pfaffenweiler, die weltmetropole

Posted on September 19th, 2011 by delijha.
Categories: aussteigen, maerchenwolken.

Wir haben uns sagen lassen, dass der Ort normalerweise vor Leben pulsiert! Nein, Quatsch…. Wir sind hier zwischengelandet, weil wir nicht wieder eine 15 Stunden Gewalttour starten wollten.

Die Ardeche haben wir hinter uns gelassen und wollten uns eigentlich auf den Weg nach Bern machen. Heute Morgen erreichte uns allerdings eine traurige Nachricht, weswegen wir uns zu viert nun wieder auf den Weg nach hause machen.

Das schöne Breisgau schien uns einladend genug, um einen Zwischenstop zu machen. Wir sind in der “Pension Engel” untergekommen, die ich absolut weiterempfehlen möchte (und das schon vor dem Frühstück), 70 € die Nacht für 2 und dazu ist das Essen im hauseigenen Restaurant sehr, sehr lecker – wenn auch nicht günstig.

So, morgen geht’s dann weiter und dann gib’s auch keine Urlaubsberichte mehr.

Grüße gehen an das Katertier, das Ferien bei Oma und Opa mit Auslauf geniesst.

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ardeche – der reissende fluss…

Posted on September 17th, 2011 by delijha.
Categories: aussteigen, maerchenwolken.

…. schrammel, schrammel…

Wir haben uns sagen lassen, dass die Ardeche normalerweise voll abgeht. Dieses Jahr mussten wir allerdings mit der Billigversion auskommen. Statt reissender Wehre und alles verschluckender Stromschnellen, mehrfaches Aufsetzen und gemütliches Angeln nebenbei.

Aber es war trotzdem sehr schön und lustig rumgekentert wurde dennoch. Unsere Kenterstatistik, die vom Mann und mir, zeigt 0, obwohl es einmal ziemlich heikel war und uns das Kanu bis zum Rand volllief. Den besten Stunt lieferte V., der trotz kentern und trotz Tonnen -und Bootretterei am Ende noch seine halbwegs trockene Mütze aufhatte.

Während der Pausen wurde mit den Kanus von Kieshängen ins Wasser gerodelt und Hähnchenbeine vom Vorabend verspeist. Es wurde außerdem wieder geangelt und an Felswänden entlang geklettert und von eben jenen auch ins Wasser gesprungen. Diese verrückten 3 Brüder!

Übernachtet haben wir auf einem der Biwakplätze. Nach einer recht schlaflosen Nacht, die gespickt war mit den unterschiedlichsten Schnarchgeräuschen und dadurch ausgelösten Lachanfällen, sind wir dann die nächste Strecke angegangen.

Irgendwann am späten Nachmittag kamen wir dann am Ziel an und wurden, samt Booten, von einem unheimlich lahmarschigen Typen abgeholt. Wir wollten doch nuuur noch nach hauuuse…. Eine unserer Tonnen hatt dann auch offensichtlich auch noch ein Leck, denn meine trockenen Klamotten war schööön durchnässt.

Abends nach der wohlverdienten Dusche haben wir’s uns bei selbstgemachten Burgern gutgehen lassen.

Heute ist chillen und grillen angesagt. Hänge deswegen auch stilecht in der Hängematte ab… So macht bloggen Spaß!

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Seelenheil

Posted on September 14th, 2011 by delijha.
Categories: aussteigen, maerchenwolken.

Es war mal wieder überfällig…

Die Einen werden jetzt sagen: “Aber sie arbeitet doch erst 6 Monate im neuen Job!” – das ist mir scheiiiißegaaal. Ich brauchte Urlaub und zwar so richtig. Ich bin jetzt erst ein paar Tage hier, aber die bisher verbrachte Zeit reicht aus…. Ich weiß schon nicht mehr wieviele Tage wir hier sind, welcher Wochentag eigentlich ist und die meiste Zeit weiß ich nicht mal, welche Stunde es eigentlich geschlagen hat (außer gerade – da benutze ich mein HTC um diesen Offline-Eintrag zu schreiben und sehe dadurch logischerweise die Uhrzeit)… Es wird hell, später dann wird es irgendwann dunkel – dazwischen ist jede Menge blauer Himmel und Sonne.

Meist sitzen wir dann bei Wein, Bier und leckerem Essen beisammen. 11 Leute, ein Zeltplatz direkt an der Pont D’Arc direkt an der Ardeche. Ist nicht mehr soviel los auf dem Campingplatz, uns macht das nichts.

Ich habe mich eigentlich schon sehr entspannt und es folgen noch 1,5 Wochen Urlaub, die wir aber wohl nicht mehr komplett in Südfrankreich verbringen werden. Ein paar von uns werden noch weiter zur Atlantikküste.

Über die Herfahrt werde ich lieber nicht soviel schreiben. Der Urlaub fing freitags mit einer großen Geburtstagsparty an und wir hatten die Idee, dass man sich richtig einen antrinken könnte, denn nachts um 2 sollte es direkt los nach Frankreich gehen. Der Alkohol sollte dem besseren Pennen dienen. Der Plan ging nicht auf und ich hatte beschissene 3 Tage lang Kopfschmerzen und als wir dann die magischen 30 Grad + im (überfüllten, mit Kissen und Decken zugestopften Rücksitzbank) Auto erreicht hatten…sehnten wir nur noch ein Ende der 15stündigen Autofahrt herbei.

