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Posted on May 10th, 2008 by delijha.
Categories: mädchenkram, maerchenwolken.
Wir? Ja, richtig - alle die mitgemacht haben, haben gewonnen. Sari hat die Zeichenlust total gepackt und - ach wartet, ich zitiere Sari:
“Weil ich ausnutzen möchte, dass ich momentan so viel Lust darauf habe und weil alle mit ihren Beschreibungen in der Lage waren mir erste Ideen vor’s innere Auge zu zaubern, so dass ich nun eigentlich vor Kreativität nur so platze und es selber gar nicht aushalten würde, wenn ich die eine oder andere Idee nicht umsetzen könnte”
Ich freu mich wirklich riesig. Und zwar auf alle Bilder! Eigentlich ist das quasi 13 mal besser, als alleine zu gewinnen. Aber nun bin ich noch hibbeliger als vorher… wie werden die Bildchen wohl aussehen? Wird Sari ihr persoenliches Ziel schaffen und wirklich noch alle Bilder in diesem Monat fertig kriegen?
Stay tuned… :yes:
Posted on May 7th, 2008 by delijha.
Categories: mädchenkram, maerchenwolken.
Den ganzen Tag hab ich schon ueberlegt, ob ich mitmache, oder nicht… ich find die Idee so süss und so sehr ich mich auch dagegen wehre: Die Prinzessin, mit den bunt gestreiften Socken, kommt wie immer in mir durch :blush:
Sari bietet was unheimlich Tolles an. Zumindest spricht es mich total an. Nun sitz ich hier und schreibe tatsaechlich diesen Blogeintrag und habe keine Ahnung, warum ich es verdiene? Vielleicht weil:
Heieiei, die Gruende … ich kanns zerdenken wie ich will - es hoert sich zu banal an. Ich versuch mal trotzdem mein Glueck.
Bilder von mir gibs hier - kann man damit was anfangen? Nehmen koennte die Sari einfach das, was sie am besten gebrauchen kann davon. Wenn nicht, ich kann auch gerne kramen, ob ich Verwertbareres finde. Was ich sooooo uuuuunbedingt gerne verarbeitet sehen wuerde:
Ich hoffe, ich hab meine Chancen mit dem Bild nun nicht vollstaendig ruiniert… aber vielleicht wollte Sari auch immer schon mal so ne Socken zeichnen? *g*
Was charakterisiert mich denn und sollte sich unbedingt auf dem Bildchen wiederspiegeln? Vielleicht eins von den Sachen hier?
Da gibs tausende Sachen… aber die lassen sich sicher nicht bildmaessig verarbeiten… Ich glaube, ich mit lustigen Socken, Kopfhoerern, ganz vielen Noten um mich herum, oder Buechern und auf jeden Fall einem gluecklichen, grinsenden Gesichtchen, Nase im Wind… jaaa, das koennte ich mir vorstellen. Ich verspreche aber, dass ich gerne zur Verfuegung stehe, wenn die Angaben einfach zu wenig sein sollten - immerhin bin ich eine voellig Fremde.
Ich bin aufgeregt wie ein kleines Mädchen, ob ich mich mit dem Eintrag ueberhaupt qualifiziere in den Topf zu kommen :blush:
Ich lass die Daumen und Zehen gedrueckt!
Posted on February 26th, 2008 by delijha.
Categories: musikschnipsel, gruebeln, maerchenwolken.
grad war ich noch am zeichnen und auf einmal erwischte mich eiskalt eine erinnerungswelle. so wie es gerueche manchmal tun. bei mir kommt das auch durch musik… mit musik haengen soviel erinnerungen zusammen. ein ganzes netz… ohne die musik wuerd ich wohl auch teile davon verlieren - zumindest ist das meine heimliche angst.
ich war am zeichnen und mein winamp suchte sich einen von 400 songs (ich hatte langeweile) meiner playlist (die besten hits der 60er, 70er und ueberhaupt, allen jahrtausenden) raus…. schon bei den ersten toenen summte ich mit und dachte mir: “wie entspannend, genau das richtige zum kritzeln…”
kurz darauf passierte es auch schon…
Rainy days never say goodbye
To desire when we are together
Rainy days growing in your eyes
Tell me where’s my wayImagine your face
In a sunshine reflection
A vision of blue skies…
bilder und erinnerungen von mir auf dem fahrrad, barfuss…. sommerferien…
es ist frueher abend und die ersten tropfen des sommergewitters fallen auf den heissen pudrigen sand, waehrend ich mit meinem fahrrad gas gebe, um noch vor dem ersten donnern in den garten zu kommen. zu meinen grosseltern. der geruch, den ein paar tropfen regen auf warmen sand nach einem heissen sommertag machen, ist so einzigartig, dass ich ihn mir ohne weiteres jederzeit zurueckholen kann. das funktioniert mit so einem lied, als ausloeser, natuerlich noch besser.
