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Posted on December 5th, 2010 by delijha.
Categories: gnarf!, tagesaktuell.
…. ohne Post hier 
Das größte und freudigste Ereignis, das ich hier verkünden kann: Am 14.12. werde ich endlich den Vogelkäfig in meinem Mund los. Am 05.02. 2009 wurde mir das Ding eingesetzt und da war ich noch froher Hoffnung, das Ding spätestens nach nem Jahr los zu sein. Nun sind es fast 2 Jahre geworden. Ich freue mich über das Ergebnis und den super Biss den ich nun habe, aber missen werde ich die Zeit ganz bestimmt nicht. Auch jetzt in der Endphase bin ich noch mächtig entnervt, weil ich gefühlte 100 Gummies quer durch meinen Mund spannen muss und dabei nicht nur rede wie ein total retard, sondern auch so aussehe. “Es macht jünger!” – bei solchen Sätzen möchte ich immer losschnauben (verhindern die Gummies meistens). Aber, wie sagen manche so schön: Es war nicht alles schlecht! Da war zB die Schraube, die mir direkt durch Zahnfleisch/Gaumen in den Kiefer gejagt wurde. Ein Ding, mit dem ich sogar Kollege M. Angst machen konnte und ich meine, der is ja Vieles gewohnt.
Nee, aber ernsthaft: Ich habe gelernt, dass es schlimmere Sachen gibt, als jemand, der mit roher Gewalt im Mund rumfuhrwerkt und sich Zähne um 180 drehen, plötzlich locker sind, man beim Zähneputzen jedes Mal 20-30min braucht (und ungefähr 10 verschiedene Bürstchen und Reinigungsmittel). Und selbst die fast 2 Jahre gingen echt fix um.
Ich freue mich auf den 14.12., habe aber auch ein wenig Angst – kenne das noch von einer Freundin, die hat soviele Jahre eine Spange getragen, dass ich ganz vertsört war, als sie weg war. Wie soll das bloß bei den eigenen Zähnen sein. Dann hab ich natürlich auch Angst, dass mir mindestens 10 Zähne beim Rausmachen abbrechen, oder mein ach so perfekter Zahnschmelz beim polieren zerstört wird.
Aber eins weiß ich außerdem: Ich werd an dem folgende Nahrungsmittel kaufen und essen, egal ob ich platze: Chicoree, Mango, Rucola, Ananas, Spinat/Wirsing, Döner, Sesam/Mohnbrötchen,….. Liste unendlich erweiterbar – die Dinge hab ich zwar gegessen während Spangenzeit, aber man multipliziere oben genannten Zahnputzaufwand mit 2-3 
Was ist sonst so los? Ich bin immer noch auf der Suche nach dem richtigen Job. Ich hatte jetzt schon einige Gespräche, nur wenige davon fand ich so gut, dass ich hätte dort anfangen wollen, aber das Problem liegt auch eher darin, dass es heute scheinbar nicht mehr in Mode ist, sich zu melden, wenn ein Bewerber beim Gespräch war. Ich hätte ja kein Problem damit, wenn man dann ehrlicherweise gleich am Ende des Gespräches sagt: “Du hörmma, wenn wir dich nicht wollen, melden wir uns auch nicht, kostet uns zuviel Zeit.”
Ich meine, wenn ich schon den Aufwand wert war, deren Zeit zu verschwenden bei einem Gespräch, kann man doch wenigstens das erwarten. Ich habe meine Zeit dort dann ja auch verschwendet. Teilweise sogar 2 und 3 Stunden lang in einigen Firmen.
Nunja, wenn jemand den richtigen Job für mich hat, kann er sich gerne bei mir melden. Ihr wisst schon, was zu mir passt, denke ich. Was im Musikbereich wäre übrigens knorke…. vielleicht doch bei last.fm in London bewerben? Mal kieken – doll ist das Angebot an richtigen Jobs im Moment irgendwie nicht.
Nebenbei kann ich auch zugeben, dass ich die alten Kollegen vermisse. Einige zumindest. Ich bin froh dass ich Kollege M. und Herrn K. und selten Herrn P. (ehemals, sie wissen schon) wenigstens hin und wieder sehe und uns somit der Wahnsinn erhalten bleibt.