An dieser Stelle: Lyon – wir hassen dich und deinen Stau.

Zwischendurch gab es noch die Meldung über den Zwischenfall im stillgelegten AKW hier direkt bei uns in der Nähe. Es wurde drüber diskutiert zu packen und woanders hin zu fahren, vor allem, da wir kaum an brauchbare Infos kamen, was wirklich passiert war. Nach Entwarnung aus Deutschland verließen wir uns drauf und blieben hier.

Morgen für 2 Tage paddeln.

Verstrahlte Grüße!

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rock of ages!

Posted on April 20th, 2009 by delijha.
Categories: aussteigen.

heute ist sowas wie unser letzter tag hier in new york. wir fliegen zwar morgen erst gegen 18:30 uhr, aber so richtig was anfangen kann man auch nich mehr. den tag heute haben wir mit shoppen verbracht. wir waren nicht allzu erfolgreich, denn bei macy’s gabs einfach nix, was ich haette kaufen wollen. ein paar neue vans slipper sollten es generell noch sein, aber geschaefte die vans verkaufen, sind hier (wie erwartetet) spärlich gesät. naja, ich hab dafuer unterwaesche eingekauft und der mann hat sich ein paar neue sneakers und ne levis gegoennt, dazu noch einen haufen tshirts. eine levis haette mir auch gefallen, aber nachdem sich mein hintern im spiegel in el gigantos verwandelte, hab ich das vorhaben dann doch auf q4 2009 verschoben……

irgendwann sind wir dann richtung times square zurueck und sind dann direkt mal bei tkts vorbei gechecked (die besagte ticketboerse). lucky wie wir sind, haben wir 2 karten fuer “rock of ages” bekommen…42$ pro person. echt guenstig, mit 50% rabatt. ich brauchte soooowiesooo niiixxxx bezahlen, denn der mann hat mir das als geburtstagsgeschenk kredenzt! Smile

um 18:30 gings dann also los. wir haben uns auf den weg ins brooks atkinson theatre an der 47th – nicht weit von uns. unsere plätze waren großartig und vor allem mittig – wir hatten besten blick auf die buehne. anders als in deutschen (strengen) theatern, wird hier, kinomaessig, zu trinken verteilt und auch knabbereien sind zu haben. das haette bei uns in deutschland schon zu einem mittleren herzinfarkt gefuehrt – genauso wie die klamottenwahl des durchschnittspublikums. haette man sich schon bei einem normalen theaterbesuch in jeans anhoeren muessen: “wir sind hier nicht im kino!”, waeren die leute bei einer musicalvorstellung in deutschland mit dem broadwaypublikum von heute, schier in ohnmacht gefallen. ich hatte auch erst angst, underdressed zu sein, war dann aber doch recht froh, nicht noch die perlenkette umgelegt zu haben.

um 19uhr hat die show dann angefangen. ich kann gleich mal erwaehnen (oder hatte ich schon?), dass ich nicht deeer riesen musicalfreak bin. meistens isses mir ein wenig zuviel gesinge, meistens noch in zu hoher stimmlage. dazu tanzen die dann noch befremdlich… rock of ages hielt ich aber deshalb schon fuer eine gute idee: ein musical voller rocksongs, da kann man kaum was falsch machen. ich wurde nicht enttaeuscht. wir wurden nicht enttaeuscht. der mann und ich waren beide total begeistert.

die geschichte spielt in L.A. und handelt von einer bar, die abgerissen werden soll; von einer frau die nach hollywood kommt, um schauspielerin zu werden, dann aber stripperin wird, ein typ der sich in eben jene frau verliebt und dazu auch noch rockstar werden will… das uebliche – nur das es ganz nebenbei nur um eins geht: ROCK’N'ROOOLLLLLLL! die ganze geschichte wird wirklich fantastisch und fast ausschließlich durch bekannte rocksongs erzaehlt. es wird wenig getanzt, grandios gesungen und somit eine wunderbare stimmung erzeugt. viele sagen, es waere, als wuerde man ein rockkonzert besuchen und so habe ich es auch empfunden. das meiste ist rock aus den eighties: pat benatar (hit me with your best shot), bon jovi (dead or aliiive), starship (we built this cityyyyy!), twisted sister, reo speedwagon, whitesnake (here i goooo again on my ooooown), poison (auch großartig mit: every rose has its thorn) und viele, viele andere.

ich kann wirklich nur sagen, dass ich sehr, sehr begeistert bin und es sich doch noch gelohnt hat, tickets zu holen. gut auch, das heute keine karten fuer “guys and dolls” verfuegbar waren. ohne rockmusik waere ich sicher wirklich gelangweilt gewesen…und das haette auch lorelei als hauptdarstellerin nich rausreißen koennen *g*

so, morgen abend gehts zurueck. dienstag mittag muessten wir wieder in berlin sein. watch out Smile

