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Posted on April 8th, 2007 by delijha.
Categories: gruebeln, kram.
das internet macht einem die typbestimmung heutzutage tooootaaal einfach – ich bin also eine mischung aus:
Innovativer Denker
und Analytischer Denker 
wieso ne mischung aus beidem? ich konnte mich nicht entscheiden, ob eher extrovertiert oder introvertiert. frueher haette ich zweifelsohne “totalst extrovertiert” behauptet. allerdings erschien mir nun einiges ziemlich oberflaechlich und so ists wohl die mischung aus beidem. das internet hat schliesslich immmmer recht!
Posted on March 17th, 2007 by delijha.
Categories: gruebeln.
gestern kams mir in den sinn. wenn ich krank war, als ich klein war, war der liebste ort nicht mein eigenes bett, sondern das bett meiner eltern.
genauer gesagt, die seite meiner mama. immer wenn sie dann morgens aufstand, durfte ich mich dort hinlegen. alles war dann irgendwie besser, als in meinem eigenen bett. das ist vergleichbar damit, dass ich frueher auch immer die stullen, die meine oma fuer uns gemacht hat, leckerer fand, als die, die ich mir selber gemacht habe.
die bettwaesche war weicher, es war gemuetlicher und irgendwie war ich fasziniert vom spiegelschrank der im schlafzimmer stand. generell kam mir das schlafzimmer immer etwas aussergewoehnlich und maerchenhaft vor, in meiner kinderwelt. die waende waren in flieder gestrichen, dunkles flieder. es hing eine lampe an der decke, die meine mutter mit borten und kordeln verziert hatte. eine waeschetruhe, mit samt ueberzogen, stand direkt hinter dem bett. so stellte ich mir irgendwie den orient vor… wie in den maerchen aus tausend und einer nacht, die ich zu der zeit oefter las.
dann gab es eben diese spiegelkommode. so hoch, dass man bequem mit einem hocker davor sitzen konnte und sich frisieren konnte. sie war in hellem holz und hatte, wie es damals mode war, links und recht zwei schmalere hohe spiegel, die beweglich waren und in der mitte einen grossen breiten.
ausserdem gab es viele schubfaecher und eine grosse ablage. diese kommode sah ich immer vom bett aus. auch sonst sah ich oft zu, wenn sich meine mutter davor die haare machte, die damals lang und schwarz waren.
wenn ich aber alleine im schlafzimmer war, weil ich krank war und eben doch viel lieber in ihrem bett lag, zog die kommode staendig meine blicke auf sich und ich stellte mir vor, wie dort in diesen spiegeln, hinter diesen spiegeln, eine eigene spiegelwelt war. manchmal war ich sogar sicher, eine person im spiegel vorbeihuschen zu sehen. ich erklaerte mir das damit, dass ja in der spiegelwelt, auch eben solche spiegel stehen mussten – und manchmal eben, durfte man einen kleinen teil der anderen welt sehen. ich hoffte immer, dass ich, wenn ich ganz fest daran glaubte und richtig viel fantasie aufwenden wuerde, diese welt richtig fuer mich sichtbar werden wuerde und ich vielleicht auch einmal irgendwie durch den spiegel gelangen wuerde.
meine mutter lachte immer, wenn ich ihr leise davon erzaehlte. sie lachte mich nich aus, sie sagte nur immer, ich solle mir genau diese fantasie immer bewahren, dass sei unglaublich und immer was besonderes…. so koenne man sich spaeter das leben viel angenehmer machen.
sie nutzte dann die gelegenheit, die ich ja schon mit meinen fantasien zugestopft hatte, um mir geschichten zu erzaehlen. selbst ausgedachte. die protagonistin war immer pippinelly (verzeih, wenn dur dir die schreibweise anders gedacht hast, mama). pippinelly war unheimlich mutig, stark und trotzdem irgendwie eine prinzessin. ich mochte sie. ich mochte es, wie meine mutter selbst zu traeumen begann, waehrend sie erzaehlte.
und heute? heute frag ich mich manchmal, wie beschraenkt doch die momente sind, in denen ich so unverhohlen, ins blaue fantasiere. richtig frei ist meine fantasie fast nur noch beim lesen – es ist sicher nicht grundlos, dass die meistgeschaetzte literatur fuer mich immer noch fantasy und maerchen sind.
als mir die geschichte von frueher wieder einfiel, war ich erstaunt – dann wollt ichs unbedingt aufschreiben, denn die momente waren mir voellig in vergessenheit geraten und hier kanns ich wenigstens festhalten…obwohl mir leider auch der schreibstil abhanden gekommen ist…. und dieser text hier wahrscheinlich nich mal erahnen laesst, wies frueher wirklich war.
