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Posted on May 22nd, 2007 by delijha.
Categories: maerchenwolken, traumfabrik.
diesmal sind es die maerchenwolken und ist es der traum eines anderen menschen. pia von daily me hat es gewagt – ihren traum vom buch wahr gemacht – fast! was fehlt, ist das wichtigste: die veroeffentlichung als buch. ein richtiges buch eben, dass aus den losen blaettern was vollkommenes macht.
eh ich wieder anfange zu sinnieren und auf meinen eigenen buchtraum zu sprechen komme, hoere ich lieber auf. dieser beitrag soll ganz pia und ihrer unterstuetzung gedacht sein – auch wenn ich, als quasi z-blogger, in der blogosphere wenig einfluss habe 
und denkt drueber nach: wofuer schmeisst ihr sonst geld zum fenster raus bzw. wo beteiligt ihr euch, ohne drueber nachzudenken? hier kann ein traum in erfuellung gehen und wenn einem das so einfach gemacht wird zu helfen, sollte man nich lange ueberlegen – jeder betrag hilft!
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Posted on May 2nd, 2007 by delijha.
Categories: gruebeln, maerchenwolken.
yo, also wenn zu einem beliebigen punkt meiner vergangenheit zurueckreisen koennte, dann wuerd ich etwas, auf den ersten blick, voellig unspektakulaeres, waehlen. und nun kommt mir keiner: “was du daaaamit alles machen koenntest” – interessiert mich grad nich die bohne, was ich alles verhindern, verbessern koennte.
ich glaube, was ich am “kind-sein” am meisten vermisse, ist die unbeschwertheit der verantworungslosigkeit. die einzelnen momente, wenn die zeit endlos erscheint. das waren meistens die sommerferien und die nachmittage und abende bei meinen grosseltern im garten. der ganze garten roch nach allen moeglichen blumen, der wein rankelte die laube hoch. in der laube roch es nach altem holz und nach brausepulver. meistens waren die sommer voll sengender hitze und sehr oft endete der abend mit einem erloesenden gewitter und dann roch es nach regen und sand und wir trafen uns nochmal, um baden zu gehen. abends im garten packte meine oma dann oft die stullen aus, die sie mitgebracht hatte – wohl die leckersten, die ich jemals gegessen habe – und warnte mich immer wieder davor, zuviel von den eierpflaumen zu essen. ich lag im gras, schaute in den himmel und dachte manchmal einfach an gar nichts. grashalme kauen mochte ich auch total gerne.
wenn ich an die zeit zurueckdenke, liegt da immer so ne art weichzeichner drueber (wie in den alten enterprise- folgen, wenn kirk ne frau sieht) und ich erinnere mich nur an schoene momente. meine grosseltern hab ich sehr geliebt und ich glaube auch das ist mitunter ein grund, warum ich diese zeit waehlen wuerde… nur eins wuerd ich veraendern – ich wuerd mir wuenschen, ich koennte den mann mitnehmen, in schrumpfen lassen auf das gleiche alter und ihn teilhaben lassen an dieser schoenen zeit.
Posted on April 23rd, 2007 by delijha.
Categories: maerchenwolken, photos.
hier kommen doch noch ein paar schoene fotos von meinem geburtstag vorletzten sonntag…
erst dachte ich, ich muesste ja dieses jahr was gaaanz innovativ neues machen, jedes jahr ostsee kaeme ja voll uncool rueber. und sowieso, all die leute, die immer zu mir meinen, ich muesse doch mal feiern… ich feier doch – fuer mich – warum muss ich dazu kuchen backen, kaffee kochen und leute einladen – um meinen geburtstag muss mann nich son brimmborium machn.
zumindest dacht ich mir dann: bin ich eigentlich doof? wenn ich ostsee schoen finde, meer liebe und einfach jeder tag am meer, der schoenste ueberhaupt ist, warum in aller welt, sollte ich mir das an dem tag im jahr, wo ich einen wunsch frei hab, verwehren? 
sterne sind wie tischfeuerwerk » « “die stadt is heute wie ein song….
Posted on July 12th, 2006 by delijha.
