bahn fahren, oder das übel am freitag abend

Posted on October 23rd, 2011 by delijha.
Categories: ahja....

Dieses Bahnfahren ist mir immer noch nicht geheuer und wie ich letztens wieder feststelle: zurecht.

Die Menschen sind doch allllle seltsam!

Der Weg zu Herrn K. ist, obwohl mit öffentlichen, recht komfortabel für mich (heisst eigentlich nur, ich muss nicht umsteigen).

Ich befinde mich also in einer Art Dämmerzustand. Plötzlich reisst sich jemand die Jacke vom Leib und schreit laut: “Ein Affe fickt mich und das hart und dreckig ins Gesicht!”

D a schau selbst ich auf, um zu sehen, wen es diesmal erwischt hat. Es ist eine ca. 45jährige Frau und nun ist sie obenrum nackt. Das Kind zu ihrem Füßen, viell. 8, lacht sich halbtot.

Seltsam. Danach dämmere ich weiter.

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pfaffenweiler, die weltmetropole

Posted on September 19th, 2011 by delijha.
Categories: aussteigen, maerchenwolken.

Wir haben uns sagen lassen, dass der Ort normalerweise vor Leben pulsiert! Nein, Quatsch…. Wir sind hier zwischengelandet, weil wir nicht wieder eine 15 Stunden Gewalttour starten wollten.

Die Ardeche haben wir hinter uns gelassen und wollten uns eigentlich auf den Weg nach Bern machen. Heute Morgen erreichte uns allerdings eine traurige Nachricht, weswegen wir uns zu viert nun wieder auf den Weg nach hause machen.

Das schöne Breisgau schien uns einladend genug, um einen Zwischenstop zu machen. Wir sind in der “Pension Engel” untergekommen, die ich absolut weiterempfehlen möchte (und das schon vor dem Frühstück), 70 € die Nacht für 2 und dazu ist das Essen im hauseigenen Restaurant sehr, sehr lecker – wenn auch nicht günstig.

So, morgen geht’s dann weiter und dann gib’s auch keine Urlaubsberichte mehr.

Grüße gehen an das Katertier, das Ferien bei Oma und Opa mit Auslauf geniesst.

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ardeche – der reissende fluss…

Posted on September 17th, 2011 by delijha.
Categories: aussteigen, maerchenwolken.

…. schrammel, schrammel…

Wir haben uns sagen lassen, dass die Ardeche normalerweise voll abgeht. Dieses Jahr mussten wir allerdings mit der Billigversion auskommen. Statt reissender Wehre und alles verschluckender Stromschnellen, mehrfaches Aufsetzen und gemütliches Angeln nebenbei.

Aber es war trotzdem sehr schön und lustig rumgekentert wurde dennoch. Unsere Kenterstatistik, die vom Mann und mir, zeigt 0, obwohl es einmal ziemlich heikel war und uns das Kanu bis zum Rand volllief. Den besten Stunt lieferte V., der trotz kentern und trotz Tonnen -und Bootretterei am Ende noch seine halbwegs trockene Mütze aufhatte.

Während der Pausen wurde mit den Kanus von Kieshängen ins Wasser gerodelt und Hähnchenbeine vom Vorabend verspeist. Es wurde außerdem wieder geangelt und an Felswänden entlang geklettert und von eben jenen auch ins Wasser gesprungen. Diese verrückten 3 Brüder!

Übernachtet haben wir auf einem der Biwakplätze. Nach einer recht schlaflosen Nacht, die gespickt war mit den unterschiedlichsten Schnarchgeräuschen und dadurch ausgelösten Lachanfällen, sind wir dann die nächste Strecke angegangen.

Irgendwann am späten Nachmittag kamen wir dann am Ziel an und wurden, samt Booten, von einem unheimlich lahmarschigen Typen abgeholt. Wir wollten doch nuuur noch nach hauuuse…. Eine unserer Tonnen hatt dann auch offensichtlich auch noch ein Leck, denn meine trockenen Klamotten war schööön durchnässt.

Abends nach der wohlverdienten Dusche haben wir’s uns bei selbstgemachten Burgern gutgehen lassen.