ebenso kann ich mir das gefuehl zurueck holen, wie es war, im garten anzukommen und zu meiner oma in die laube zu fliehen, bevor das gewitter so richtig losging. sie machte uns brause und freute sich, dass sie sich so das giessen des riesigen gartens sparen wuerden.
manchmal wird mir schmerzlich bewusst, dass ich meine grosseltern viel zu frueh verloren habe…
und jetzt laeuft mir auch noch eine traene die wange herunter… himmel.
wenn jemand interesse an meinen erinnerungen hat - ich hab gerade fuer mich selbst nochmal zwei posts rausgekramt:
die ddr, sommerferien und ein nicht enden wollender sommer
—————-
Now playing: Gazebo - I Like Chopin (12″)
via FoxyTunes
Posted on September 7th, 2007 by delijha.
Categories: maerchenwolken.
wenn sie in richtung bibliothek gegangen waere, haette sie ihn nicht getroffen. sie beeilete sich, die hose wieder zu zuknoepfen und moeglichst unauffaellig aus dem damenklo zu entschwinden, das er kurz vor ihr verlassen hatte.
sie steckte sich die kopfhoerer ins ohr und horchte. nichts.
da war einfach nichts. dabei sollten genaue anweisungen in ihr ohr dringen. sie klopfte gegen das kleine ohrstueck, als wuerde das irgendwas bringen. sie setzte den rucksack auf und folgte dem strudel menschen, der auf die hauptstrasse drang.
Posted on August 31st, 2007 by delijha.
Categories: maerchenwolken, buecherwahn.
ich bin regelrecht erschrocken vor ein paar minuten. ich wuerde von mir behaupten, dass ich ein ziemlich realistisch denkender mensch bin. ich bin zwar oftmals impulsiv und leicht zu begeistern fuer (vermeintlich) grosse ideen, aber genauso schnell rufe ich mir auch wieder die realitaet ins gedaechtnis. das dann immer eine art wehmut bleibt, nicht der draufgaenger zu sein und nicht der risikomensch zu sein, nervt mich etwas, aber hat mich sicher auch schon vor unheil bewahrt.
ich schwafel schon wieder… wie ueblich.
was mich erschrocken hat, ist etwas, was ich einem blog gelesen habe. letztens hab ich ja schon berichtet, dass ich durch zufall auf den ersten teil der “chroniken der anderwelten” gestossen bin und regelrecht fasziniert war. die faszination haelt bis heute an und obwohl ich mir weitere amazon-bestellungen selbst verboten habe, weil mein SuB (stapel ungelesener buecher) epische ausmasse annimmt, muss ich einfach die anderen teile bestellen.
zumindest bin ich so auf den blog des authors gestossen und lese schon seit gestern immer mal wieder. gefesselt hat mich gerade jener eintrag: Inspiration.
ein paar mal nickte ich in gedanken und spaetestens bei folgendem abschnitt dachte mir: wie? es geht noch jemandem so? gibts noch mehr von uns? sind viele von dieser unruhe getrieben?
“Die Welt, die ich derzeit am meisten liebe, ist die Welt der epischen Fantasy. Zwar lese ich Martin lieber als Tolkien, weil ersterer den besseren Plot und die besseren Charaktere hat, aber Tolkiens Welt ist der meinen näher. Elfen, Zwerge, Drachen und andere magische Kreatürlichkeiten haben es mir angetan. Verwunschene Schlösser, in denen Prinzessinnen auf ihre Rettung warten, geheimnisvolle Wälder die tausend Gefahren in sich bergen ebenso wie hilfreiche Feen und Geister. Wenn es mir in der realen Welt schlecht geht, wird diese Welt in mir stärker. Gelegentlich wird sie gar übermächtig. Es ist ein seltsames Gefühl, es ist wie Heimweh. Als gehörte ich gar nicht hierher. Was natürlich Unsinn ist. Aber der Druck ist da. Bedrückung, wie eine offene Wunde. Sehnsucht nach Heimat und Frieden.”