Categories: gehirnmessie, maerchenwolken, photos.
diesen bericht wollte ich schon laenger schreiben, da es aber um meine motivation nicht sonderlich bestellt war und ich ein gewisses gefuehl beim schreiben brauche – gerade, wenn ich erinnerungen schreibe – das ganze nochmal durchleben muss, hats etwas gedauert.
frueher hab ich die sommer anders wahrgenommen. wir hatten im osten 9 wochen sommerferien, wenn wir ganz gluecklich dran waren, sogar 9,5! das schien einem als kind endlos. zum schluss, wenn es dann nur noch 2 waren, sehnte man sich fast schon nach der schule – auch wenn man kein streber war (war ich echt nich, eyyy). sommerferien waren toll. genau wie die sommer damals – juni bis september (*klimapropaganda mach*). wir sprangen natuerlich schon ab ca. mai, manchmal sogar schon zu meinem geburtstag, im april, ins wasser. immer mit der warnung im ruecken: “kind, dit wasser hat noch nich mal jeblüüht” – war mir damals recht schnuppe, allergien kannte ich eh nicht und tod und schrecken wollte ich verbreiten und ein todesmutiger koepper sollte es sein.
jedenfalls bestanden die sommerferien immer aus mehreren teilen. ein teil war es, mit meinen eltern zur ostsee zu fahren, nach sellin. jedes jahr bekamen wir einen platz im osteebad sellin (keine falschen verdaechtigungen jetze, freunde des fahnenappells!) und ich liebte es. als erstes, wenn wir da waren, rannte ich zur promenade mit der dazugehörigen fernrohrplattform – das geld dafuer (weiss gar nich mehr – warn es 50 pfennig? erscheint mir im angesicht der brötchenpreise ganz schoen teuer gerade
), hatte ich natuerlich vorher fleissig gespart oder meinem vater waehrend der fahrt aus der hemdtasche geleiert.
es ging nix, oooohne regelmaessiges fernrohr gucken!
dann rannte ich die treppen zum strand runter und zog mir noch beim rennen die sandalen aus, um mit den fuessen ins wasser zu patschen….rumpatschen und panschen, fand ich eh total toll. als ich so 9 war weitete sich das ganze immer mehr in sachen bernstein/stein/muschelexperte aus. ich ging tausende male, den langen strandweg nach baabe und weiter nach göhren, in unheimlicher geduld den bernstein des jahrhunderts oder sonstwelche sagenumwobenen seltsamkeiten aus dem wasser zu fischen. natuerlich klaerte man mich erst wesentlich spaeter auf, dass man bernsteine am besten zwischen holz und algenkram sucht, weil die mit dem zeug angespuelt werden (gewichtssache, ich erklaer euch das mal bei interesse, höhö).
ich liebte das instaendig. so wie ich es heute noch liebe und warum es mich immer wieder zum wasser zieht, so wie ein tag an der ostsee, die totale erfuellung fuer mich sein kann – schwer zu verstehen, aber ich kann es auch nicht besser beschreiben. jedenfalls ist das einer der gruende, weswegen mein geburtstag dieses jahr besonders schoen war!
was ich hasste – FKK! ich habs nie verstanden – mein vater war schon immer ein fan der nahtlosen braeune und fand mich nur bescheuert, als ich, in aufkeimendem koerperberwusstsein, der meinung war, ich muesste kleidung tragen – in etwa o-ton: “wenn ich wegen dir strafe zahlen muss, setz ich dich bei den vermummten (badesachen traeger) da hinten aus” – heutzutage bedeckt sich mein vater uebrigens wieder – trotzdem verzeih ich ihm das nich… fuer immer verstoert bin ich dadurch und natuerlich total verkorkst und nonnenartig keusch.

sellin war auch sonst total schoen. eben wie frueher alles… es war immer ein heisser, guter sommer, ich wurde frueher sogar richtig doll braun
. sellin hatte aber auch einige bonzen inne. was fuer mich, als kind, nich unbedingt ein nachteil reichte – freundete ich mich doch mit dem bananenmädchen an – so hiess die bei mir in spaeterer erinnerung immer, weil ich den namen vergessen hatte. ihre eltern, unheimlich reich, hatten immer leckere südfrüchte da – damit machte sich das tochterherz scheinbar freunde….die war aber auch so ganz nett, obwohl meine mama immer meinte: “ähm kind, spiel doch auch mal mit jemand anderem”, und dabei ein anflug von panik ueber ihr gesicht huschte. meine mutter hatte scheinbar noch im hinterkopf, wie ich, als ich 4 war, mal auf nem grossen geburtstag meinte: “Mama und Papa schimpfen immer ueber Onkel Enich (ja ich konnte nich Erich sagen)!” – und ruhe im saal einkehrte
. das nur als geschichte am rande.
