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Posted on February 5th, 2010 by delijha.
Categories: buecherwahn.
Mit Content sieht’s ja hier schon wieder ewig mau aus, deshalb wollte ich mal mit 2 Eintraegen an einem Tag schocken. Nun darf man dem aber nicht zuuuviel beimessen, denn es sind nur langweilige Buechereintraege bzw. bibliophile Bekennungsschreiben.
Ich benutze zum archivieren, katalogisieren (usw) meiner Buecher BookCollector - eine Software, die ich nur empfehlen kann. Ich hab lange gesucht, um was passendes zu finden. Irgendwas fehlte immer, irgendwie war ich immer unzufrieden - wenn man viele Buecher besitzt, muss das erfassen vor allem schnell gehen, denn man verbringt ja lieber die Zeit die uebrig bleibt damit, die Buecher zu lesen - obwohl ich zugebe, ein kleiner Datenjunkie zu sein, was meine Buchdaten angeht.
So kam es also auch, dass ich, wie jedes Jahr, eine Auswertung ueber mein Leseverhalten gemacht habe, denn natuerlich erstellt BookCollector auch Statistiken und nette Graphen ueber alles moegliche…
Im letzten Jahr habe ich 118 Buecher gelesen, das sind 47 Buecher mehr, als ich 2008 gelesen habe. Und eh jetzt jemand denkt, ich waere eine komplette Irre, kann ich hier noch verteidigend einwerfen, dass darunter fast 40 dünnheftige Reclambuecher waren (ihr kennt die Teile - diese, meist, gelben Dinger, die so ungerne in der Schule gelesen wurden). Die hab ich geliehen bekommen und die waren ob der Seitezahl innerhalb 1 Woche verschlungen. Ich dachte naemlich auch, mich trifft der Schlag, oder mein ach so perfektes Progrämmchen hat ne Meise.
Nun hab ich mich jedenfalls gefragt: Wenn ich soviele Buecher gelesen habe, warum hab ich daraus keine Rezensionen generiert? In dem Buchforum in dem ich unterwegs bin, hab ich letztes Jahr schlampigerweise vielleicht nur 10 Rezensionen abgegeben. Hier noch weniger… man kann nicht mal behaupten, dass die paar, die ich hier mal gepostet habe, aus einem bestimmten Grund hier gelandet sind. Ich war einfach nur faul. Schoen bloed - da beschwer ich mich, kein Blogthemazu haben, mich zu nichtig zu fuehlen, um was zu schreiben, dabei haette ich das zu nem 1A Buchblog umfriemeln koennen!!!111elf
Fuer dieses Jahr liegen noch 76 Buecher auf den SuB (und es kommen durch umnachtete Kaeufe sicher noch einige dazu) - ich nehm mir jetzt mal vor, wenigstens fuer die Haelfte Rezensionen zu schreiben. Vielleicht wird’s ja was.
Posted on February 5th, 2010 by delijha.
Categories: buecherwahn.
Kurzbeschreibung (von Amazon)
Man schreibt das Jahr 1945. Claire Beauchamp Randall, die bis vor kurzem als Krankenschwester an der Front gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in den schottischen Highlands. Als sie bei einem Spaziergang nichtsahnend einen magischen Steinkreis berührt, verliert sie das Bewusstsein – und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen, im Jahr 1743.
Das Schottland dieser Epoche unterscheidet sich beträchtlich von dem friedlichen Ort, den Claire soeben mysteriöserweise verlassen hat: Die schottischen Clans kämpfen erbittert gegen die englische Besatzung; die Highlander sind geprägt von Rebellion und Verrat, von Aufklärung, Aberglaube und Hexenwahn. Und mitten unter ihnen Claire – eine Frau des zwanzigsten Jahrhunderts, eine beargwöhnte Fremde, die die Menschen durch ihr seltsames Auftreten, ihre ungewöhnliche Sprache und ihre eigenartigen Kenntnisse in Aufruhr versetzt.