Heute ist chillen und grillen angesagt. Hänge deswegen auch stilecht in der Hängematte ab… So macht bloggen Spaß!

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Seelenheil

Posted on September 14th, 2011 by delijha.
Categories: aussteigen, maerchenwolken.

Es war mal wieder überfällig…

Die Einen werden jetzt sagen: “Aber sie arbeitet doch erst 6 Monate im neuen Job!” – das ist mir scheiiiißegaaal. Ich brauchte Urlaub und zwar so richtig. Ich bin jetzt erst ein paar Tage hier, aber die bisher verbrachte Zeit reicht aus…. Ich weiß schon nicht mehr wieviele Tage wir hier sind, welcher Wochentag eigentlich ist und die meiste Zeit weiß ich nicht mal, welche Stunde es eigentlich geschlagen hat (außer gerade – da benutze ich mein HTC um diesen Offline-Eintrag zu schreiben und sehe dadurch logischerweise die Uhrzeit)… Es wird hell, später dann wird es irgendwann dunkel – dazwischen ist jede Menge blauer Himmel und Sonne.

Meist sitzen wir dann bei Wein, Bier und leckerem Essen beisammen. 11 Leute, ein Zeltplatz direkt an der Pont D’Arc direkt an der Ardeche. Ist nicht mehr soviel los auf dem Campingplatz, uns macht das nichts.

Ich habe mich eigentlich schon sehr entspannt und es folgen noch 1,5 Wochen Urlaub, die wir aber wohl nicht mehr komplett in Südfrankreich verbringen werden. Ein paar von uns werden noch weiter zur Atlantikküste.

Über die Herfahrt werde ich lieber nicht soviel schreiben. Der Urlaub fing freitags mit einer großen Geburtstagsparty an und wir hatten die Idee, dass man sich richtig einen antrinken könnte, denn nachts um 2 sollte es direkt los nach Frankreich gehen. Der Alkohol sollte dem besseren Pennen dienen. Der Plan ging nicht auf und ich hatte beschissene 3 Tage lang Kopfschmerzen und als wir dann die magischen 30 Grad + im (überfüllten, mit Kissen und Decken zugestopften Rücksitzbank) Auto erreicht hatten…sehnten wir nur noch ein Ende der 15stündigen Autofahrt herbei.

An dieser Stelle: Lyon – wir hassen dich und deinen Stau.

Zwischendurch gab es noch die Meldung über den Zwischenfall im stillgelegten AKW hier direkt bei uns in der Nähe. Es wurde drüber diskutiert zu packen und woanders hin zu fahren, vor allem, da wir kaum an brauchbare Infos kamen, was wirklich passiert war. Nach Entwarnung aus Deutschland verließen wir uns drauf und blieben hier.

Morgen für 2 Tage paddeln.

Verstrahlte Grüße!

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Jeder wofür er will,…

Posted on July 8th, 2011 by delijha.
Categories: statements.

also Konsum und so. Ich konsumiere ja auch jede Menge (keine Mode), aber ich versteh nicht, warum in Sachen Mode immer wieder irgendein Jahrzehnt wiederkommen muss und sich dann alle wieder so kleiden, wie sie sich niiiemals, auf keinen Fall mehr, nur über ihre Leiche, wieder kleiden wollten.

Dann ist die hässliche Klamotte auch gleich noch 10 mal teurer als damals.

Als Unwissende in Sachen Mode, bilde ich mir ein, erkannt zu haben, dass es zur Zeit (unter anderem) die 80er zu sein scheinen. Hab ich damals einfach eine Schere und ein billiges Bleichmittel genommen um die Niethosen zu pimpen und reichte eine Spraydose aus, Neonsmilies auf ein stinoweißes Tshirt zu pappen, geben Leute heute ein halbes Monatsgehalt aus, die Zeit wieder aufleben zu lassen, die angeblich ja nie einen Style hatte und man sich in Grund und Boden geschämt hat, für die selbstgeschnittenen Vogelnester, die heute beim Friseur 80 Euro kosten.

Diese ganzen Fashionleute müssen mal begreifen, dass die Musik aus dem Jahrzehnt das einzig Verzeihbare ist.

Mein Wort zur Fashionweek und all den New-NewWavern und Poppern.

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