Die schlimmste Nachricht betrifft mein Auto und wenn es so weiter geht, gebe ich es in ein Heim oder zur Adoption frei. Also es ist ein tolles Auto, auch erst 6 Jahre alt, ein Honda Accord 2.2i-ctdi, Superding. Hat allerdings auch so 160k km runter. Nun waren die Injektoren dahin bzw. konnten sie mit Reinigung noch gerettet werden. Das Ganze kostete mich in einer freien Werkstatt dann auch “nur” 930 Euro. Eine Woche später, letzte Woche Mittwoch, blieb der Mann allerdings dann wieder liegen. Nun ist die Kiste wieder in der gleichen Werkstatt, denn nach dem Preis, erhoffe ich mir doch eine schnelle, am besten kostenfreie Lösung für das Problem…. ja, lasst mir meinen naiven Glauben.
Wenn jemand die Kiste kaufen will: 9000 Euro, 6 Jahre, Checkheft-gepflegt beim sowas von authorisierten Hondahändler, Ledersitze, Tempomat und jede Menge Schnickschnack. Schlagt zur, nur heute – oder entscheidet euch für Tor3 oder den roten Umschlag.
Ich verspreche nicht, wieder mehr zu bloggen. Man wird sehen.
edit: ACH – nachdem das ja nun über Seiten Thema Nr. 1 war – was machen denn die Augen??? Nur ein Wort: TOLL! (ein wenig trocken immer noch bei Heizungsluft und Klima und so….)
Posted on September 7th, 2010 by delijha.
Categories: its a beautiful day!, tagesaktuell.
Seit heute darf ich offiziell ohne Brille Auto fahren.
Ich war vorhin zur 2. Nachuntersuchung und habe auch gleich das Gutachten mitmachen lassen. Links habe ich, wie schon bereits geschrieben, schon sehr sehr lange, nur noch 60% Sehkraft – medizinisch heisst das ganze Amblyopie – die Augenärzte haben das als ich ein Kleindkind war, leider nicht festgestellt und so blieb ich unbehandelt bis ich plötzlich eine Brille zum Auto fahren brauchte.
Nunja, hin oder her – auch wenn ich links leider niemals 100% erreichen werde, rechts erreiche ich die auf jeden Fall – was zusammen mit beiden Augen trotzdem 100% macht
Gesichtfeld, Augenhintergrund usw ist auch alles in Ordnung…. das hieß: Attest erteilt, Gutachten ausgestellt. Jetzt habe ich 2 Jahre Zeit (solange ist das Gutachten gültig), meinen Führerschein ändern zu lassen. Solange muss ich den Wisch im Auto rumfahren – man weiss ja nie, wann die Polizei mal nachfragt.
Die Nachuntersuchung an sich, war auch sehr positiv. Heilung verläuft wie gewünscht, Antibiotikum nur noch morgen, Tränenersatz weitertropfen solange ich will.
Subjektives Empfinden:
Sehen auf weite Entfernung – großartig
Kontraste und Konturen – wesentlich schärfer als vorher, sprich: groooßartig
Farben – keine Veränderung
nahes Sehen – sehr gut (hin und wieder brauchen die Augen etwas um zu fokussieren)
nahes Lesen (zB hier am PC) – mittlerweile auch sehr, sehr gut
Fazit: Alles in Allem bin ich, nach fast 1 Woche postOP sehr zufrieden. Am Wochenende konnte ich Spaziergänge durch Berlin ohne Brille genießen und es wird zurecht behauptet, dass erst nach so einer Laser-OP die Welt für uns ehemalige Brillerträger endlich in HD erstrahlt. Dazu kam noch etwas Regen…. kein panisches Brille wegpacken oder Hand davor halten, damit man überhaupt noch was sieht. Im Kino war ich am Sonntag auch schon – kein Brillenrand mehr der stört…wie geil musses da erst sein, nur noch 1 Brille bei 3D-Filmen zu tragen. Ich kann jetzt 0815 Sonnenbrillen tragen, die ich dann auch nicht mehr wie ein Kind behüten muss, weil alleine die Gläser 300 Euro gekostet haben…. ach, da fällt mir mit der Zeit sicher noch mehr toller Kram ein…. es ist toll, toll, toll!
Posted on September 2nd, 2010 by delijha.
Categories: its a beautiful day!, tagesaktuell.
Am Mittwoch ging es um 9:30 Uhr los Richtung Sony Center am Potsdamer Platz. Den Abend davor fühlte ich mich, als wäre es 1 Tag vor Weihnachten. Aufregung, aber keine Angst… einschlafen fiel mir entsprechend schwer.