Da begegnet sie James Fraser, dem mutigen Clanführer, der ihr mehr als einmal in lebensbedrohlichen Situationen zu Hilfe eilt. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, und bald schon spürt Claire, dass dieser Mann über ihr Schicksal entscheidend mitbestimmen wird, dass sie an seiner Seite Liebe und Leidenschaft, Rebellion u nd tödliche Gefahr erleben wird. Claire muss schließlich die Entscheidung ihres Lebens treffen: zwischen der Zukunft und der Vergangenheit, zwischen ihrem Mann Frank und dem rothaarigen Rebellen James Fraser.
Eine Lektion hat sie inmitten dieses Abenteuers jedoch bereits gelernt – dass der Instinkt eines Mannes, die Frau zu beschützen, die er liebt, so alt ist wie die Zeit…
Diana Gabaldons opulenter historischer Roman um das Liebespaar Claire Randall und Jamie Fraser, der in den USA bereits für Furore gesorgt hatte, wurde auch in Deutschland zum Überraschungsbestseller des Jahres 1995. Mit unglaublichem geschichtlichen Wissensschatz, weiblichem Einfühlungsvermögen und herzerfrischendem Humor erweckte die Autorin das wilde schottische Hochland des 18. Jahrhunderts zu neuem, farbenprächtigem Leben.
Meine Meinung:
Ich bin heute mit dem ersten Teil der Saga fertig geworden und werde wohl die naechsten Teile nicht kaufen. Es ist nicht so, dass mir das Buch gar nicht gefallen haette, aber alles in allem war es mir zu wenig Geschichte und Action, dafuer ein bißchen zuviel Frauengesülz und Romantikkram. Das lief mir da zu sehr nach Schema F ab - die Hauptcharaktere hab ich nie wirklich in Gefahr gesehen, dafuer kam das Buch leider schon von Anfang an zu vorhersehbar rueber und ich mag’s eher, wenn man doch mal ueberrascht wird vom Plot. (Wahrscheinlich bin ich da zu sehr verwoehnt, nachdem ich George RR Martin Saga gelesen habe - eine rauhe Welt wird dort nicht verharmlost, es gibt Helden, aber auch Helden sterben manchmal…)
Claire ist nicht unsympathisch, aber ich denke, mir haette das Buch besser aus neutraler Erzaehlersicht gefallen… diese Frau ist hin und wieder unglaublich anstrengend.
Zum Ende hin hat mir das Buch etwas besser gefallen, vielleicht, weil zu sehen war, dass die Hauptcharaktere doch nicht so unkaputtbar sind und nicht staendig mit allem davon kommen. Es gab allerdings auch ein paar Ungereimtheiten, die darauf hinwiesen, dass die Autorin wohl schon daran interessiert war das Ding endlich zu einem Ende zu bringen- die Ereignisse ueberstuerzen sich usw…. aber ich meine, das die Ding hat 800 Seiten in winziger Schrift - bei anderen Buechern krieg ich feuchte Augen, wenn ich sehe, dass sie bald zu Ende gehen, aber hier war ich doch recht erleichtert.
Was mir noch unangenehm auffiel: In meiner Ausgabe waren viele Rechtschreibfehler, zwischendurch auch inhaltliche bzw. Logikfehler (so kleine Sachen wie: Gerade stand er noch, plötzlich liegt er im Bett - erst ist der Oberkörper unbekleidet, dann traegt er ein Hemd).
Fazit: So schlimm das jetzt da oben klingt, ich will das Buch nicht schlecht reden. Es ist akzeptable Unterhaltung, die auf ein paar weniger Seiten auch ausreichend gewesen waere. Sollte man was fuer kuschlige Kaminabende mit Whisky suchen, wird das Buch sicher die richtige Stimmung rueber bringen. Aber irgendwie bleibt am Ende trotzdem nur Groschenroman-Gefuehl uebrig, statt die erwartete Befriedigung durch ein erhofftes Epos. Schade.
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Posted on August 24th, 2009 by delijha.
Categories: cinematic, its a beautiful day!, buecherwahn.
