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Posted on May 13th, 2009 by delijha.
Categories: buecherwahn, mädchenkram.
samstag gabs mal wieder einen sehr genialen weiberabend, an dem uns steffi UNGARISCHEN (da liegt naemlich die betonung) auflauf kredenzte, franzi sich, wie immer, fuer das bier verantwortlich fuehlte, ivonne auch ihren ueblichen teil dazu beitrug (ihre anwesenheit) und ich diesmal den balkon sponsorte. eigentlich sollte das treffen ja bei franzi stattfinden, aber da ich immer noch krank bin und ich mich durch diese widrigen umstaende kaum rausgewagt habe (ihr moechtet nicht wissen, was ich habe), habe ich die mädels kurzerhand hierher eingeladen, sonst haette ich gaenzlich absagen muessen.
erstmal soffen wir natuerlich auf mein biblisches alter, das ich im april in new york erreichte (betone new york nur nochmal, damit ich euch bei den bildern gleich nicht auf die spruenge helfen muss und ich kein: hääh? wieso das jetze, willste nach new york oder wässs? -hören muss). der abend war zumindest von ordentlich frauenthemen durchzogen, wir drifteten allerdings auch mal rueber zu fußball und kamen zu musik, buechern (ich glaube, da schaltete ivonne mal kurz total ab – schien mir zumindest so) und kamen am ende wieder auf maenner zu sprechen. alles in allem ein schoener abend, wie ich fand…der mit einem tosenden gewitter und platzregen vom feinsten endete.
geschenkt gabs eine unheimlich tolle freiheitsstatue, die wirklich wunderbar in mädchenfarben und mit einem AMAZON-gutschein dekoriert war – dazu eine leselampe (die ich mir, ohne scheiß, schon mal selber kaufen wollte) und eine (altersgerechte) lupe. und ich betone es hier nochmal: wer jemals denkt, dasser mir ja nicht schon wieder einen amazon gutschein schenken koenne, der liegt falsch, falsch, falsch… ich hab zur zeit 290 artikel auf meiner wunschliste und ja, ich habe vor, sie alle irgendwann zu besitzen! die mädels habens kapiert und mir somit mal wieder ein sehr schoenes geschenk gemacht.
so sieht das dann aus:
ich hab noch was draufgepackt und natuerlich wieder etwas mehr bestellt 
ein buch wird franzi sicher freuen, da sie es schon laenger propagiert. ansonsten versuche ich im moment, einige angefangene buecherreihen zu komplettieren, solange habe ich naemlich verboten, mit neuen buecherreihne anzufangen. leider unterliege ich dem zwang, dass die buecher aus buecherreihen immer das selbe format haben muessen. wie wir wissen sind gebundene ausgaben recht teuer, deswegen werd ich wohl bei einigen reihen noch ne weile brauchen. alice im wunderland ist uebrigens die zweisprachige ausgabe, was ich mal sehr geil finde.
Danke Mädels!!
Posted on May 11th, 2009 by delijha.
Categories: buecherwahn.
Kurzbeschreibung (von amazon.de)
»Die Brautprinzessin« erzählt die Geschichte der wunderschönen Butterblume und des Stalljungen Westley, der unsterblich in sie verliebt ist. Die Erzählung von der Bedrohung ihrer Liebe durch Prinz Humperdinck, seine Ritter und Spione ist aber nur eine Geschichte in einem atemberaubenden Spiel von Kürzungen und raunenden Kommentaren.
Autorenkommentar
»Die Brautprinzessin« ist ein raffiniertes Abenteuer und eine atemlose, clevere Romanze. Traurig und hinterlistig, verspielt, blutig und zeitlos. Wahnsinnig. Und wunderschön. »Ich bin dein Prinz und du musst mich heiraten«, sagte Humperdinck. »Ich bin Eure Dienerin und lehne ab«, flüsterte Butterblume. »Ich bin der Prinz, und du kannst nicht ablehnen.« »Ich bin Eure sehr ergebene Dienerin, und ich habe eben abgelehnt.« »Weigerung bedeutet Tod.« »Dann tötet mich.«
»Die “Brautprinzessin” von William Goldman – da steht alles drin, was man über Liebe, Leidenschaft, Sehnsucht wissen muß. Wer das Buch nicht mag, ist nichts für mich.« Campino von den »Toten Hosen«
Meine Meinung
Ich bin auf das Buch durch Elke Heidenreichs Sendung lesen! auf litcolony.de aufmerksam geworden. In ihrer ersten Sendung hatte sie ihren Neffen Campino zu Gast, der wiederum sooo enthusiastisch von dem Buch schwaermte und die Geschichte dann auch kurz umriss, dass ich gar nicht dran vorbei kam, es auf meine Wunschliste zu setzen.