Begleitet hat mich meine Mama… neben der Tatsache, dass sie natürlich live dabei sein wollte, wenn dem einzigen Kind die Augen weggelasert werden, guckt sie sich sowas auch sehr gerne an, deswegen wollte sie natürlich auch bei der OP dabei sein 
Dort angekommen, war ich erstmal wieder fasziniert, wie wirklich durchgängig nett und freundlich die Damen bei Euro Eyes alle sind. Und das schon um diese Uhrzeit…
Um 9:45 hab ich 2 Tabletten eingeworfen, eine davon eine Beruhigungstablette. Danach folgten ca. 10min gezwungener SmallTalk mit meiner Mutter, denn die war alles andere als ungezwungen und fröhlich – die hat sich beinahe genauso in die Hosen gemacht wie ich. Als ich dann endlich nach hinten, Richtung OP, gebracht wurde, wirkte die LMAA-Tablette immer noch nicht. Frau Mama und ich wurden jedenfalls in OP-Kleidung reinverwurstet und ich auf einem schönen, bequemen Liegesessel positioniert, wo ich nochmal schön über meine bisheriges Leben mit Augenlicht, nachdenken konnte. Zwischendurch desinfizierte man meine Augen schon mal und erzählte mir, natürlich, wie easy das alles wäre. Tropfanästhesie gab’s für Augen natürlich auch noch.
Wir rissen noch einige nervöse Scherze und meine Mutter wetterte enttäuscht rum, dass sie ja mal hätte dran denken können, das Handy mitzunehmen (also aus ihrer Tasche), damit wir tolle Bilder in OP-Kleidung hätten machen können. Wir seufzten enttäuscht, weil so eine Fotosession eine gute Ablenkung gewesen wäre…
Zwischendurch stellte sich der Operateur Herr Dr. Lerche vor – unheimlicherweise, wie auch alle anderen, total nett und enwaffnend. Er fragte mich, ob’s noch was gäbe, was er tun oder erklären könnte… um dumme Witzchen während großer Aufregung war ich ja noch nie verlegen… 12 Lachanfälle später, ob man den Saugring und die Lidklemme nicht weglassen könnte und naja, dann halt Augen zu und durch… ging er dann erstmal auch wieder.
Die Schwester kam wieder und ich fragte, leicht besorgt, wann denn die Tablette mal anfängt zu wirken. Die war ganz baff und meinte: “ÄÄÄH! Also! Die müsste längst wirken, denn wir fangen jetzt schon an!” – sprachs und zog mich in den OP. Dort auf der Liege gingen dann die ersten Schritte schon mal recht flott. Aufregung musste ich also dann Aufregung sein lassen. Dafür hatte ich jetzt keine Zeit mehr.
Wie gesagt, es ging flott… noch ehe ich dreimal Luft holen konnte und mir gerade vorstellen wollte, wie wohl diese Lidklemme und der Saugring sich anfühlen werden, war die Dinger schon “montiert”…es war ein sehr leichtes Druckgefühl zu spüren und man ist erstmal recht blind (was ich eher als Vorteil sah, denn dann sieht man die Dinge nicht so auf sich zukommen) – eh ich weiter überlegen konnte, waren Ring und Klemme auch schon wieder verschwunden und die Schwester teilte mir mit, dass im rechten Auge der Flap bereits fertig präpariert sei. Schon gings weiter am linken Auge – auch da völlig problemlos. Meine Stimmung wechselte langsam zu euphorisch, denn soo einfach hatte ich mir das dann doch nicht vorgestellt.
Dann musste ich relativ blind, von der Schwester allerdings bestens geführt auf die nächste Liege. Da angekommen wurde mein Gesicht bedeckt und nur das Auge freigelassen an dem aktuell gearbeitet wurde. Lidklemme wieder rein. Dr. Lerche klappte dann den Flap zurück und ich sollte einen roten Punkt fixieren, den ich erst recht gut sehen konnte, dann aber gar nicht mehr. Alles nicht schlimm, bekam ich gesagt. Ich erkundigte mich kurz, ob es normal sei, dass ich rot/grüne Stroboeffekte sehen könne: Klaro, das sei sehr gut so. Dann wurde es laut, das war der Laser. Man kann ihn aber nur hören und riechen… man merkt nichts, man riecht nur verbrannte Haare bzw. Hornhaut. 20 Sekunden brauchte der Laser rechts, danach wurde das Auge gespült, es wurde auch mit einer Art Pinsel drüber gewischt und mächtig viel Zeug reingetropft. Fertig….weiter ging es links.