Posted on February 23rd, 2007 by delijha.
Categories: gruebeln.
ich wache auf und wache auf und wache auf und….
die umgebung, in der ich mich zum schlafen gelegt habe, stimmt jedes mal – bis auf ein kleines detail. die stimmung is jedes mal real, aber unheimlich. ich merke das etwas nicht stimmt, bin mir trotzdem vollkommen sicher, wach zu sein – bis ich (vermeintlich) wirklich erwache. nur, um dann wieder zu merken, igrendwas stimmt nicht. diesmal heult ein wolf, direkt unten vorm fenster. ich erwache. versuche das licht anzumachen, es geht nicht – in der ecke steht jemand vermummtes und atmet leise – eh ich in panik geraten kann, werd ich wach. diesmal richtig.
ein traum in einem traum, in einem traum, in einem traum, …..
paar mal im jahr – aktuell vor 2 tagen bei meinen eltern – 6 mal “erwacht” – ich mag das nicht.
und wer keine matroschkas kennt, folge bitte diesem link: матрёшка
Posted on February 3rd, 2007 by delijha.
Categories: gruebeln.
ich bin titellos!
wurde ich noch letztes jahr liebevoll “Miss Pattex 2006″, respektive “Ey Pattex!” gerufen oder wie von Kollegen M.
stehe ich nun ohne titel da. lorm machte einige lustlose versuche in richtung “Flipper”, aber irgendwie will der funke bei mir nich so ueberspringen, was das betrifft 
isch brauch nen tüüütel!
Posted on November 29th, 2006 by delijha.
Categories: gruebeln.
gestern ist es mir aufgefallen.
ich stand bei NETTO und vor mir, war wie immer, ne riesenschlange an der kasse. ist da immer so. ist ja nicht umsonst auch der unuebersichtlichste und sagen wir mal unappetitlichste supermarkt, den ich so kenne. liegt aber nun mal auf dem weg von der firma nach hause und hat den vorteil, dass noch ein fressnapf nebenan ist – da geh ich dann immer leckerlis fuer die mullen besorgen.
jedenfalls liegt dieser NETTO im wedding. vor mir steht also, das kann ich pauschal einfach so behaupten, mindestens 1 maskierte mutter mit ihren 9 kindern. deren kaufverhalten ist echt immer gleich, nicht der rede wert. gestern aber fiel mir ueberhaupt erstmal auf, dass ich, wenn ich da so stehe und tief in gedanken versunken bin und mich eigentlich nur nach hause wuensche, eigentlich analytisch die einkaufswagen durchscanne. so ganz nebenbei. aufgefallen ist es mir nur, weil der typ vor mir, ein meiner meinung nach, fuer sein aussehen und seinen zu erahnenden nicht zu vollen geldbeutel, ziemlich vernuenftig und gesund eingekauft hat.
ich weiss, das klingt anmassend. solls aber gar nicht sein. ich bin eigentlich kein “menschen-in-stereotypen-aufteiler” oder “schubladendenker”, aber was bleibt einem bei menschen, die man viell. maximal 10 minuten sieht, uebrig?! meist mach ich mir da gar keine gedanken drum und bin genauso schnell da wieder weg, wie ich gekommen bin.
ueberrascht hat mich dabei aber die erkenntnis, dass ich das wohl unterbewusst schon immer gemacht habe – das einkaufswagen analysieren. denn irgendwie wurde mir klar, dass ich tatsaechlich durch die wahrscheinlich jahrelange analyse denke, dass maenner fast immer nur “kram” kaufen und frauen eigentlich immer was sie wirklich brauchen. mein gott, was bin ich mit voruteilen durchweicht – oder doch hieb -und stichfeste statistische erhebungen, meinerseits? 
nunja, eigentlich auch egal – dachte mir nur: man, der typ wird bestimmt nicht krank (so wie ich gerade), bei dem einkaufswageninhalt und starrte in meinen eigenen mit joghurts, schoki, käse und salami 