ein anderer teil des sommers, war der, mit meinen besten freunden. das variierte zwischendurch schon mal zwischen 3-4 leuten. allerdings die zeit, von der ich rede, gehoerte nur meinen zwei besten /maennlichen/ freunden und mir. einer der beiden wohnte (wohnt noch heute eigentlich) ein paar schritte von unserem lieblingsbadesee und der dazugehoerigen “kleinen badestelle” entfernt. so trafen wir uns im sommer immer bei ihm, gingen baden und in der mittagspause radelte meine mama oft vorbei und brachte uns tolle sachen, wie melone (meine mutter arbeitete als altenpflegerin und äääh zwackte da immer was fuer uns ab, wenns alle halbe jahr mal melone gab) oder sonstwas… wir lagen rum, angelten, badeten und wenn wir genug hatten, gingen wir rueber zu meiner oma in den garten. meine grosseltern hatten frueher einen riesigen garten, dort wuchsen, meines erachtens nach, alle obstbaeume der welt und genauso jedes gemuese. ich kann mir heute noch den geruch der alten laube in erinnerung rufen. wie sie roch, als sie nach dem winter, im fruehling endlich wieder geoeffnet wurde… nach altem holz…. und wie sie an sommerabenden roch … nach brausepulver und tee und immer noch nach altem holz. es war super! der hahn aufm huehnerhof mochte mich nicht und haette meine oma nicht aufgepasst, haette er mich sicher umgebracht!…dafuer lernte ich u.a. wie man ein huhn schlachtet. meine oma hielt es fest und ich durfte zuhauen. sie dachte wirklich, wenn ich das mal selbst gemacht haette, wuerd ich nich immer so lachen und auf dem boden liegen, wenn das huhn danach noch einen moment kopflos weiterrennt. …ich kann gar nicht ausfuehren, wie toll, diese sommer waren -kleinstadt auf dem lande, es war herrlich – leider habe ich davon keine bilder.
eins hab ich allerdings gefunden. das fuehrt mich auch direkt zum letzten teil des sommers. konstanze. konstanze kam aus leipzig und musste immer einen gewissen teil der ferien bei ihrer oma verbringen. ihre oma war eine echt liebe, allerdings kann das natuerlich in dem alter 10-14 ganz schoen langweilig werden. irgendwann lernten wir uns an besagter “kleinen badestelle” kennen, denn ihre oma wohnte nicht weit davon. ich fand ihren dialekt lustig und irgendwie fanden wir uns auch sonst total nett (kam bei mir und maedchen nicht oft vor – höhö). glaube konstanze war 1 oder 2 jahre aelter als ich, “welterfahrener” dadurch natuerlich *zwinker* und kam seit diesem tag am see, sehr gerne zu ihrer oma. wir sahen uns viele jahre lang jeden sommer, bis es irgendwann aufhoerte, briefe lagen uns beiden nie besonders, auch wenn wir einige geschrieben haben…
eins dieser gestellten fotos, wo mein vater stundenlang braucht, um zu knipsen: “nein, nochn stueck da, nein, also…” – “papa, ich hab grad vonner möhre abgebissen, kann ich erst kauen und so” – ich bin trotzdem dankbar fuer das bild, sonst haett ich gar keins von ihrirgendwann enden aber alle sommer… zum ende hin, die letzten zwei wochen, war der zauber meist vorrueber, alle dachten an schule und wie ich bereits sagte, sehnten sich quasi fast danach. ich teilte die letzten tage gerecht unter leuten auf, die ich waehrend der ferien selten gesehen hatte und irgendwann: BUMS …war die laube wieder zu und lag im winterschlaf….
wieder habe ich mich um kopf und kragen geredet und das geschriebene hat sich verselbststaendigt, ging in eine andere richtung, als ich wollte. ich koennte wohl romane schreiben drueber, aber dafuer reicht ein blog nicht aus und ich bin nicht mal sicher, ob das hier eine zumutbare lange fuer irgendeinen leser ist 
sellin kam bei mir uebrigens mit 12 oder so aus der mode – da interessierte ich mich endgueltig nicht mehr fuer urlaub mit meinen eltern. der westen kam und sie verreisen seitdem gern jedes jahr woandershin. 
nachdem ich mir die haare hab abschneiden lassen, sah ich aus, wien verdammt cooler typ (naja, nachdem ich zwei wochen geheult habe, weil ich so blöde war) – ich hatte tolle stones, iron maiden sticker/button und was weiss ich noch, am kleid…saucool!
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