Jeder wofür er will,…

Posted on July 8th, 2011 by delijha.
Categories: statements.

also Konsum und so. Ich konsumiere ja auch jede Menge (keine Mode), aber ich versteh nicht, warum in Sachen Mode immer wieder irgendein Jahrzehnt wiederkommen muss und sich dann alle wieder so kleiden, wie sie sich niiiemals, auf keinen Fall mehr, nur über ihre Leiche, wieder kleiden wollten.

Dann ist die hässliche Klamotte auch gleich noch 10 mal teurer als damals.

Als Unwissende in Sachen Mode, bilde ich mir ein, erkannt zu haben, dass es zur Zeit (unter anderem) die 80er zu sein scheinen. Hab ich damals einfach eine Schere und ein billiges Bleichmittel genommen um die Niethosen zu pimpen und reichte eine Spraydose aus, Neonsmilies auf ein stinoweißes Tshirt zu pappen, geben Leute heute ein halbes Monatsgehalt aus, die Zeit wieder aufleben zu lassen, die angeblich ja nie einen Style hatte und man sich in Grund und Boden geschämt hat, für die selbstgeschnittenen Vogelnester, die heute beim Friseur 80 Euro kosten.

Diese ganzen Fashionleute müssen mal begreifen, dass die Musik aus dem Jahrzehnt das einzig Verzeihbare ist.

Mein Wort zur Fashionweek und all den New-NewWavern und Poppern.

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[Gastbeitrag] Wirtschaftskrise, Staatsbankrott ? Gefressen wird immer..aber warum ausgerrechnet hier ?

Posted on October 24th, 2008 by Kollege M..
Categories: gastbeitraege, kollege m., statements.

Datt jibbet doch nicht ! Da haben wir schon die übelste Wirtschaftskrise seit 70 Jahren und dennoch wird 20 !!!!!!!!! Meter neben meinem Sitzplatz eine Filiale eines der großen Burgerbrater gebaut !

Jetzt !

HIER !

Was soll das?

Burger gibt’s doch auch in der Kantine !

Nun wird hier erst mal wochenlang gesägt, gebaggert, gerammt und gebohrt, dann werden die Besucher werden hier alles vollmüllen, überall hinpinkeln und uns bei der Arbeit stören und wenn der Laden dann pleite sind werden die Penner die sich da einquartieren unsere Autos knacken und unsere MitarbeiterInnen belästigen.
Und was ist eigentlich mit den Kindern ?
Denkt hier überhaupt keiner an die Kinder ?

AGGRO !!!!

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Organisationaler Zynismus …

Posted on February 28th, 2008 by delijha.
Categories: deli-at-work, statements.


…. Eine generelle oder spezifische Einstellung, die durch Frustration, Hoffnungslosigkeit, Desillusionierung und Misstrauen gegenüber Wirtschaftsorganisationen, Managern und/oder anderen Objekten der Arbeit gekennzeichnet ist (vgl. Andersson & Bateman, 1997).

Zynismus bei organisationalen Veränderungsprozessen
Pessimismus bezüglich des Erfolgs zukünftiger organisationaler Veränderungen, der sich u. a. aus negativen Erfahrungen vorheriger Transformationen ergeben kann. Verantwortliche für den organisationalen Wandel werden als inkompetent oder unwillens eingeschätzt (vgl. Reichers, Wanous & Austin, 1994; Wanous, Reichers & Austin, 1997, 2000, 2004; Vance, Brooks & Tesluk, 1996; Stanley, Meyer & Topolnytsky, 2005).
danke wikipedia – danke internet. besser kann ichs einfach nicht beschreiben.
dabei moechte ich nochmal drauf hinweisen und betonen: sarkasmus, ironie und zynismus gehoeren nicht an den arbeitsplatz.
gut, dass ich ueber all die sachen schon fast hinweg bin und in den zustand der totalen resignation verfalle.

