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Posted on July 21st, 2010 by delijha.
Categories: ahja..., buecherwahn.
Und schon wieder ist ein Monat rum, seit meinem letzten Post. Wie geht das nur immer so schnell? Wenn man arbeitet zieht sich so ein Jahr wie Gummi – die letzten 2 Monate dagegen, gingen vorbei wie nix.
Ich habe sehr viel Wein getrunken heute Abend… ähm, also gestern. Nee, ich hab noch nicht geschlafen, also doch heute. Ich habe jedenfalls schon laenger keinen Wein mehr getrunken, deswegen war das mal wieder sehr, sehr schoen. Zu diesem Wein gab’s ein langes Telefonat auf dem Balkon, dazu ein laues Lueftchen und den Geruch nach Sommer. Eigentlich bin ich ja kein Gernetelefonierer, aber hey, es war eines der Weibsen und es war mal wieder nötig.
Ich hab in den letzten Wochen wieder mal viel gelesen und da ich zur Zeit zu traege bin, fuer jedes Buch extra Rezensionen zu schreiben, bzw. ueberhaupt irgendwas, was die anstaendige Form und Laenge einer Rezension haette, will ich die beiden Buecher nur mal hier erwaehnen.
Eines kam aus meiner Lieblingssparte: Horror.
Jack Ketchum – Evil
Diesmal ging es um den realen Horror. Den, den es auch im Nachbarhaus geben koennte. Das Grauen um einen herum. Das ganze spielt in den 50er Jahren. 2 Mädchen werden nach dem Tod der Eltern zu ihrer Tante geschickt. Die lebt mit 3 Soehnen in einer Kleinstadt und ist das, was jeder von uns in dem Alter zwischen 10 und 14, als cool bezeichnet haette. Die typische Mutter, die mehr Freundin ist und einem viel mehr durchgehen laesst, als die eigenen Eltern. Sie laesst die Jungs und deren Freunde Bier trinken und zeigt generell viel mehr Verstaendnis fuer die Eigenheiten und Beduerfnisse der Jungs in dem Alter. Die beiden Maedchen werden am Anfang distanziert, aber nicht unfreundlich behandelt…das aendert sich bald. Die Aelteste wird erst zum Spielball von Ruth (so der Name der coolen Mom) und ist bald nichts besseres als eine Haushaltssklavin mehr und recht bald spaeter wird sie zum Folterobjekt unten im Keller. Einerseits ist das Grausame an dem Buch, die Tatsache, dass diesmal eine Frau die Perverse ist, andererseits ist es wohl der schonungslose Detailreichtum der Schilderungen. Es fangt mit “Kleinigkeiten” wie verdreschen mit dem Guertel an und steigert sich dann langsam aber sicher, bishin zur Vergewaltigung durch den aeltesten Sohn. Was sich die kranke Ruth als Abschlussarbeit fuer die arme Meg ausgedacht hat, verrate ich hier mal nicht, denn erstens nehm ich ungern alles vorweg und zweitens moechte ich keine Leser vergraulen, die mit der Horrorsparte eh schon nix anfangen koennen und sich nur angeekelt fuehlen wuerden. Noch fassungsloser als die Taten (die hat man ja zumindest schon mal so, oder in aehnlicher Art, in Filmen bzw. anderen Buechern kennengelernt hat), hat mich an dem Buch gemacht, dass es aus der Perspektive eines Mannes erzaehlt wird, der, als es geschah, mit dabei war. Er hat nichts gemacht, aber er war dabei, so wie einige andere Kinder und Jugendliche, war er mit im Keller, als Ruth die 14 Jährige foltert. Auch ein paar seiner Freunde helfen Ruth, der coolen Mama von nebenan, ein wehrloses Maedchen fertig zu machen.
Fazit: Alles in allem ein harter Brocken. Wer empfindsam ist und sonst wirklich eher nur auf Thriller steht, sollte hier die Finger von lassen. Ich mag die Art von Horror, weil es vor Augen fuehrt, was jeden Tag in unserer Welt passieren kann und leider auch tatsaechlich passiert. Ich muss sowas nicht immer haben, aber hin und wieder ein Horrorschocker, macht mich froh. Das Buch an sich, ist etwas beschissmäßig gedruckt. Es soll nach mehr aussehen, als es ist. Es hat 336 Seiten und die sind auch noch mit so breiten Seitenraendern bedruckt, dass man bei vernuenftigem Druck sicher auch ein 250 Seiten Buch draus haette machen koennen. Der Schreibstil ist einfach und daher ist das Buch an einem Abend durch.