Märchen sind einfach mein Ding. Waren es frueher noch die Märchen, die immer gut ausgingen, die immer eine Moral hatten, ist es heute gar nicht mehr unbedingt das – es ist viel eher immer noch das Zauberhafte (weswegen ich wohl auch größtenteils nur Fantasy lese), das Abenteuerliche und Verwegene. Ganz wahrscheinlich ist es deshalb folgender kleiner Absatz den ich in einem Auszug bei Amazon gelesen hatte, der mich sofort gefangen nahm und mich wissen ließ, dass ich das Buch unbedingt lesen müsste:
Ein Vater will seinem kranken Kind also abends noch eine eine Geschichte vorlesen – ein Buch, dass er selbst sehr geliebt hat und von dem er hofft, dass es auch seinem Sohn gefallen wird (der sich bis dahin fuer Buecher nicht die Bohne interessierte).
Der Sohn: »Kommt auch Sport drin vor?«
Der Vater: »Fechten. Ringkämpfe. Folter. Gift. Wahre Liebe. Hass. Rache. Riesen. Jäger. Böse Menschen. Gute Menschen. Bildschöne Damen. Schlangen. Spinnen. Wilde Tiere jeder Art und in mannigfaltigster Beschreibung. Schmerzen. Tod. Tapfere Männer. Feige Männer. Bärenstarke Männer. Verfolgungsjagden. Entkommen. Lügen. Wahrheiten. Leidenschaften. Wunder.«
Das ist der Stoff aus dem Buecher fuer mich sein muessen!! Gekuerzt heisst das dann uebrigens (so auch auf dem Umschlag des Buches zu finden: “Eine Geschichte von wahrer Liebe und edlen Abenteuern”.
Ich war mir natuerlich nicht ganz sicher, ob das nicht doch in den ueblichen Kitsch abrutscht und mich zum Gähnen bringen wuerde. Ich wurde schon auf den ersten Seiten sowas von beruhigt, denn Goldmann macht von Anfang an klar: Das Leben ist nicht fair, nicht immer gerecht und nein, nicht immer ueberleben die Guten und nicht alles verlaeuft in den Bahnen, die man sich gerne wuenscht.
Ich hoer nun mal auf mit meiner Schwaermerei und komm mal zu den Fakten wie mein Gesamteindruck von dem Buch ist. Man muss sich das erstmal so vorstellen: Die Geschichte, das Maerchen von Butterblume, dem Prinzen, der wahren Liebe, von Inigo und Fezzik ist ein Buch in einem Buch. Die Kapitel der eigentlichen Geschichte sind gespickt mit Goldmanns Notizen, warum er hier und da was gekuerzt hat und sind durchweg amüsant, lustig und im Lesefluß nicht stoerend. Zwischen den eigentlich Geschichtenkapiteln wird immer mal gaenzlich unterbrochen und Goldmann erzaehlt, wie er einen Verleger fuer seine Version des Buches gesucht hat und auch einen Regisseur, weil er die Geschichte unbedingt verfilmen wollte (und auch hat – dazu spaeter mehr). Am Anfang sind die Unterbrechungen auch noch recht kurz und gut zu lesen, im hinteren Teil jedoch, wenn die Geschichte erstmal endgueltig zu Ende zu schein scheint, Goldmann einen aber schon heiß macht auf ein Fortsetzungskapitel, wird man leicht ungedukdig. Also ich wurde es auf jeden Fall. Ich wollte einfach nur wissen, wie’s mit Butterblume und Co. weitergeht.
Alles in Allem braeuchte ich also wohl nochmal die gekuerzte Version von der gekuerzten Version (durchaus mit Goldmann Kommentaren zur Geschichte, denn die dürfen nicht fehlen!), denn das Märchen an sich ist der Knaller! Die Charaktere sind so liebenswert (ich liebe Inigo und Fezzik), Butterblume ist so ein Blödchen und recht verpeilt… alles in allem ein märchenhaftes Antimärchen. Besondere Lacher wurden mir durch die Erklärungen in Klammern entlockt… in denen immer kurz erklaert wurde, dass z.B. durchaus nicht anachronisch waren und in die Zeit passten (Spiegel gab es schon)(ja, Zank kannte man auch schon)…aber das muss man lesen, damit es komisch wirkt.
