#age of conan

Posted on July 23rd, 2010 by delijha.
Categories: maerchenwolken, mmorpgs/games.

Hin und wieder kam es dazu, dass einige nette Fortsetzungsgeschichten innerhalb unserer Spiele entstanden sind… einige Teile finde ich hin und wieder mal und ich finde es zu schade, sie einfach verrotten zu lassen. Ich muss immer noch schmunzeln, wenn ich die Geschichten ab und an in unserem schönen Eckenforum oder sonstwo lese. Auch wenn man genau dieses Spiel dann nicht mehr aktiv spielt, vergessen hat man einige Ereignisse eben doch nicht. Hin und wieder werden also deshalb hier Auszuege erscheinen… fuer die meisten Leute sicher uninteressant und schwer verstaendlich, aber dennoch… es muss sein. Ich werde (erstmal) nur Texte posten, die ich auch irgendwann mal selbst geschrieben habe. Einige Texte sind gut und gerne 8 Jahre alt, einige eher frisch.

Age of Conan – Kerns Hoffnung – Vorbereitung eines Stadtfestes

Relativ lautstark musste Delijha den Maennern zu verstehen geben, dass das Ganze nun mal voellig anders angepackt werden musste. Vor den Toren der Stadt standen ungefaehr 20 große Wagen herum und die Maenner, die diese Wagen besetzt hatten, schienen absolut nicht im Stande zu sein, ihre Fuhrwerke so zu bewegen, dass sie hintereinander durch das Tor passten. Hier sagte einer “hüh”, da sagte einer “hott” – da wurde man einfach verrückt!

Delijha setzte an und brüllte los: “Es reicht jetzt!!! Ihr hundsdummen, arschgesichtigen Vollidioten! Ich will die beschissene Ladung, die jeder Einzelne von euch da hinten drauf zu liegen hat, jetzt innerhalb kuerzester Zeit da, da und DAAAA ordentlich gelagert sehen!” Hochrot und mit funkelnden Augen zeigte sie da, da und DAAAA auf mehrere Verschlaege, die dazu gedacht waren, Rohstoffe zu lagern, die sie fuer den Stadtbau benoetigten.

Es war schlagartig still geworden nach ihrer Ansprache und bis auf ein Pferd, das sich wohl weder erschreckt hatte, noch sich groß um die scheinbar cholerische Rothaarige, kuemmerte, sondern einfach weiter lautstark ein paar Pferdeäpfel über die Wiese verteilte, traute sich keiner etwas zu sagen. Die Maenner starrten sie an und selbst ein paar Stadtbewohner hatten mitten in ihren Bewegungen inne gehalten und blickten besorgt zu Delijha hinüber. Sie straffte sich etwas: “Ja, was glotzt ihr jetzt wie die Karpfen? Kann doch nicht angehen die Scheiße hier – man koennte meinen, ihr sitzt das erste Mal auf so nem Kutschbock.” Sie atmete durch und sprach wesentlich freundlicher weiter. “Also, jetzt sprecht euch mal schoen ab, wer hier mal als erstes durchfaehrt und dann kriegt ihr das schon hin. Wenn ich das naechste Mal zurueckkomme, sehe ich sicher nur noch, wie ihr total geordnet wieder das Weite sucht. Danke fuer eure Aufmerksamkeit!”

Sie drehte sich auf dem Absatz um und hoerte hinter sich Gemurmel und Getratsche, das sich ganz offensichtlich sowohl um ihr Mundwerk, als auch um ihren Hintern drehte und rollte nur mit den Augen. Sie machte sich auf den Weg zur Schmiede. Von Weitem sah sie, wie eine Art laufender Holzstapel langsam auf die Schmiede zuwankte. Sie schuettelte den Kopf und beschleunigte ihren Schritt – geradewegs auf Finn zu, der sich in diesem Moment, mit einem Krug bewaffnet, mit 2 Wachen unterhielt. “Hallo Finn!” sagte Delijha und versuchte ihm ihr strahlendstes Laecheln zu schenken (was nach all dem Aerger wirklich nich einfach war). “Vergisch esch Kindchen!” grinste der alte Wirt. “Dasch isch allesch fuersch Schtadtfescht – dasch hab ich Ilnamar auch schon geschagt.”

“Hey, du bist doch unser Wirt hier und da muesstest du doch wissen und gerade zu empört drueber sein, wie der Met hier schal wird, waehrend du dein wohlverdientes Pläuschchen mit den Wachen fuehrst. Ich will dir ja nur helfen, das gute Zeug nicht verkommen zu lassen. Außerdem sollten es ein paar Ausgewaehlte noch vor dem Stadtfest mal verköstigen – nicht, dass da was schlecht ist.” Sie versuchte eine besorgtes Gesicht zu machen und konnte den Zwiespalt in den Augen des Wirts lesen. Delijha legte im die Hand auf den Arm und fuegte an: “Außerdem hatte ich grad verdammt viel Aerger, du glaubst ja nicht, was da hinten fuer ein Getuemmel herrscht!” Sie zeigte in Richtung Tor und rollte mit den Augen. Finn seufzte: “Schon gut, schon gut – einen kleinen Schluck koennen wir verschmerzschen. Aber du darfscht auf keinen Fall Ilnamar wasch verraten, Mädchen.” Er blickte sie verschwörerisch an und zwinkerte dann. Finn reichte ihr den Krug und sie nahm zwei kraeftige, tiefe Zuege. “Das wird ein wunderbares Fest werden, Finn!” Sie leckte sich ueber die Lippen und ging weiter auf die Schmiede zu.