Links war diesmal die Lidklemme doch ein Stück weit unangenehm. Aber auch nicht im Sinn von Schmerzen, sondern wirklich unbequem. Später erklärte mir die Schwester, dass die meisten Patienten berichten, dass es links “schlimmer” gewesen wäre, als rechts. Links brauchte der Laser 35 Sekunden und die gleiche Prozedur, wischen, tropfen, spülen, wurde durchgeführt. Dann war der Spuk auch schon vorbei. 15 Minuten dauert das ganze circa. Dr. Lerche meinte, ich hätte gut mitgemacht. Man kriegt aber auch nicht besonders schwere Anweisungen: Kopf gerade lassen, nicht reden, nicht bewegen, auf den roten Punkt schauen. Ich denke, wenn man einfach einmal durchatmet und dann vor allem langsam und stetig weiteratmet und nicht verkrampft die Luft anhält, ist das alles halb so wild.
Ich hab mir das ganze ziemlich eklig ausgemalt. Es ist halt das Auge, man sieht alles usw. Das ist großer Quatsch – von den Sachen, die dort gemacht wurden, hab ich so gut wie nichts wirklich deutlich gesehen. Das Auge sieht sehr schlecht, wenn so ein Flap lose da hängt und dann auch noch aufgeklappt ist und der Laser ist so nah am Auge “angedockt”, dass es unmöglich ist, räumlich groß was wahrzunehmen. Das Einzige, was ich etwas widerlich war, war die Vorstellung (und nur die, denn den Pinsel hab ich nur sehr verschwommen wahrgenommen), wie der Pinsel da so über den Augapfel wischt.
Als ich fertig war, konnte ich sogar schon etwas sehen, aber die Welt war mehr oder weniger eher unter so einem Schleierfilm zu erkennen.
Nach der OP saß ich noch etwas im Warteraum und bekam auch nochmal Tropfen (Tränenersatz und Antibiotikum) und durfte dann nach einem kurzen Augencheck nach hause. Dort angekommen, hab ich Hörspiele angeworfen und mich hingelgt. Damit ich nich aus Versehen an den Augen reibe oder wische (streng verboten die 1. Woche), hab ich die Sonnenbrille, die ich nach der OP aufsetzen musste, einfach aufgelassen. Alle Stunde musste ich Antibiotikum tropfen und alle halbe Stunde den Tränenersatz.
Schmerzen hatte ich keine. Das linke Auge machte generell keine Probleme, im rechten Auge hatte ich leichtes Fremdkörpergefühl…Sandkörner, ihr wisst schon. Alles aber absolut okay. Von halb 12 bis 17 Uhr hielt ich also größtenteils, nach Anweisung, die Augen geschlossen – danach war ich super erstaunt, wieviel ich sehen konnte, ohne Brille. Uhr am Receiver im Wohnzimmer, Nummernschilder unten auf der Straße,….
Der Abend endete dann damit, dass mir der Mann meine zwei Plastikschalen, die ich nachts tragen sollte (um nicht zu reiben), mit 30 Meter Pflaster im Gesicht befestigte und ich zufrieden einschlummerte. Heute morgen gings dann weiter mit tropfen und gegen 14 Uhr sollte ich bei der Nachuntersuchung erscheinen.
Diese ergab, dass ich rechts bei irgendwas über 100% bin und links schon so gut sehe, wie mit Brille. Kleine Anmerkung dazu: Links wird mein Auge auch nicht viel mehr schaffen, da meine Sehkraft dort schon seit ich 18 bin nur noch bei 60% liegt. Ich bin deshalb froh, wenn ich damit ca. 80% sehen kann. Der Flap lag auch gut, generell sah alles in Ordnung aus.
Nächste Woche ist dann der 2. Termin, da machen wir dann gleich noch einige Tests für ein Gutachten – wenn man weniger als 70% Sehkraft auf einem Auge hat, müssen mehr Tests gemacht werden, damit man einen Attest bekommt, dass man ohne Hilfsmittel (sprich, Brille oder Linsen) Auto fahren darf. Das Attest kriege ich dann aber nächste Woche.