Markus Zusak – Die Bücherdiebin
Das Buch hab ich eeeewig ueberall rumstehen sehen, aber es hat mich null interessiert. Meist liegt das an irgendeinem versteckten Trotzmechanismus, den ich kaum wahrnehme… “Was auf Bestseller-Listen steht, wird erstmal nicht gekauft, weil es sich meistens eh nur um gehypten und dadurch voellig ueberbewerteten Scheiss handelt!”. Wie gesagt, das passiert unbewusst, deswegen habe ich auch in Buecherforen zwar durchaus Threads zum Buch wahrgenommen, aber nie wirklich drin gelesen, haette mich ja doch ploetzlich neugierig machen koennen. Lange Rede kurzer Sinn: Irgendwann hab ich’s dann im Supermarkt doch in den Korb gepackt. Es war der Name, ich geb’s zu… er prophezeite ein fantastisches “Roadmovie” rund um das Buecherthema.
Tja, da ich mich so schoen um die Threads rumgelesen habe, hab ich mich natuerlich total geirrt, was den Inhalt angeht. Trotzdem hab ich es nicht bereut. Auch mit 2 Wochen Abstand zum Buch, wuerde ich es unter meine Top5 Buecher aller Zeiten, waehlen. Es ist einfach großartig. Das Thema schockierte mich erst. 2. Weltkrieg, Hitler, Juden verstecken, dazwischen ein Waisenmaedchen – viel Philisophie, viel Einblick in die menschenunwuerdige Zeit damals. Lange hab ich nicht mehr geweint, beim Lesen eines Buches. Noch nie hab ich bis zu diesem Buch, herzzerreißend geschluchzt und musste 15min Pause machen, ehe ich weiterlesen konnte.
Fazit: Das klingt jetzt alles dramatischer als es ist. Dramatik gibt’s in dem Buch eigentlich gar nicht. Es ist eher die Schlichtheit mit der das Grauen des Krieges daher kommt und eine unglaublich schoene Hommage an Buecher und an Worte. Es erinnert daran, was Worte bewirken koennen… Gutes, Großartiges, Unfassbares, Grauenhaftes,….
Posted on June 16th, 2010 by delijha.
Categories: buecherwahn.
von r.evolver
Ich bin durch ein Forum in dem ich aktiv bin, auf das Buch aufmerksam geworden. Nicht nur auf das Buch, sondern auch auf den Verlag, evolver. evolver ist eigentlich eine österreichische Netzzeitschrift und wenn ich das noch alles richtig in Erinnerung habe, ist The Nazi Island Mystery das erste Buch, das die Jungs rausbringen und wenn es nach mir geht, koennen da gerne noch viele weitere Buecher folgen, denn mir hat das Erstlingswerk des Verlages außerordentlich gut gefallen. Da ich meine Rezensionen immer fuer verschiedene Foren schreibe, kopiere ich hier nur mal wieder gnadenlos rein, was ich anderswo schon zum Besten gegeben habe… Rezension trifft es in dem Fall auch nicht besonders gut, denn es sind nur ein paar Saetze, die aber fuer mich alles sagen. Man muss das Buch einfach lesen… viel Gequatsche wuerde nur alles verderben und vor allem der wundervollen Kay schon fast den Wind aus den Segeln nehmen….zum Anlesen, ob das auch was fuer euch sein koennt, oh Liebhaber des Trashs, findet ihr hier eine Leseprobe: KLICK
Es folgt also eine kleine Kurzbeschreibung (da hab ich den Pressetext fuer das Buch kopiert):