Schon seit einer Weile beobachte ich, wie vereinzelte News gespreaded werden und der Cast auch immer klarer wird. Heute dachte ich mir, waere es an der Zeit, zu verkuenden, wiiie wiiiie frooooh ich bin, dass endlich einmal eine meiner Lieblingsfantasyreihen “verfilmt” wird. Das Lied von Eis und Feuer vom großartigen George R.R. Martin, kurz GRRM. Verfilmt ist an dieser Stelle aber eigentlich leider (?) nicht richtig. Es wird eine Serie draus gemacht. Deswegen stimmt mein verhaltenes leider eigentlich auch nicht, denn man kann froh sein. Ein einzelner Film oder mehrere Teile (gibt ja bisher 8 Buecher (deutschsprachig sind sie zweibändig erschienen- im Englischen sind’s nur 4) und das 9. wird desperately erwartet) koennten eigentlich nur Schrott werden und wuerden niemals die Komplexitaet erreichen, die die Buecher vorweisen koennen - das ist im Allgemeinen das Problem mit Fantasyverfilmungen. Ich bin da eigentlich immer enttaeuscht.
Eine Serie bietet da schon mehr Chancen und ich bin guter Dinge, dass uns zumindest 1 ganze Staffel gegoennt werden wird. A Game of Thrones - nach dem ersten Teil der A Song of Ice and Fire -Reihe. Das war ich bisher im Blog des Autors lesen konnte und auch die einzelnen Bilder vom bisherigen Cast (ich glaube, mittlerweile sind alle großen Rollen vergeben), begeistert mich sehr. Besonders Sean Bean als Eddard Stark find ich einfach grandios (bisher hatte er seine groeßte Rolle wohl als Boromir in HdR) und absolut passend. Auch die anderen Schauspieler passen in mein Bild, das ich von den Charakteren habe und enttaeuschen keinesfalls.
Heute habe ich noch diese Seite rund um die zukuenftige, hoffentlich erfolgreiche, neue Serie gefunden: Winter Is Coming
Posted on May 13th, 2009 by delijha.
Categories: mädchenkram, buecherwahn.
samstag gabs mal wieder einen sehr genialen weiberabend, an dem uns steffi UNGARISCHEN (da liegt naemlich die betonung) auflauf kredenzte, franzi sich, wie immer, fuer das bier verantwortlich fuehlte, ivonne auch ihren ueblichen teil dazu beitrug (ihre anwesenheit) und ich diesmal den balkon sponsorte. eigentlich sollte das treffen ja bei franzi stattfinden, aber da ich immer noch krank bin und ich mich durch diese widrigen umstaende kaum rausgewagt habe (ihr moechtet nicht wissen, was ich habe), habe ich die mädels kurzerhand hierher eingeladen, sonst haette ich gaenzlich absagen muessen.
erstmal soffen wir natuerlich auf mein biblisches alter, das ich im april in new york erreichte (betone new york nur nochmal, damit ich euch bei den bildern gleich nicht auf die spruenge helfen muss und ich kein: hääh? wieso das jetze, willste nach new york oder wässs? -hören muss). der abend war zumindest von ordentlich frauenthemen durchzogen, wir drifteten allerdings auch mal rueber zu fußball und kamen zu musik, buechern (ich glaube, da schaltete ivonne mal kurz total ab - schien mir zumindest so) und kamen am ende wieder auf maenner zu sprechen. alles in allem ein schoener abend, wie ich fand…der mit einem tosenden gewitter und platzregen vom feinsten endete.
geschenkt gabs eine unheimlich tolle freiheitsstatue, die wirklich wunderbar in mädchenfarben und mit einem AMAZON-gutschein dekoriert war - dazu eine leselampe (die ich mir, ohne scheiß, schon mal selber kaufen wollte) und eine (altersgerechte) lupe. und ich betone es hier nochmal: wer jemals denkt, dasser mir ja nicht schon wieder einen amazon gutschein schenken koenne, der liegt falsch, falsch, falsch… ich hab zur zeit 290 artikel auf meiner wunschliste und ja, ich habe vor, sie alle irgendwann zu besitzen! die mädels habens kapiert und mir somit mal wieder ein sehr schoenes geschenk gemacht.