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…basically good…

Posted on February 13th, 2008 by delijha.
Categories: deli-at-work, gruebeln, statements.

nee, da glaub ich nich mehr dran. menschen sind widerliche scheisshausratten (dabei sind ratten nich mal widerlich, aber das is jetzt nicht thema). ich kann nich mal ansatzweise ausdruecken, wie angewidert ich zur zeit bin. ich musste mir schon lange nich mehr angucken, wie ein rueckgratloser, schleimiger wurm sich an menschen ranschleicht, sie umgarnt und sie in einem kokon aus schleim, solange gart, bis er sie verdaut hat.

jaja, ich hoer oft, dass ich doch viel positiver eingestellt sein sollte, was menschen angeht – kann ich aber nicht. mich stossen menschen sehr oft mit ihrem verhalten ab. ich weiss, dass das arrogant ist und das ich wahrscheinlich selbst auf andere mehr als abstossend wirke – gerade mit meiner frechen schnauze und meiner berliner gossensprache. ick will daran aber nichts aendern. punkt.

das verhalten von menschen is meistens so voraussehbar, wenn man erstmal meint, sie durchschaut zu haben, dass man manchmal erschrickt, wenn sie sich wie steuerbare halbaffen benehmen. ich denk dann manchmal: “komm, bitte – ueberrasch mich!” – tun sie aber nicht. meistens. sehr oft. fast immer.

ich bin zur zeit mehr als unentspannt, was das berufliche angeht und aerger mich einmal mehr, dass ich zulasse, dass es mich bis in den feierabend verfolgt. ich weiss auch, dass ich demnaechst was aendern muss, um nicht ein grummeliger, verstoerter mensch zu werden, der jegliche sozialen kontakte abbricht, um in seiner kopfwelt zu leben.

menschen stinken (manchmal) und einer momentan ganz gewaltig – charakterliche ausduenstungen sind uebrigens die schlimmsten.

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pärchendingens

Posted on July 16th, 2007 by delijha.
Categories: gruebeln, statements.

ja okay… es gibt auf jeden fall doch ein thema, was ich immer schon mal thematisieren wollte und wohl immer wieder schnellstens vergessen habe, wenn der erste aufregmoment vorbei war:

pärchen.

solange pärchen nur eine bezeichnung fuer zwei socken, zwei schuhe oder zwei menschen ist, die sich in inniger liebe (oder sex, oder beidem) ergeben sind, ist, ist alles okay.

erstmal sollt ich erwaehnen, dass ich neben deutschland, papst, weltmeister, auch noch pärchen bin. ja – der mann und ich sind schon lange pärchen. das ist auch gut so. ich habe auch wirklich nix gegen das wort pärchen und das pärchen-sein an sich.

ich rege mich erst auf, wenn ich z.b. von leuten gefragt werde, wie es uns so geht. uns? ich stehe, ganz augenscheinlich, alleine irgendwo rum, jemand (der sich bald als nervtötend rausstellt) kommt an und fragt als aller erstes: “na wie gehts euch so?”

- ja, ich stelle mich absichtlich bloede… mittlerweile – denn ich wusste am anfang nicht wirklich, was die menschen von mir wollen, die mir so eine frage stellen. klar, ich bin etwas schizophren und sicher auch manchmal plemmplemm – mein arsch is sogar mit sicherheit, zu breit fuer eine person… aber “euch, uns, wir?” … ja, okay… ich steiger mich jetzt schon rein – sorry.

nachdem dann klar gestellt wird, dass gemeint war, wie es mir und auch dem mann geht, wird die frage von mir noch relativ hoeflich beantwortet – innerlich frage ich mich allerdings: ist es tatsaechlich so, dass immunsysteme ueber die jahre uebertragbar werden – teil ich mir mit dem mann vielleicht eins? und wenn ja – ist das auch mit dem gefuehlsleben und dem gehirn so?? wachsen wir am ende vielleicht an den geschlechtsorganen oder am arsch zusammen?

