am querlenker verranzt…

ich bin so ein kleinbißchen aggro deswegen. ich meine, ich hab einfach pech gehabt – der tüv-termin kam halt zu ner verschlissenen scheiß kilometerzahl. naechste woche wil ich mit der karre nach bayern duesen, ich hoffe, ich krieg freitag urlaub, damit ich die “maengel beseitigen lassen kann”. dann hat mich das auto, wenn die steuern auch bald kommen, so ca. 1500 euro in den letzten 2 monaten gekostet.

ich koennte nebenbei erwaehnen, dass ich keinen goldesel besitze und auch selbst nicht zum geld scheißen neige. leider.

aus new york, new york zum geburtstag is nu janz schnell zelten in neuglobsow jeworden. okay, ich uebertreibe, aber FAST so aehnlich isses, eyyyy!

nebenbei noch meine ersatzbrille fuer 150 öcken abgeholt. dann fang ich ab diesen monat an meine zahnspange abzubezahlen … dat wird lustig. man koennte das ja alles auf den großen ausredenberg: wirtschaftskrise – schuetten. aber nee. naivling, nicht realitaetsverleugnend.

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