Das ist wie gesagt, nur bei mir so. Der üblich Ablauf ist ein anderer. Die meisten Menschen haben weit über 70% Sehkraft und nur Abzüge durch Kurzsichtig -oder Weitsichtigkeit. Die kriegen dann nach 1 Woche ganz einfach, nach dem normalen Sehtest, ein Attest mit dem sie dann ihren Führerschein ändern lassen können.
Subjektives Empfinden:
Sehen auf weite Entfernung – großartig
Kontraste und Konturen – wesentlich schärfer als vorher
Farben – keine Veränderung
nahes Sehen – ganz gut
nahes Lesen (zB hier am PC) – noch nich so dolle, krieg ich noch nicht
so richtig scharf gestellt, versucht immer noch zu fokussieren und
wirkt dann etwas verschwommen…als hätte man noch was im Auge, was man
wegzwinkern möchte
Fazit: Im Moment bin ich mehr als zufrieden – würd’s glatt nochmal machen! Ich bin wirklich ein Schisser, wenn’s darum geht, dass mit jemand an die Augen will, aber das ist wirklich nicht ansatzweise so schlimm, oder gar eklig, wie man es sich vorher vorstellt. Ich rate vor allem, sich nicht Wochen vorher, irgendwelche Videos im Internet anzuschauen – so bekommt man das als Patient auf der Liege, niemals alles mit – das macht euch nur Angst!
Ich bin ja nicht der RTL-Fan, aber hier mal ein Video, in dem am Ende auch noch Dr. Lerche zu sehen ist, der den Eingriff gestern bei mir gemacht hat.
Posted on August 23rd, 2010 by delijha.
Categories: tagesaktuell.
Mittwoch ist es soweit – ich lasse mir die Augen lasern. Ich wollte das schon seit Jahren machen, aber ist es ja auch nicht ganz preiswert. Geldmittel waren nun also endlich da und los gings.
Letzte Woche begleitete mich schon (Ex)Kollege M. zum ersten Termin bei EuroEyes im Sony Center. Warum? Na Kollege M. ist voll der Vorreiter in Sachen Augen Laserei. Der hat das schon ein paar Jahre hinter sich (2, 3? Die Zeit vergeht so… ). Erster Termin war auch sehr positiv – dicke Hornhaut, auch sonst alles sehr klar und lobenswert da im Innern meines Auges. Spontan wie ich bin und vor allem ungeduldig, wollte ich dann gleich Nägel mit Köpfen machen und so haben mich die netten Damen bei EuroEyes, gleich für heute für die große Voruntersuchung eingetragen und schon mal für Mittwoch für die OP.
Für die Untersuchung musste ich allerdings zur Praxis am Kudamm. OP ist dann wieder im Sony Center und Nachuntersuchung einen Tag später dann wiederum am Kudamm.
Vor der Voruntersuchung wurde ich schon von einigen Seiten gewarnt. Man bekommt Tropfen ins Auge, die für eine großartige Pupillenweitung sorgen. Danach kann man wunderbar die Netzhaut nach Löchern und anderem Gedöns untersuchen. Die Nebenwirkung dieser Pupillenweitung ist natürlich erstmal, dass man aussieht wie ein Druffie (Pupillen so groß wie Eulenaugen) und zweitens sieht man auch total verquer bis gar nichts. Demzufolge darf man natürlich auch kein Auto fahren. In morgendlicher Faulheit hätte ich beinahe wieder die Heldin gespielt und wäre dennoch mit dem Auto gefahren…
Gut, dass dem nicht so war, denn ich war auf der Rücktour sogar froh, dass ich schon ne Rückfahrkarte für die S-Bahn gezogen hatte, denn ich brauchte am Bahnhof Zoo schon 10min, um die Schilder zu lesen – ich hab einfach nur Schrott gesehen und so nur sehr schwer rausgefunden, wo meine Bahn fährt (danke hier an Uli, der mir noch mehr ausdrücklich empfohlen hat, möglichst viel Vorsorge zu treffen).Ich kann echt mehr als froh sein, dass mich nicht die Bahnsicherheit aufgegabelt hat… hab mich äußerst merkwürdig benommen.
Zuhause angekommen, fand der Mann meine Augen auch sehr witzig…. auch jetzt noch… die werden nur sehr langsam wieder kleiner die Pupillen, aber wie man sieht, kann ich schon einigermaßen wieder schreiben. Das schon wesentlich besser als heute Nachmittag. Ich hatte außerdem Kollege M. versprochen, drüber zu schreiben. Heute Nachmittag musste ich, aus Gründen, über die ich mich auch gleich noch auskotzen werde, Leute anrufen. DAS war ein Erlebnis. Ich hielt das Handy auf Armeslänge weg und rollte durch mein Telefonbuch, aber konnte ums Verrecken nichts erkennen ….. Mehr oder minder blind, rief ich verschiedenste Leute an und irgendwann waren auch ein paar Richtige dabei…. naja, nun ist ja wieder einigermaßen gut.