Quelle: Inspiration
ich hab mich oft gefragt, wo dieses gefuehl herkommt - ich kann es auch nicht anders beschreiben - als waere man in die falsche zeit oder welt geboren. manchmal sieht man unklar, seine “richtige” welt vor dem inneren augen vorbeihuschen, mitten im alltag. dann entgleitet sie einem wieder sofort. mir geht es meist nicht schlecht, wenn dieses “fernweh” kommt, es ist eher, wenn ich rastlos durch stress bin, dieses “die welt ist ungerecht”-gefuehl habe oder aber so gluecklich und entspannt bin, dass der verstand fliegen koennte.
ich vermute, dieser eintrag hier, wird mich endgueltig zum freak abstempeln, aber die dinge sind, wie sie sind. ich hab ein fantasymonster in mir und es wurde direkt freigelassen, als ich mich in den 90ern entschied, erstmal genug horror gelesen zu haben (es gab nichts mehr, was einen noch irgendwie ueberraschen konnte). ich las fantasy und spielte mein erstes fantasy pc game. bis heute hab ich beides beibehalten, obwohl ich fuers spielen nicht mehr soviel zeit habe und auch dieses phantastische gefuehl, dass ich beim ersten erstellen meiner elfen zauberin hatte, lange nicht mehr so intensiv ist, wie damals. zum lesen nahm ich mir nicht mehr soviel zeit. der drang zum buecher kaufen blieb allerdings ueber all die jahre. es ist irgendwie so ein befriedigendes gefuehl, neue buecher in der hand zu halten, mit neuen welten, in denen ich mich irgendwie zuhause fuehlen kann. klingt strange, aber ich kann es einfach absolut nicht besser erklaeren.
die letzten wochen habe ich vermehrt gelesen und wieder gemerkt, wie es mich inspiriert. wie es mich an mein “buch” denken laesst. ich denke mit scham zurueck: ich war 15 und schrieb 100 seiten, legte das “skript” dann fuer 2 jahre beiseite. ich fand mich laecherlich. zu jung, zu dumm, zu unerfahren. und ich hatte angst. angst, ungewollt irgendwo abzukupfern, unlogisch zu werden, kein sprachtalent zu haben - mehr von mir zu halten, als ich eigentlich bin (bin mit grossen ego ausgestattet, hehe). nach 2 jahren las ich das ding nochmal durch und war mir sicher, mich selbst zu belaecheln (ich kenn das, wenn ich mir tagebuecher von frueher durchlese, es befaellt einen eine art scham vor sich selbst) - nichts der gleichen passierte - ich war sofort wieder drin, spann weiter und war gerade zu fiebrig.
half trotzdem nix. bis heute bleibt der gedanke, es nicht schaffen zu koennen ( immer noch: zu jung, zu dumm, zu unerfahren). an den regeln zu scheitern, an mir selbst zu scheitern. nich mehr so kreativ zu sein wie frueher. immer wieder der punkt: gabs das nich alles schon? man sitzt da und der kopf haelt die eigene kreativitaet gefangen. man guckt quasi von aussen zu, wie sie da drin hockt und langeweile schiebt, ungeduldig wird und dann verdraengt man sie wieder.
peter lancester hat mich mit “das blaue portal” dann wieder drauf gebracht, dass man was voellig neues erschaffen kann. wie gesagt, ich kenn tonnenweise fantasy, aber das ist einfach phaenomenal anders… auf irgendeine art und weise.
ist es also doch machbar? hmmm… ich weiss es nicht. man versteckt sich hinter dem alltag: zuviel zu tun, zu wenig zeit und am ende sind es doch die selbstzweifel, das nicht so hinzubekommen, wie mans gerne haette (wie andere es wollen) - nicht zu wissen, wo man anfangen soll (recherche usw gehoert halt einfach dazu) und zu der erkenntnis zu gelangen, dass das baby einfach zu gross fuer einen ist.
mal davon abgesehen, dass die 100 seiten, die bei meinen eltern auf dem dachboden liegen, horror sind… ziemlich morbide. ich wuerd das heute nicht mehr schreiben - oder doch?