buecher 2009

Posted on February 5th, 2010 by delijha.
Categories: buecherwahn.

Mit Content sieht’s ja hier schon wieder ewig mau aus, deshalb wollte ich mal mit 2 Eintraegen an einem Tag schocken. Nun darf man dem aber nicht zuuuviel beimessen, denn es sind nur langweilige Buechereintraege bzw. bibliophile Bekennungsschreiben.

Ich benutze zum archivieren, katalogisieren (usw) meiner Buecher BookCollector – eine Software, die ich nur empfehlen kann. Ich hab lange gesucht, um was passendes zu finden. Irgendwas fehlte immer, irgendwie war ich immer unzufrieden – wenn man viele Buecher besitzt, muss das erfassen vor allem schnell gehen, denn man verbringt ja lieber die Zeit die uebrig bleibt damit, die Buecher zu lesen – obwohl ich zugebe, ein kleiner Datenjunkie zu sein, was meine Buchdaten angeht.

So kam es also auch, dass ich, wie jedes Jahr, eine Auswertung ueber mein Leseverhalten gemacht habe, denn natuerlich erstellt BookCollector auch Statistiken und nette Graphen ueber alles moegliche…

Im letzten Jahr habe ich 118 Buecher gelesen, das sind 47 Buecher mehr, als ich 2008 gelesen habe. Und eh jetzt jemand denkt, ich waere eine komplette Irre, kann ich hier noch verteidigend einwerfen, dass darunter fast 40 dünnheftige Reclambuecher waren (ihr kennt die Teile – diese, meist, gelben Dinger, die so ungerne in der Schule gelesen wurden). Die hab ich geliehen bekommen und die waren ob der Seitezahl innerhalb 1 Woche verschlungen. Ich dachte naemlich auch, mich trifft der Schlag, oder mein ach so perfektes Progrämmchen hat ne Meise.

Nun hab ich mich jedenfalls gefragt: Wenn ich soviele Buecher gelesen habe, warum hab ich daraus keine Rezensionen generiert? In dem Buchforum in dem ich unterwegs bin, hab ich letztes Jahr schlampigerweise vielleicht nur 10 Rezensionen abgegeben. Hier noch weniger… man kann nicht mal behaupten, dass die paar, die ich hier mal gepostet habe, aus einem bestimmten Grund hier gelandet sind. Ich war einfach nur faul.  Schoen bloed – da beschwer ich mich, kein Blogthemazu haben, mich zu nichtig zu fuehlen, um was zu schreiben, dabei haette ich das zu nem 1A Buchblog umfriemeln koennen!!!111elf

Fuer dieses Jahr liegen noch 76 Buecher auf den SuB (und es kommen durch umnachtete Kaeufe sicher noch einige dazu) – ich nehm mir jetzt mal vor, wenigstens fuer die Haelfte Rezensionen zu schreiben. Vielleicht wird’s ja was.

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Diana Gabaldon – Feuer und Stein (Highland Saga Teil 1)

Posted on February 5th, 2010 by delijha.
Categories: buecherwahn.

Kurzbeschreibung (von Amazon)

Man schreibt das Jahr 1945. Claire Beauchamp Randall, die bis vor kurzem als Krankenschwester an der Front gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in den schottischen Highlands. Als sie bei einem Spaziergang nichtsahnend einen magischen Steinkreis berührt, verliert sie das Bewusstsein – und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen, im Jahr 1743.

Das Schottland dieser Epoche unterscheidet sich beträchtlich von dem friedlichen Ort, den Claire soeben mysteriöserweise verlassen hat: Die schottischen Clans kämpfen erbittert gegen die englische Besatzung; die Highlander sind geprägt von Rebellion und Verrat, von Aufklärung, Aberglaube und Hexenwahn. Und mitten unter ihnen Claire – eine Frau des zwanzigsten Jahrhunderts, eine beargwöhnte Fremde, die die Menschen durch ihr seltsames Auftreten, ihre ungewöhnliche Sprache und ihre eigenartigen Kenntnisse in Aufruhr versetzt.