r.evolvers Roman „The Nazi Island Mystery“ steht in bester Tradition der Pulp-Fiction, die in den vergangenen Jahren als bedeutender Teil der Populärkultur international wiederentdeckt wurde. In Österreich und im deutschen Sprachraum hatten Werke wie dieses immer den Ruf von „Schmutz und Schund“, vor dem man die Jugend schützen mußte. Und tatsächlich: „The Nazi Island Mystery“ läßt es nicht an Sex & Drugs & Rock’n’Roll fehlen und ist ein verspielter, aber keineswegs „ironischer“ Versuch, die fast verlorene Welt der Agentenabenteuer à la Modesty Blaise oder „Mit Schirm, Charme und Melone“ (man denke nur an Emma Peel!) wieder zum Leben zu erwecken. Die Protagonistin Kay Blanchard spioniert für den britischen Geheimdienst MI6 – allerdings in einem Paralleluniversum, wo sich in Wien (der „Hauptstadt Ostmark“) das Vierte Reich festgesetzt hat, wo Alien-Rassen regelmäßig die Erde besuchen und dort auch politisch agitieren, wo sich Django mit seinem Sarg in Bürohochhäusern herumtreibt und wo verrückte Wissenschaftler und peitschenschwingende Dominas auf entlegenen Mittelmeerinseln an Klons der berüchtigtsten Diktatoren der Weltgeschichte basteln. Die Machenschaften auf eben diesem „Nazi Island“ soll Kay sprengen, wobei ihre Ermittlungen sie nicht nur dorthin, sondern auch nach Wien, Triest und an andere nur scheinbar vertraute Orte führen. Daß sie es dabei nicht nur mit menschlichen Bösewichten, sondern auch mit irren Außerirdischen, mutierten Meeresmonstern und grünem Killerschleim zu tun hat, macht r.evolvers ersten Roman um seine neue Serienheldin zu einer ebenso rasanten wie amüsanten Lektüre. Und das in passend „schundiger“ Aufmachung und genau der Länge der guten alten Sixties- & Seventies-Paperbacks (140 Seiten), die man nach einer mittellangen Bahnfahrt – zum Beispiel Wien-Linz – zufrieden durchhatte. r.evolvers „The Nazi Island Mystery“ ist das erste Buch der neuen Edition EVOLVER BOOKS.
und… meine Meinung:
Endlich mal wieder die richtige Dosis Trash!
Man kann das Buch insgesamt einfach sehr schlecht zusammenfassen… am besten trifft’s fuer mich wohl: Ein witziges, schnelles, erotisches, amüsantes Scifi-Cyberpunk-Krimimärchen 
Kay ist als Agentin absolut sympathisch und erfuellt ihre Rolle im Buch so gut, wie ich es mir von den ollen Agentenromanen bzw. James Bond Buechern frueher immer gewuenscht habe. Nebenbei fragt man sich, warum in aller Welt sie es verdient hat, staendig ungewollt zur Schwarzen Witwe zu werden…. verbrannte Erde, sobald es sexuellen Kontakt gab… die Arme.
Zwischendurch hab ich mich schon 1, 2 mal gefragt: “Hey, was? Wie kam das jetzt…. ääääh, ach egal, scheiß drauf…. mit Volldampf weiter bitte!” – deshalb freue ich mich auf Fortsetzungen die hoffentlich wieder mit so vielen abgefahrenen Ideen und Kurzweiligkeit aufwarten koennen. Ich bin ausserdem gespannt, was da von von euch evolver-Jungs vielleicht noch so rauskommt.
Mir haben uebrigens immer besonders die Soundtrack-Vorschlaege gefallen und ich hab nach den ersten beiden Kapiteln tatsaechlich angefangen vorzublaettern, mir ‘ne Playlist zusammenzubasteln.
Posted on February 5th, 2010 by delijha.
Categories: buecherwahn.
Mit Content sieht’s ja hier schon wieder ewig mau aus, deshalb wollte ich mal mit 2 Eintraegen an einem Tag schocken. Nun darf man dem aber nicht zuuuviel beimessen, denn es sind nur langweilige Buechereintraege bzw. bibliophile Bekennungsschreiben.
Ich benutze zum archivieren, katalogisieren (usw) meiner Buecher BookCollector – eine Software, die ich nur empfehlen kann. Ich hab lange gesucht, um was passendes zu finden. Irgendwas fehlte immer, irgendwie war ich immer unzufrieden – wenn man viele Buecher besitzt, muss das erfassen vor allem schnell gehen, denn man verbringt ja lieber die Zeit die uebrig bleibt damit, die Buecher zu lesen – obwohl ich zugebe, ein kleiner Datenjunkie zu sein, was meine Buchdaten angeht.