so sieht das dann aus:
ich hab noch was draufgepackt und natuerlich wieder etwas mehr bestellt :)
ein buch wird franzi sicher freuen, da sie es schon laenger propagiert. ansonsten versuche ich im moment, einige angefangene buecherreihen zu komplettieren, solange habe ich naemlich verboten, mit neuen buecherreihne anzufangen. leider unterliege ich dem zwang, dass die buecher aus buecherreihen immer das selbe format haben muessen. wie wir wissen sind gebundene ausgaben recht teuer, deswegen werd ich wohl bei einigen reihen noch ne weile brauchen. alice im wunderland ist uebrigens die zweisprachige ausgabe, was ich mal sehr geil finde.
Danke Mädels!!
Posted on May 11th, 2009 by delijha.
Categories: buecherwahn.
Kurzbeschreibung (von amazon.de)
»Die Brautprinzessin« erzählt die Geschichte der wunderschönen Butterblume und des Stalljungen Westley, der unsterblich in sie verliebt ist. Die Erzählung von der Bedrohung ihrer Liebe durch Prinz Humperdinck, seine Ritter und Spione ist aber nur eine Geschichte in einem atemberaubenden Spiel von Kürzungen und raunenden Kommentaren.
Autorenkommentar
»Die Brautprinzessin« ist ein raffiniertes Abenteuer und eine atemlose, clevere Romanze. Traurig und hinterlistig, verspielt, blutig und zeitlos. Wahnsinnig. Und wunderschön. »Ich bin dein Prinz und du musst mich heiraten«, sagte Humperdinck. »Ich bin Eure Dienerin und lehne ab«, flüsterte Butterblume. »Ich bin der Prinz, und du kannst nicht ablehnen.« »Ich bin Eure sehr ergebene Dienerin, und ich habe eben abgelehnt.« »Weigerung bedeutet Tod.« »Dann tötet mich.«
»Die “Brautprinzessin” von William Goldman - da steht alles drin, was man über Liebe, Leidenschaft, Sehnsucht wissen muß. Wer das Buch nicht mag, ist nichts für mich.« Campino von den »Toten Hosen«
Meine Meinung
Ich bin auf das Buch durch Elke Heidenreichs Sendung lesen! auf litcolony.de aufmerksam geworden. In ihrer ersten Sendung hatte sie ihren Neffen Campino zu Gast, der wiederum sooo enthusiastisch von dem Buch schwaermte und die Geschichte dann auch kurz umriss, dass ich gar nicht dran vorbei kam, es auf meine Wunschliste zu setzen.
Märchen sind einfach mein Ding. Waren es frueher noch die Märchen, die immer gut ausgingen, die immer eine Moral hatten, ist es heute gar nicht mehr unbedingt das - es ist viel eher immer noch das Zauberhafte (weswegen ich wohl auch größtenteils nur Fantasy lese), das Abenteuerliche und Verwegene. Ganz wahrscheinlich ist es deshalb folgender kleiner Absatz den ich in einem Auszug bei Amazon gelesen hatte, der mich sofort gefangen nahm und mich wissen ließ, dass ich das Buch unbedingt lesen müsste:
Ein Vater will seinem kranken Kind also abends noch eine eine Geschichte vorlesen - ein Buch, dass er selbst sehr geliebt hat und von dem er hofft, dass es auch seinem Sohn gefallen wird (der sich bis dahin fuer Buecher nicht die Bohne interessierte).
Der Sohn: »Kommt auch Sport drin vor?«
Der Vater: »Fechten. Ringkämpfe. Folter. Gift. Wahre Liebe. Hass. Rache. Riesen. Jäger. Böse Menschen. Gute Menschen. Bildschöne Damen. Schlangen. Spinnen. Wilde Tiere jeder Art und in mannigfaltigster Beschreibung. Schmerzen. Tod. Tapfere Männer. Feige Männer. Bärenstarke Männer. Verfolgungsjagden. Entkommen. Lügen. Wahrheiten. Leidenschaften. Wunder.«
Das ist der Stoff aus dem Buecher fuer mich sein muessen!! Gekuerzt heisst das dann uebrigens (so auch auf dem Umschlag des Buches zu finden: “Eine Geschichte von wahrer Liebe und edlen Abenteuern”.