Vor der Schmiede traf sie auf Taimi – die verbliebenen Holzsplitter und das zerzauste Haar legten sehr eindeutig die Identitaet des lebenden Holzstapels offen. Sie laechelte die Schamanin an: “Heya Taimi – Ich wollte gerade zu Ilnamar. Ich wollte ihm vorschlagen, den Bergfried noch vor dem Fest auszubauen. Gerade fahren naemlich 20 Trottel jede Menge neues Material rein und die alten Gerueste stehen ja sogar noch bereit…” Sie hielt inne. “Ähm, du wirkst so gehetzt, alles in Ordnung?”

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kirschen essen ist…

Posted on June 23rd, 2010 by delijha.
Categories: maerchenwolken.

… an früher zu denken.

Natürlich waren die Kirschen früher, von den eigenen Bäumen im Garten, einfach größer, fruchtiger, fleischiger, glänzender und viel leckerer, als die Kirschen, die ich heute im Supermarkt zu kaufen bekomme.

Natürlich war ich ein Kleinkind, ein Kind, eine Möchtegern-Erwachsene, als ich auf diese, unsere, Bäume kletterte, sobald ich etwas in dem grünen Kirschenmeer, dort oben am Himmel, rötlich glänzen sah. Natürlich ist es deshalb auch irgendwie eher die schöne Erinnerung, die alles besser aussehen und schmecken lässt…da waren genauso faule Kirschen dabei und es gab dämliche Stare mit denen ich um das Beste im Garten kämpfen musste.

Deshalb lass ich jetzt einfach Erinnerung, Erinnerung sein..starre raus auf den nicht kirschigen (trotzdem aber sehr großen, vollen, schönen) Baum vor unser Tür direkt in Berlin Mitte und stopfe mir Kirschen in den Mund, die ich genüsslich kaue und dabei an die Mark Brandenburg denke und ich einfach am Wochenende an einem der tollen Stände, regionale Kirschen besorgen werde, die an den Geschmack der Erinnerung heranreichen werden.

SO.

PS: Auf Bilder hab ich Uli zuliebe verzichtet… der schmachtet auch so schon.

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Wir haben gewonnen!

Posted on May 10th, 2008 by delijha.
Categories: maerchenwolken, mädchenkram.

Wir? Ja, richtig – alle die mitgemacht haben, haben gewonnen. Sari hat die Zeichenlust total gepackt und – ach wartet, ich zitiere Sari:

“Weil ich ausnutzen möchte, dass ich momentan so viel Lust darauf habe und weil alle mit ihren Beschreibungen in der Lage waren mir erste Ideen vor’s innere Auge zu zaubern, so dass ich nun eigentlich vor Kreativität nur so platze und es selber gar nicht aushalten würde, wenn ich die eine oder andere Idee nicht umsetzen könnte”

Ich freu mich wirklich riesig. Und zwar auf alle Bilder! Eigentlich ist das quasi 13 mal besser, als alleine zu gewinnen. Aber nun bin ich noch hibbeliger als vorher… wie werden die Bildchen wohl aussehen? Wird Sari ihr persoenliches Ziel schaffen und wirklich noch alle Bilder in diesem Monat fertig kriegen?

Stay tuned… Yes

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Ich mach mit!

Posted on May 7th, 2008 by delijha.
Categories: maerchenwolken, mädchenkram.

Den ganzen Tag hab ich schon ueberlegt, ob ich mitmache, oder nicht… ich find die Idee so süss und so sehr ich mich auch dagegen wehre: Die Prinzessin, mit den bunt gestreiften Socken, kommt wie immer in mir durch Blush

Sari bietet was unheimlich Tolles an. Zumindest spricht es mich total an. Nun sitz ich hier und schreibe tatsaechlich diesen Blogeintrag und habe keine Ahnung, warum ich es verdiene? Vielleicht weil:

  • ich mein Leben lang in regelmaessigen Abstaenden versuche, genauso sowas zu erlernen
  • ich immer wieder daran scheitere, besonders an meiner Ungeduld
  • ich voller Ehrfurcht fuer Leute bin, die so zeichnen koennen
  • weil ich immer wieder heulen koennte, dass ich von meiner Mutter meine Hornhautverkruemmung im linken Auge, aber nicht ihr Talent fuers Zeichnen und Malen, geerbt habe (statt der Leichtathletik, den schlechten Stoffwechsel, grmpf)
  • noch nie jemand ein Bild fuer mich und schon gar nicht von mir gemalt hat
  • ich das Bild ueberall rumzeigen wuerde und stolz sagen wuerde: Guckt mal, dass hat Sari fuer mich gemalt (dieser kleine Maedchen Blick: rote Wangen, glänzende Augen und eines kleines trotziges Grinsen auf den Lippen bei dem Satz)
  • ich es fuer die Ewigkeit konservieren wuerde

Heieiei, die Gruende … ich kanns zerdenken wie ich will – es hoert sich zu banal an. Ich versuch mal trotzdem mein Glueck.