Ich bin jedenfalls auf Mittwoch gespannt. Meine Mutti kommt mit! Manchmal braucht man seine Mutti – naja und außerdem schreiben die vor, dass man eine erwachsene Person mitbringen soll, die einen nach Hause bringt. Lasern an sich? Kein Schiss – Sachen wie “Augapfel ansaugen” und “Lidklemme” machen mir Schiss. 
Auskotzen möchte ich mich an dieser Stelle über den Otto Versand, bzw. in diesem Fall den ausliefernden Hermes Versand. Tolle Waschmaschine von Miele kam heute ins Haus. Uns war schon klar, dass es eine Herausforderung sein könnte, die an den Platz stellen wo die alte stand, weil sie 2, 3 cm mehr hatte und unsere eine Badtür recht schmal ist…. typisch Altbau. Da komm ich also nach hause und bin eh schon etwas griesgrämig wegen der Kloppieparade die ich abgeliefert habe, da steht die Waschmaschine im Schlafzimmer!
Ich meine, dass is ne Miele, die wiegt 110kg! Der Mann meinte, da waren Männer wie Schränke da, aber die weigerten sich, die da reinzubefördern, weil sie nicht passte. ABER MAL EHRLICH: 4 Schrauben am Deckel lösen, Waschmaschine rein und gut is… Deckel hätten wir auch selbst ab -und angeschraubt wieder… es geht ja nur am das Gewicht. Ich hab sie unter anderem im Katalog bestellt, weil die mitunter die Einzigen sind, die das Ding nicht frei Bordsteinkante liefern, sondern “an den Platz den Sie wünschen”. Am Arsch ey… man kann ja sagen was man will, aber wenn ich ein Gerät für weit über 1000 Euro kaufe, erwarte ich einen Kundenservice – vor Allem dann, wenn der nur daraus besteht, dass 4 Schrauben gelöst werden und das Ding von 2 kräftigen Kerlen 3m weiter befördert wird – Mehraufwand? Vielleicht 5 min? Resultat wäre gewesen: Wir glücklich, die um ein Lächeln und ein großzügiges Trinkgeld reicher.
Nun bestand mein Abend darin, mit dem Mann eine 110kg Waschmaschine an den Wunschort zu schaffen und dabei drauf zu achten, dass Parkett und Fliesen nicht zerkratzen – denn tut mir leid, auch wenn ich gerne Superheld wäre, 110kg hochheben, sind bei mir nicht drin. Die “Handtuch-drunter-und-schieben”-Methode funzte dann recht gut.
Nun steht se und wäscht fröhlich vor sich hin. Der Mann freut sich, muss er nun doch nicht mit dreckiger Wäsche in den Kurzurlaub.
gewonnnnnen! » « Ü30
Posted on May 7th, 2009 by delijha.
Categories: gnarf!, musikschnipsel, tagesaktuell.
ohne den radiowecker haette ich heute nicht erfahren, dass die band, die ich gerad erst kennengelernt habe und deren einer song hier immer noch rauf und runter laeuft, heute abend in berlin spielt. nicht nur das – sie spielen fuer 12 euro!! allerdings im bang bang club…bis dato wusste ich noch nix von so nem club… naja, hackescher markt – aber man will mal nich so sein: nur weil ein club n bescheuerten namen hat, haette ich mir doch nich Bell X1 entgehen lassen! 12 euro! zwööölf.
okay.. ich weiß natuerlich auch nicht, ob die band mehr wert ist, als 12 euro… man kommt so schwer dazu, die 3 alben, die die schon produziert haben, zu hoeren, wenn man immer wieder zu einem song rewinded.
ja und was ist denn nun das drama, baby?
ich bin krank(geschrieben) – wenn ich nur krank waere und nicht auch -geschrieben, wuerde ich viell. sogar hingehen, aber so…nein, das macht man einfach nicht. außerdem kenne ich glaub ich keine person, die sich eine band mit dem großartigen namen BELL X1 mit mir angucken gehen wuerde. also TOD dem radiowecker!
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