Ich war mir natuerlich nicht ganz sicher, ob das nicht doch in den ueblichen Kitsch abrutscht und mich zum Gähnen bringen wuerde. Ich wurde schon auf den ersten Seiten sowas von beruhigt, denn Goldmann macht von Anfang an klar: Das Leben ist nicht fair, nicht immer gerecht und nein, nicht immer ueberleben die Guten und nicht alles verlaeuft in den Bahnen, die man sich gerne wuenscht.
Ich hoer nun mal auf mit meiner Schwaermerei und komm mal zu den Fakten wie mein Gesamteindruck von dem Buch ist. Man muss sich das erstmal so vorstellen: Die Geschichte, das Maerchen von Butterblume, dem Prinzen, der wahren Liebe, von Inigo und Fezzik ist ein Buch in einem Buch. Die Kapitel der eigentlichen Geschichte sind gespickt mit Goldmanns Notizen, warum er hier und da was gekuerzt hat und sind durchweg amüsant, lustig und im Lesefluß nicht stoerend. Zwischen den eigentlich Geschichtenkapiteln wird immer mal gaenzlich unterbrochen und Goldmann erzaehlt, wie er einen Verleger fuer seine Version des Buches gesucht hat und auch einen Regisseur, weil er die Geschichte unbedingt verfilmen wollte (und auch hat - dazu spaeter mehr). Am Anfang sind die Unterbrechungen auch noch recht kurz und gut zu lesen, im hinteren Teil jedoch, wenn die Geschichte erstmal endgueltig zu Ende zu schein scheint, Goldmann einen aber schon heiß macht auf ein Fortsetzungskapitel, wird man leicht ungedukdig. Also ich wurde es auf jeden Fall. Ich wollte einfach nur wissen, wie’s mit Butterblume und Co. weitergeht.
Alles in Allem braeuchte ich also wohl nochmal die gekuerzte Version von der gekuerzten Version (durchaus mit Goldmann Kommentaren zur Geschichte, denn die dürfen nicht fehlen!), denn das Märchen an sich ist der Knaller! Die Charaktere sind so liebenswert (ich liebe Inigo und Fezzik), Butterblume ist so ein Blödchen und recht verpeilt… alles in allem ein märchenhaftes Antimärchen. Besondere Lacher wurden mir durch die Erklärungen in Klammern entlockt… in denen immer kurz erklaert wurde, dass z.B. durchaus nicht anachronisch waren und in die Zeit passten (Spiegel gab es schon)(ja, Zank kannte man auch schon)…aber das muss man lesen, damit es komisch wirkt.
Durchaus ein wunderbares Buch, das absolut verquer und verrueckt und irreschön ist und das mir persoenlich besser gefallen haette, wenn die “außergeschichtlichen” Kapitel am Ende des Buches gewesen waeren, sie waren mir manchmal zu langatmig fuer meinen Enthusiasmus meine Helden wieder zu treffen. Die Geschichte an sich ist ein wunderbares, rasantes Roadmovie!
Ich hab mir soeben den Film besorg (ja, es wurde tatsaechlich in den 80ern verfilmt, das spinnt sich Goldmann nicht zusammen) und bin gespannt, denn ich habe gehoert, der Film soll grandios das Buch umsetzen. Mir ist nur unklar, warum man ihn “Die Braut des Prinzen” nennen musste in deutsch. In englisch heisst er wie das Buch “The Princess Bride”
Ein Satz der von Goldmann kommt, ist tragisch schoen, wie ich finde:
“Aber die Worte im Titel, »wahre Liebe und edle Abenteuer« - daran habe ich einmal geglaubt. Ich dachte, mein Leben würde in jenen Bahnen verlaufen, ich betete darum. Natürlich kam es nicht so, aber ich glaube auch nicht, dass es irgendwo noch das edle Abenteuer gibt. Niemand holt heutzutage ein Schwert hervor und schreit: »Tag, mein Name ist Inigo Montoya. Du hast meinen Vater getötet, mach dich gefasst zu sterben!«”
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