So kam es also auch, dass ich, wie jedes Jahr, eine Auswertung ueber mein Leseverhalten gemacht habe, denn natuerlich erstellt BookCollector auch Statistiken und nette Graphen ueber alles moegliche…
Im letzten Jahr habe ich 118 Buecher gelesen, das sind 47 Buecher mehr, als ich 2008 gelesen habe. Und eh jetzt jemand denkt, ich waere eine komplette Irre, kann ich hier noch verteidigend einwerfen, dass darunter fast 40 dünnheftige Reclambuecher waren (ihr kennt die Teile – diese, meist, gelben Dinger, die so ungerne in der Schule gelesen wurden). Die hab ich geliehen bekommen und die waren ob der Seitezahl innerhalb 1 Woche verschlungen. Ich dachte naemlich auch, mich trifft der Schlag, oder mein ach so perfektes Progrämmchen hat ne Meise.
Nun hab ich mich jedenfalls gefragt: Wenn ich soviele Buecher gelesen habe, warum hab ich daraus keine Rezensionen generiert? In dem Buchforum in dem ich unterwegs bin, hab ich letztes Jahr schlampigerweise vielleicht nur 10 Rezensionen abgegeben. Hier noch weniger… man kann nicht mal behaupten, dass die paar, die ich hier mal gepostet habe, aus einem bestimmten Grund hier gelandet sind. Ich war einfach nur faul. Schoen bloed – da beschwer ich mich, kein Blogthemazu haben, mich zu nichtig zu fuehlen, um was zu schreiben, dabei haette ich das zu nem 1A Buchblog umfriemeln koennen!!!111elf
Fuer dieses Jahr liegen noch 76 Buecher auf den SuB (und es kommen durch umnachtete Kaeufe sicher noch einige dazu) – ich nehm mir jetzt mal vor, wenigstens fuer die Haelfte Rezensionen zu schreiben. Vielleicht wird’s ja was.
Posted on February 5th, 2010 by delijha.
Categories: buecherwahn.
Kurzbeschreibung (von Amazon)
Man schreibt das Jahr 1945. Claire Beauchamp Randall, die bis vor kurzem als Krankenschwester an der Front gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in den schottischen Highlands. Als sie bei einem Spaziergang nichtsahnend einen magischen Steinkreis berührt, verliert sie das Bewusstsein – und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen, im Jahr 1743.
Das Schottland dieser Epoche unterscheidet sich beträchtlich von dem friedlichen Ort, den Claire soeben mysteriöserweise verlassen hat: Die schottischen Clans kämpfen erbittert gegen die englische Besatzung; die Highlander sind geprägt von Rebellion und Verrat, von Aufklärung, Aberglaube und Hexenwahn. Und mitten unter ihnen Claire – eine Frau des zwanzigsten Jahrhunderts, eine beargwöhnte Fremde, die die Menschen durch ihr seltsames Auftreten, ihre ungewöhnliche Sprache und ihre eigenartigen Kenntnisse in Aufruhr versetzt.
Da begegnet sie James Fraser, dem mutigen Clanführer, der ihr mehr als einmal in lebensbedrohlichen Situationen zu Hilfe eilt. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, und bald schon spürt Claire, dass dieser Mann über ihr Schicksal entscheidend mitbestimmen wird, dass sie an seiner Seite Liebe und Leidenschaft, Rebellion u nd tödliche Gefahr erleben wird. Claire muss schließlich die Entscheidung ihres Lebens treffen: zwischen der Zukunft und der Vergangenheit, zwischen ihrem Mann Frank und dem rothaarigen Rebellen James Fraser.
Eine Lektion hat sie inmitten dieses Abenteuers jedoch bereits gelernt – dass der Instinkt eines Mannes, die Frau zu beschützen, die er liebt, so alt ist wie die Zeit…
Diana Gabaldons opulenter historischer Roman um das Liebespaar Claire Randall und Jamie Fraser, der in den USA bereits für Furore gesorgt hatte, wurde auch in Deutschland zum Überraschungsbestseller des Jahres 1995. Mit unglaublichem geschichtlichen Wissensschatz, weiblichem Einfühlungsvermögen und herzerfrischendem Humor erweckte die Autorin das wilde schottische Hochland des 18. Jahrhunderts zu neuem, farbenprächtigem Leben.