Durchaus ein wunderbares Buch, das absolut verquer und verrueckt und irreschön ist und das mir persoenlich besser gefallen haette, wenn die “außergeschichtlichen” Kapitel am Ende des Buches gewesen waeren, sie waren mir manchmal zu langatmig fuer meinen Enthusiasmus meine Helden wieder zu treffen. Die Geschichte an sich ist ein wunderbares, rasantes Roadmovie!
Ich hab mir soeben den Film besorg (ja, es wurde tatsaechlich in den 80ern verfilmt, das spinnt sich Goldmann nicht zusammen) und bin gespannt, denn ich habe gehoert, der Film soll grandios das Buch umsetzen. Mir ist nur unklar, warum man ihn “Die Braut des Prinzen” nennen musste in deutsch. In englisch heisst er wie das Buch “The Princess Bride”
Ein Satz der von Goldmann kommt, ist tragisch schoen, wie ich finde:
“Aber die Worte im Titel, »wahre Liebe und edle Abenteuer« – daran habe ich einmal geglaubt. Ich dachte, mein Leben würde in jenen Bahnen verlaufen, ich betete darum. Natürlich kam es nicht so, aber ich glaube auch nicht, dass es irgendwo noch das edle Abenteuer gibt. Niemand holt heutzutage ein Schwert hervor und schreit: »Tag, mein Name ist Inigo Montoya. Du hast meinen Vater getötet, mach dich gefasst zu sterben!«”
1/2
Posted on April 23rd, 2009 by delijha.
Categories: buecherwahn.
Wie immer hab ich den Text zuerst im literatina.de forum gepostet.

Der Blumenkrieg: Roman
Tad Williams
Heyne 2008-01-02 Broschiert 958 Seiten
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Kurzbeschreibung:
Das Meisterwerk von Tad Williams – erstmals im Taschenbuch Die Zukunft unserer Welt steht auf dem Spiel. Doch entschieden wird sie nicht in den Zentren der Macht, sondern im Blumen-Parlament in Elfien, einer bizarren und außergewöhnlichen Anderswelt. Was sich wie ein Märchen anhört, wird für den notorischen Versager Theo plötzlich Wirklichkeit. Denn wie aus dem Nichts taucht eines Tages ein winziges Flügelwesen auf und öffnet Theo eine verborgene Tür – in eine magische Welt und in das Abenteuer seines Lebens … · Mit seiner “Otherland-Saga” setzte Tad Williams neue Maßstäbe in der Fantasy. In “Der Blumenkrieg”, einem in sich abgeschlossenen Roman, wendet er sich der klassischen Anderswelt zu: Urban Fantasy der Spitzenklasse! · Bestsellerautor Tad Williams, übersetzt in mehr als 20 Sprachen, gilt als der vielseitigste und wichtigste Fantasy-Autor der Gegenwart
Meine Meinung:
Theo ist ein ganz schoen weinerlicher Nervsack, der eigentlich das ganze Buch hindurch im Selbstmitleid schwimmt. Es fiel mir wirklich schwer, ihn so richtig symphatisch zu finden. Klar, er wird aus seiner eigenen Welt nach Elfien “entfuehrt”, dabei wird ihm nebenbei aber auch der Arsch gerettet – was tut er: sich beschweren, maulen und das dann auch noch halbherzig.
Die ersten Kapitel die noch in der Menschenwelt spielen und die noch wenig magisch sind, sind zwar nicht langweilig, aber schon ganz schoen langatmig – gerade wegen Theo. Er ist nun mal die Hauptfigur, aber er ist auf so gar nicht unterhaltsame Weise depressiv, dass man staendig gaehnen moechte. Ich hab dennoch nicht drueber nachgedacht, abzubrechen, hab nur staendig gehofft, dass bald was Anderes im Vordergrund stehen wuerde.
So kam es dann auch. Als die Farce, die sich Theos Leben nennt, quasi neue Abgruende erreicht, oeffnet sich das Tor in eine andere Welt und rausgeflogen kommt ausgerechnet eine winzige Fee (fuer mich vergleichbar mit Tinkerbell aus Peter Pan), namens: Apfelgriebs. Und DIE reisst es raus – fast das ganze Buch ueber mag ich am liebsten die Szenen, in denen auch Apfelgriebs zum Zug kommt. Sie kann Theo genauso wenig aushalten und man merkt ihr foermlich an, dass sie ihn sicher mit einem Kissen erstickt haette, wenn sie nicht gerade nur 15cm groß gewesen waere. Die kleine Fee ist herrlich hurmorvoll und gnadenlos sarkastisch – sie teilt dem Waschlappen (und auch den Boesewichten) ordentlich aus.