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yellow rat bastard

Posted on April 19th, 2009 by delijha.
Categories: aussteigen.

heute sind wir los, um die gruenere seite von manhattan zu erkunden. wir sind erst nach greenwich (diesmal mit der ubahn, den weg zu fuß kannten wir ja nun schon), dann ueber soho wieder zurueck nach greenwich und dann nach chelsea. in allen drei gegenden ist es, zum rest manhattans, unglaublich ruhig, verhaeltnismaessig gruen und ja – nahezu idyllisch… zumindest um die mittagszeit (da scheinen die new yorker noch zu pennen). nachmittags wurde es dann dort auch voller, aber es hielt sich wirklich noch in grenzen. greenwich hat mir mit abstand am besten gefallen. alles ist kleiner und langsamer.

nach soho sind wir vor allem deswegen, weil wir donnerstag in einem laden waren, wo es ne menge netter klamotten und accessoires gab, wir uns aber nicht damit abschleppen wollten, auf unserem sightseeing monstertrip. den laden fanden wir dann zwischen all den verrueckten shops dann heute doch noch. yellow rat bastard der name und wir um einige $ aermer. dafuer besitze ich jetzt ein uuuuunglaublich (geradezu AMAZING-AWESOME-BRILLIANT) tolle vans-tasche. ich glaube auch, der mann is uuuuuuunglaublich neidisch auf diese tolle bunte tasche, denn auf dem weg nach hause, glotzte er staendig heimlich hin (habs genau gesehen!). hab ihm angeboten, dass er sie ja auch mal tragen darf, wenn er mag. der mann weigerte sich außerdem, batman-shorts zu kaufen!!! eine frechheit. ich werde morgen heimlich welche kaufen und die zuhause unter die anderen mischen. werden wir ja sehen, ob er die nicht doch traegt, wenn alle anderen dreckig sind! sehr coole tshirts wanderten in die einkaufstuete und ich hab 1 neue muetze und 2 neue huete.

jaaa… also haben wir schon mal was zusammen geshopped. fuer die frau mama hab ich, denke ich, doch auch was tolles gefunden. lassen se sich ueberraschen.

in greenwich haben wir uebrigens schon wieder nen tollen inder gefunden bei dem wir eingekehrt sind. ein sehr leckeres vegetarisches thali gabs fuer mich…ein trauuum. generell moecht ich nicht ueber das essen hier meckern, obwohl ich den convenienckram ueberhaupt nicht ausstehen kann. es ist irgendwie alles fast food, selbst der salat irgendwie. deswegen hab ichs heute schon genossen nochmal zu nem inder zu gehen, denn der is wenigstens nur genauso fettig wie in deutschland… die anderen sachen schlagen mir teilweise echt auf den magen. aber ich will wirklich nicht meckern – bisher haben wir gut gegessen hier Smile

als wir durch greenwich liefen, wunderte ich mich noch, warum vor einer der baeckereien so eine riesenschlage war und witzelte noch, dass es wohl ne frische bananenlieferung gegeben haette, denn ich konnte nicht glauben, warum bei der masse an bäckereien eine sooo gut sein sollte, dass man auf einlass wartet. im hotel angekommen, googlete ich dann nach “magnolia bakery” und wurde fuendig… nicht nur, dass sie die besten cupcakes (der welt) machen, nee, das café war auch in einigen filmen zu sehen und abschließende beruehmtheit hats dann durch “sex and the city” erlangt – als café in dem carrie und co. immer ihre maennerlaesterrunden abgehalten haben.

tja, seitdem gibts dort sogar einen einlasser, der auch schon mal leute abweist, die zu schlampig gekleidet sind- was immer das bedeutet.

chelsea mochte ich nicht so richtig – dort sind zwar auch kleine stadtvillen zu finden, generell fand ich aber alles recht haesslich und gar nicht heimelich und wohnlich. von dort sind wir dann auch wieder zurueck nach hause, zum time square.

erwaehnen moechte ich noch, dass die durchschnittlen straßenmusiker hier viel besser sind, als in deutschland und waere der mann nicht dabei, waere ich schon arm. außerdem ist der durchschnittliche manhattan-newyorker besser gekleidet als der durschnittsberliner aus vergleichbaren bezirken bei uns.

man kann im uebrigen sicher mehr als manhattan schaffen in 6 tagen – man nehme sich die ubahn, oder taxies, um zu den sehenswuerdigkeiten zu kommen und chilled ein bißchen weniger und schon kann man ganz sicher noch ein borough abhaken. ich finde allerdings, dass man zu fuß optimal unterwegs ist und sich der stadt und den gegebenheiten besser anpasst… nach 5 tagen fuehl ich mich natuerlich nicht zuhause, aber man weiß wie die stadt tickt und wie man vieles zu nehmen hat hier. man kaeme gut zurecht in und mit new york…. und man kann immer wiederkommen, um mehr zu sehen. finde sowieso, dass das ne stadt ist, wo man unbedingt beim 2. mal noch 4-6 leute untern arm schnallen sollte, um noch viiiel mehr zu sehen.

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