Bilder von mir gibs hier – kann man damit was anfangen? Nehmen koennte die Sari einfach das, was sie am besten gebrauchen kann davon. Wenn nicht, ich kann auch gerne kramen, ob ich Verwertbareres finde. Was ich sooooo uuuuunbedingt gerne verarbeitet sehen wuerde:


Ich hoffe, ich hab meine Chancen mit dem Bild nun nicht vollstaendig ruiniert… aber vielleicht wollte Sari auch immer schon mal so ne Socken zeichnen? *g*

Was charakterisiert mich denn und sollte sich unbedingt auf dem Bildchen wiederspiegeln? Vielleicht eins von den Sachen hier?

  • Musik, Musik, Musik (ohne bin ich nur ein halber Mensch – vielleicht Noten, Kopfhoerer, ne Gitarre?)
  • Buecher (wenn das auch noch fehlen wuerde, waer ich gar kein Mensch mehr – ich liegend auf einer Wiese mit nem Buch, lustig mit den gestreiften Beinchen wackelnd? Ich mag auch Schmetterlinge, Mariechenkäfer und Gänseblümchen toootal gerne!)
  • ich mag pink (und es war mir lange Zeit peinlich), obwohl ich’s nur versuche da zu tragen, wo’s keiner sieht (Sneakers sind ne Ausnahme, da darf man – Taschen auch)
  • diese Schuhe trag ich meistens, Jeans dazu und meistens klebt auch irgendwo noch ein Button dran
  • blaue augen hab ich (sieht man aber auch auf den bildern, denk ich Smile )

Da gibs tausende Sachen… aber die lassen sich sicher nicht bildmaessig verarbeiten… Ich glaube, ich mit lustigen Socken, Kopfhoerern, ganz vielen Noten um mich herum, oder Buechern und auf jeden Fall einem gluecklichen, grinsenden Gesichtchen, Nase im Wind… jaaa, das koennte ich mir vorstellen. Ich verspreche aber, dass ich gerne zur Verfuegung stehe, wenn die Angaben einfach zu wenig sein sollten – immerhin bin ich eine voellig Fremde.

Ich bin aufgeregt wie ein kleines Mädchen, ob ich mich mit dem Eintrag ueberhaupt qualifiziere in den Topf zu kommen Blush

Ich lass die Daumen und Zehen gedrueckt!

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rainy days growing in your eyes…

Posted on February 26th, 2008 by delijha.
Categories: gruebeln, maerchenwolken, musikschnipsel.

grad war ich noch am zeichnen und auf einmal erwischte mich eiskalt eine erinnerungswelle. so wie es gerueche manchmal tun. bei mir kommt das auch durch musik… mit musik haengen soviel erinnerungen zusammen. ein ganzes netz… ohne die musik wuerd ich wohl auch teile davon verlieren – zumindest ist das meine heimliche angst.

ich war am zeichnen und mein winamp suchte sich einen von 400 songs (ich hatte langeweile) meiner playlist (die besten hits der 60er, 70er und ueberhaupt, allen jahrtausenden) raus…. schon bei den ersten toenen summte ich mit und dachte mir: “wie entspannend, genau das richtige zum kritzeln…”

kurz darauf passierte es auch schon…

Rainy days never say goodbye
To desire when we are together
Rainy days growing in your eyes
Tell me where’s my way

Imagine your face
In a sunshine reflection
A vision of blue skies…

bilder und erinnerungen von mir auf dem fahrrad, barfuss…. sommerferien…

es ist frueher abend und die ersten tropfen des sommergewitters fallen auf den heissen pudrigen sand, waehrend ich mit meinem fahrrad gas gebe, um noch vor dem ersten donnern in den garten zu kommen. zu meinen grosseltern. der geruch, den ein paar tropfen regen auf warmen sand nach einem heissen sommertag machen, ist so einzigartig, dass ich ihn mir ohne weiteres jederzeit zurueckholen kann. das funktioniert mit so einem lied, als ausloeser, natuerlich noch besser.

ebenso kann ich mir das gefuehl zurueck holen, wie es war, im garten anzukommen und zu meiner oma in die laube zu fliehen, bevor das gewitter so richtig losging. sie machte uns brause und freute sich, dass sie sich so das giessen des riesigen gartens sparen wuerden.

manchmal wird mir schmerzlich bewusst, dass ich meine grosseltern viel zu frueh verloren habe…

und jetzt laeuft mir auch noch eine traene die wange herunter… himmel.

wenn jemand interesse an meinen erinnerungen hat – ich hab gerade fuer mich selbst nochmal zwei posts rausgekramt:

die ddr, sommerferien und ein nicht enden wollender sommer

zeitmaschine

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Now playing: Gazebo – I Like Chopin (12″Wink
via FoxyTunes

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