Die Welt Elfiens gefiel mir ausgesprochen gut. Eine Welt von der Fantasy-Liebende schwaermen wuerden – eine Welt in die man vielleicht selber gerne mal fliehen wuerde, um Abenteuer zu erleben. Die Bewohner Elfiens, bzw. die großen Herren Elfiens, die 7 adligen Blumengeschlechter, sehen das allerdings etwas anders. Sie tun alles, um sich unserer Welt immer mehr anzupassen (nur das sie dabei ein latentes Energieproblem haben) und ihre damit zu zerstoeren.
Das Buch ist eindeutig ein Fantasybuch, trotzdem zieht es soviele Parallelen zur wirklichen Welt, dass man es fast schon als Sozialkritik von Williams deuten koennte. Auch gibt es im Vorwort eine Entschuldigung des Autors, falls jemand bei einigen Geschehnissen, innerhalb des Buches, zu sehr an den 11. September erinnert wird.
In einigen Rezensionen habe ich gelesen, die Story waere zu vorhersehbar gewesen. Hmm, empfinde ich voellig anders. Dadurch das Theo eher der Antiheld ist und mehr oder minder durch die Geschichte geschleift werden muss (hier und da seufzt und im Elend badet), musste man staendig damit rechnen, dass sein Kopf wohl doch bald rollen wird. Der Spannungsbogen war fuer mich absolut da. Auch die Idee, dass die großen Familien dort Blumenstaemme haben, ist mal was ganz neues: Priemel, Nieswurz, Veilchen, Narzisse, Stechapfel usw… auch all die anderen sind nach “niederen” Bluemchen oder Baumen benannt – gefiel mir, ist mal was Originelles.
Mein abschließendes Fazit: Mal wieder sehr erfrischende Fantasy, ohne das alles nach bekanntem Schema (Elfen, Trolle, Zwerge, Orks,…
ablaeuft. Ich lese groeßtenteils Fantasy und dieses Buch ist genau das Richtige, wenn man mal wieder eine Phase hat, in der man vermeintlich fantasymuede ist, weil man lange nix anderes gelesen hat.Ich glaube, auch fuer Fantasyeinsteiger sehr, sehr gut geeignet – da geht’s langsam ran an neue Welten!

Posted on March 23rd, 2009 by delijha.
Categories: buecherwahn.
wie immer hab ich den text zuerst im literatina.de forum gepostet.

Detektivgeschichten
Edgar Allan Poe
Dtv 2009-01 Broschiert 223 Seiten
Folgendes mal aus diesem Thread “entwendet”:
Neuübersetzung zum 200. Geburtstag des Schriftstellers am 19. Januar 2009
Edgar Allan Poes genialer Detektiv Auguste Dupin klärt mysteriöse Vorfälle und deckt düstere Geheimnisse auf. Als Stammvater aller berühmten Ermittler in der Literatur entwickelt er ausgeklügelte Verfahren zur Verbrechensaufklärung und verlässt sich auf sein logisches Kalkül und eine rationale Herangehensweise. In den Erzählungen »Die Morde in der Rue Morgue«, »Das Geheimnis um Marie Rogêt« und »Der entwendete Brief« beweist Dupin Scharfsinn und analytische Kraft.
Edgar Allen Poe schuf durch den Ermittler und den ihm assistierenden Ich-Erzähler eine Konstellation, die später Vorbild für nahezu alle folgenden Detektivgeschichten werden sollte. Nicht das Verbrechen selbst steht im Vordergrund, sondern das Rätsel, dessen Aufklärung nur mit dem Einsatz eines wachen Verstandes gelöst werden kann. Ein solches wird auch in der Erzählung »Der Goldkäfer« thematisiert, in der die Dechiffrierung einer Geheimschrift im Mittelpunkt steht. Poe beweist in den rätselhaften Geschichten sein unvergleichliches Talent für die Entwicklung mysteriöser Verstrickungen und deren kunstvolle Entwirrung – vier zeitlose Meisterstücke der Weltliteratur.