Da begegnet sie James Fraser, dem mutigen Clanführer, der ihr mehr als einmal in lebensbedrohlichen Situationen zu Hilfe eilt. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, und bald schon spürt Claire, dass dieser Mann über ihr Schicksal entscheidend mitbestimmen wird, dass sie an seiner Seite Liebe und Leidenschaft, Rebellion u nd tödliche Gefahr erleben wird. Claire muss schließlich die Entscheidung ihres Lebens treffen: zwischen der Zukunft und der Vergangenheit, zwischen ihrem Mann Frank und dem rothaarigen Rebellen James Fraser.
Eine Lektion hat sie inmitten dieses Abenteuers jedoch bereits gelernt – dass der Instinkt eines Mannes, die Frau zu beschützen, die er liebt, so alt ist wie die Zeit…

Diana Gabaldons opulenter historischer Roman um das Liebespaar Claire Randall und Jamie Fraser, der in den USA bereits für Furore gesorgt hatte, wurde auch in Deutschland zum Überraschungsbestseller des Jahres 1995. Mit unglaublichem geschichtlichen Wissensschatz, weiblichem Einfühlungsvermögen und herzerfrischendem Humor erweckte die Autorin das wilde schottische Hochland des 18. Jahrhunderts zu neuem, farbenprächtigem Leben.

Meine Meinung:

Ich bin heute mit dem ersten Teil der Saga fertig geworden und werde wohl die naechsten Teile nicht kaufen. Es ist nicht so, dass mir das Buch gar nicht gefallen haette, aber alles in allem war es mir zu wenig Geschichte und Action, dafuer ein bißchen zuviel Frauengesülz und Romantikkram. Das lief mir da zu sehr nach Schema F ab – die Hauptcharaktere hab ich nie wirklich in Gefahr gesehen, dafuer kam das Buch leider schon von Anfang an zu vorhersehbar rueber und ich mag’s eher, wenn man doch mal ueberrascht wird vom Plot. (Wahrscheinlich bin ich da zu sehr verwoehnt, nachdem ich George RR Martin Saga gelesen habe – eine rauhe Welt wird dort nicht verharmlost, es gibt Helden, aber auch Helden sterben manchmal…Wink

Claire ist nicht unsympathisch, aber ich denke, mir haette das Buch besser aus neutraler Erzaehlersicht gefallen… diese Frau ist hin und wieder unglaublich anstrengend.

Zum Ende hin hat mir das Buch etwas besser gefallen, vielleicht, weil zu sehen war, dass die Hauptcharaktere doch nicht so unkaputtbar sind und nicht staendig mit allem davon kommen. Es gab allerdings auch ein paar Ungereimtheiten, die darauf hinwiesen, dass die Autorin wohl schon daran interessiert war das Ding endlich zu einem Ende zu bringen- die Ereignisse ueberstuerzen sich usw…. aber ich meine, das die Ding hat 800 Seiten in winziger Schrift – bei anderen Buechern krieg ich feuchte Augen, wenn ich sehe, dass sie bald zu Ende gehen, aber hier war ich doch recht erleichtert.

Was mir noch unangenehm auffiel: In meiner Ausgabe waren viele Rechtschreibfehler, zwischendurch auch inhaltliche bzw. Logikfehler (so kleine Sachen wie: Gerade stand er noch, plötzlich liegt er im Bett – erst ist der Oberkörper unbekleidet, dann traegt er ein Hemd).

Fazit: So schlimm das jetzt da oben klingt, ich will das Buch nicht schlecht reden. Es ist akzeptable Unterhaltung, die auf ein paar weniger Seiten auch ausreichend gewesen waere. Sollte man was fuer kuschlige Kaminabende mit Whisky suchen, wird das Buch sicher die richtige Stimmung rueber bringen. Aber irgendwie bleibt am Ende trotzdem nur Groschenroman-Gefuehl uebrig, statt die erwartete Befriedigung durch ein erhofftes Epos. Schade.

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