Meine Meinung:
Ich bin heute mit dem ersten Teil der Saga fertig geworden und werde wohl die naechsten Teile nicht kaufen. Es ist nicht so, dass mir das Buch gar nicht gefallen haette, aber alles in allem war es mir zu wenig Geschichte und Action, dafuer ein bißchen zuviel Frauengesülz und Romantikkram. Das lief mir da zu sehr nach Schema F ab – die Hauptcharaktere hab ich nie wirklich in Gefahr gesehen, dafuer kam das Buch leider schon von Anfang an zu vorhersehbar rueber und ich mag’s eher, wenn man doch mal ueberrascht wird vom Plot. (Wahrscheinlich bin ich da zu sehr verwoehnt, nachdem ich George RR Martin Saga gelesen habe – eine rauhe Welt wird dort nicht verharmlost, es gibt Helden, aber auch Helden sterben manchmal…
Claire ist nicht unsympathisch, aber ich denke, mir haette das Buch besser aus neutraler Erzaehlersicht gefallen… diese Frau ist hin und wieder unglaublich anstrengend.
Zum Ende hin hat mir das Buch etwas besser gefallen, vielleicht, weil zu sehen war, dass die Hauptcharaktere doch nicht so unkaputtbar sind und nicht staendig mit allem davon kommen. Es gab allerdings auch ein paar Ungereimtheiten, die darauf hinwiesen, dass die Autorin wohl schon daran interessiert war das Ding endlich zu einem Ende zu bringen- die Ereignisse ueberstuerzen sich usw…. aber ich meine, das die Ding hat 800 Seiten in winziger Schrift – bei anderen Buechern krieg ich feuchte Augen, wenn ich sehe, dass sie bald zu Ende gehen, aber hier war ich doch recht erleichtert.
Was mir noch unangenehm auffiel: In meiner Ausgabe waren viele Rechtschreibfehler, zwischendurch auch inhaltliche bzw. Logikfehler (so kleine Sachen wie: Gerade stand er noch, plötzlich liegt er im Bett – erst ist der Oberkörper unbekleidet, dann traegt er ein Hemd).
Fazit: So schlimm das jetzt da oben klingt, ich will das Buch nicht schlecht reden. Es ist akzeptable Unterhaltung, die auf ein paar weniger Seiten auch ausreichend gewesen waere. Sollte man was fuer kuschlige Kaminabende mit Whisky suchen, wird das Buch sicher die richtige Stimmung rueber bringen. Aber irgendwie bleibt am Ende trotzdem nur Groschenroman-Gefuehl uebrig, statt die erwartete Befriedigung durch ein erhofftes Epos. Schade.
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Posted on August 24th, 2009 by delijha.
Categories: buecherwahn, cinematic, its a beautiful day!.
Schon seit einer Weile beobachte ich, wie vereinzelte News gespreaded werden und der Cast auch immer klarer wird. Heute dachte ich mir, waere es an der Zeit, zu verkuenden, wiiie wiiiie frooooh ich bin, dass endlich einmal eine meiner Lieblingsfantasyreihen “verfilmt” wird. Das Lied von Eis und Feuer vom großartigen George R.R. Martin, kurz GRRM. Verfilmt ist an dieser Stelle aber eigentlich leider (?) nicht richtig. Es wird eine Serie draus gemacht. Deswegen stimmt mein verhaltenes leider eigentlich auch nicht, denn man kann froh sein. Ein einzelner Film oder mehrere Teile (gibt ja bisher 8 Buecher (deutschsprachig sind sie zweibändig erschienen- im Englischen sind’s nur 4) und das 9. wird desperately erwartet) koennten eigentlich nur Schrott werden und wuerden niemals die Komplexitaet erreichen, die die Buecher vorweisen koennen – das ist im Allgemeinen das Problem mit Fantasyverfilmungen. Ich bin da eigentlich immer enttaeuscht.
Eine Serie bietet da schon mehr Chancen und ich bin guter Dinge, dass uns zumindest 1 ganze Staffel gegoennt werden wird. A Game of Thrones - nach dem ersten Teil der A Song of Ice and Fire -Reihe. Das war ich bisher im Blog des Autors lesen konnte und auch die einzelnen Bilder vom bisherigen Cast (ich glaube, mittlerweile sind alle großen Rollen vergeben), begeistert mich sehr. Besonders Sean Bean als Eddard Stark find ich einfach grandios (bisher hatte er seine groeßte Rolle wohl als Boromir in HdR) und absolut passend. Auch die anderen Schauspieler passen in mein Bild, das ich von den Charakteren habe und enttaeuschen keinesfalls.
Heute habe ich noch diese Seite rund um die zukuenftige, hoffentlich erfolgreiche, neue Serie gefunden: Winter Is Coming