Folgende 4 Geschichten befinden sich in diesem Band:
- Die Morde in der Rue Morgue
- Das Geheimnis der Marie Rogêt
- Der Goldkäfer
- Der entwendete Brief
Meine Meinung: Ich besitze eine ganze Poe-Sammlung – schoen alt und in Leinen. Ich habe mir dieses Buch dennoch gekauft. Neue Uebersetzungen schaue ich mir immer ganz gerne mal an – entgegen vieler Meinungen, aendert sich oft (gerade bei uralten Buechern) was zum Positiven. Hier hab ich allerdings gar nicht viel gemerkt.
Empfehlenswert ist das Buch alle Male – viell. um auch mal reinzuschnuppern, wie einem Poe denn so gefaellt. Es handelt sich bei diesen Geschichten (wie schon am Titel zu erkennen), allerdings um Poes Krimis, zuviel Morbides darf man nicht erwarten (viele erwarten Schauerliches, wenn sie das erste Poe-Buch in die Hand nehmen), allerdings wird’s gerade in der ersten Geschichte schoen verrueckt.
Ich mag die Hauptperson, den Detektiv C. Auguste Dupin, total gerne.. ich mag dieses Analysieren, das Begreifen von Dingen, die so selbstverstaendlich sind, dass jeder einfache Ermittler sie einfach uebersehen haette. Allerdings, gerade weil es Kurzgeschichten sind, geht dieses Analysieren schon ueber einen Großteil der Geschichte und es macht einen manchmal wahnsinnig, sich “Tausende” Zeugenaussagen duchzulesen und gleichzeitig aus eben diesen rauszufinden, wer der Taeter sein koennte – und das noch am besten bevor Dupin es einem verraet
. Die Ermittlungen zeigen, dass der Teufel im Detail liegt und manchmal schon da zu finden ist, wo ein Fuellwort zuviel in der Zeugenaussage verwendet wurde. Vieles scheint nach dem Aufdecken so einfach, dass man sich denkt: Eigentlich reicht es, einfach mal mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.
Zurecht sind dieser Dupin und der Ich-Erzaehler dieser Geschichten, Vorreiter und Vorbild fuer die spaeter folgenden Sherlock Holmes Romane.
Die 3. Geschichte “Der Goldkäfer” spielt sich ohne Dupin ab, allerdings wieder aus der Ich-Erzaehler Perspektive… sie ist meine Lieblingsgeschichte, weil sie so schoen mystisch angehaucht ist und nicht allzu viel analysiert wird, dafuer aber (zur Abwechslung) der Spannungsbogen fast bis zum Schluss gehalten wird. Wer hat nicht Lust, mal nach einem Goldschatz zu suchen?
Fazit: Poe zum Antesten fuer kleines Geld. 
Wer allerdings schon sooo viel von diesen dunklen, mystischen Poe-Werken gehoert hat und sie endlich mal lesen moechte, sollte viell. eher mit “Grube und Pendel” oder Aehnlichem einsteigen.
Posted on March 3rd, 2009 by delijha.
Categories: buecherwahn, gnarf!, its a beautiful day!.
mist verdammter… da wollte ich nur 2 bestellte buecher bei thalia im gesundbrunnen abholen, da hat’s mich direkt wieder erwischt… die beiden buecher sind geschenke. und ich hab mir zusaetzlich auch noch 3 geschenkt. als waere mein SuB nicht schon hoch genug *hier bitte extremes augenrollen einfuegen*. andere (geld)sorgen hab ich ja zur zeit auch nicht, wie ihr ja vor ein paar tagen erfahren habt.
naja, auf einem buecherbein kann man ja nicht stehen, also bin ich noch zu hager&mager rein und hab mich direkt auf größe 68 dort gestuerzt (was weiß ich, was die außer 36 und 38 noch so haben, ich pass da nich rein) und hab mir eine ü b e r g a n g s j a c k e sehr guenstig zugelegt. brauch ich naemlich wirklich. und wenn mir jetzt jemand petzt, wer dieses kackwort (ü b e r g a n g s j a c k e) erfunden hat, kriegt nen lutscher und ein selbstgezeichnetes schmetterlingsding von mir.
zumindest war das wohl der letzte einkauf fuer die naechste zeit, denn ich muss weiter sparsam sein, damit mir der kfo nicht irgendwann die zahnspange rausreisst und meine werkstatt mir den querlenker einfach entwendet.
so um jetzt auch noch die schoene kategorie zu bedienen und die gnarfs und narfs auszugleichen und auch das geld, dass ich heute ausgegeben habe: ich hab heute ne gehaltserhoehung bekommen – jetzt nichts maechtiges, das mich auf eine yacht, weit weg von hier, bringt, aber schon so, dass ich etwas entspannter nach vorne blicke.