ganz in meine ueberlegungen vertieft, wird weiter auf mich eingeredet. ob wir denn nich mal lust haben an einem spieleabend teilzunehmen – es kaemen nur pärchen, versteht sich.

noch voellig belustigt von der vorstellung, wie der mann und ich, uns arsch an arsch fortbewegen, muss ich mit meinem laecheln wohl die falsche reaktion provoziert haben. mein gegenueber deutet meine belustigung wohl eher als zusage zu einem PÄRCHENABEND.

versteht mich nich falsch – natuerlich unternehmen der mann und ich sachen zusammen – verdammt ja! klar, warum auch nich?? wir stehen auch dazu, uns zu lieben – fassen uns in der oeffentlichkeit auch an (wie mans nicht machen sollte, findet ihr weiter unten) schlafen in einem bett, wohnen sogar in der gleichen wohnung! aber waruuum sollte ich auf einen bescheuerten pärchenabend gehen wollen. was is das ueberhaupt? wer hat sich sowas ausgedacht? und warum wird da extra betont, es kaemen nur pärchen? ist an singles irgendwas eklig? sind die ansteckend – warum sollten pärchen unter sich bleiben wollen? und warum sollten der mann und ich ueberhaupt auf parties von leuten gehen, die ich kaum kenne, kaum schaetze, ganz offensichtlich nich mal verstehe???

warum werde ich ueberhaupt gefragt? ich dachte, ich strahle wirklich soviel abneigung gegen den grossteil der menschheit aus, dass “solche” leute wegbleiben (kollege m. ich warte hier auf bestaetigung, wie immer!).

mal klartext: man kann pärchen sein und trotzdem aus einzelnen individuen bestehen. merkt euch mal: ich kann euch sagen, wies mir geht, wenn ihr mich fragt (und das an manchen tagen noch nicht mal mit sicherheit), aber ganz sicher kann ich euch nicht sagen, wies es dem mann geht, wenn er sich gerade tendenziell 40km von mit entfernt bei der arbeit befindet, z.b.

und ob mans glaubt, oder nicht: ja, wir machen einfach so sachen mit anderen leuten, auch wenn der andere nicht dabei ist – und niemand braucht um erlaubnis zu fragen!! HA! ja, sowas geht…. wenn er will, darf er nachts nach brasilien fliegen und 3 wochen da bleiben, sich nen zuckerhut in den allerwertesten stecken und nackt am strand tanzen … n zettel waer gut, dann kann ich solange untervermieten!

ich denke manchmal, ich muss durchdrehen, wenn ich saetze hoere wie: “da muss ich erstmal meinen freund fragen” – wie keine eigene meinung, kein eigenes leben?

was uebrigens auch gar nicht geht: sich aufressen in der oeffentlichkeit. geht nach hause, auf ne oeffentliche toilette oder ins kino – das man zusammengehoert und auch koerperfluessigkeiten tauscht, interessiert die welt nicht, muss man niemanden extra drauf hinweisen – ist normalerweise nicht noetig. das is entweder so, oder auch nicht. wenn ich weggehe will ich trinken, rocken und spass haben und kein stuemperhaftes “rumpärchen” sehen…..

beim naechsten mal widme ich mich der frage, warum menschen ueberhaupt immer mit hoeflichkeitsfloskeln -und fragen um sich werfen und warum ich es mir zur aufgabe gemacht habe, darauf immer nur noch ehrlich zu antworten. wenn ihr wissen wollt, wie leute gucken, wenn man ihnen sagt, wie es einem wirklich geht, schaut mal wieder rein. einen starken magen setze ich voraus….

edit: auch wenn der beitrag schon vom letzten monat ist, heute hab ich mal wieder eine perle der “pärchenhass-schreiberei gefunden und muss das hier quasi noch als sahnehaeubchen verlinken. sehr schoen, besser kann mans nich sagen! danke!

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